Vorstellung: Neuer BMW i3 und i3s

29. August 2017
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Aktuelles

Mit seinem sehr eigenständigen Design, aufwändigem Materialmix und überdurchschnittlichen kräftigen Antrieb war der BMW i3 seit seiner Markteinführung im Jahr 2014 immer schon so etwas wie der bunte Hund der Kompakt-Stromer. Nun hat BMW ihm ein Facelift gegönnt und dabei nicht nur das übliche Facelift-Programm abgezogen (auf Stand gebrachtes Infotainment, frische Voll-LED-Scheinwerfer, mehr Assistenzsysteme, leichte, optische Retuschen und so weiter), sondern ihm auch eine zweite Leistungsstufe spendiert.

 

Elektro-Fans mit Bayern-Faible können nun also aus zwei „Motorisierungen“ für den BMW i3 wählen. Da wäre zum einen der quasi normale BMW i3 mit den gewohnten 170 PS und 250 Nm Drehmoment und der neue BMW i3s, dessen Leistung auf 184 PS und maximal 270 NM Drehmoment erhöht wurde. Beide beziehen ihren Saft aus der selben Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie mit 94 Amperestunden (Ah) und 33 Kilowattstunden (kWh), sind wahlweise aber auch mit Range Extender – also einem Zweizylinder-Ottomotor mit 28 kW/38 PS zur Stromerzeugung – zu haben.

Für den in 7,3 Sekunden auf 100 kletternden und maximal 150 km/h schnellen BMW i3 gibt BMW einen kombinierten Stromverbrauch zwischen 13,6 und 13,1 kWh je 100 Kilometer an. Das ermöglicht eine Reichweite von 290 bis 300 Kilometern im NEFZ beziehungsweise von 235 bis 255 Kilometern im WLTP, bzw. rund 200 Kilometern im Alltagsbetrieb. Der i3s hingegen spurtet in 6,9 Sekunden auf 100 und ist erst bei 160 km/h abgeriegelt. Auf die Reichweite hat das – zumindest in der Theorie – keinen maßgeblichen Einfluss: Er kommt auf einen kombinierten Stromverbrauch von 14,3 kWh je 100 Kilometer im NEFZ und seine elektrische Reichweite beläuft sich auf 280 Kilometer im NEFZ beziehungsweise auf 235 bis 245 Kilometer im WLTP sowie auf bis zu 200 Kilometer im Alltagsbetrieb.

 

Zusätzlich bekommt der sportlichere BMW i3s eigene Schürzen und ein Sportfahrwerk mit eigenen Federn, Dämpfern und Stabilisatoren verpasst, das gemeinsam mit den exklusiven 20 Zoll-Felgen für eine Tieferlegung um 1 cm und eine Verbreiterung um 4 cm sorgt. Auch kann man bei ihm den Fahrmodus „Sport“ auswählen, der seinem zivileren Bruder vorenthalten bleibt. Beiden gemein ist, dass BMW an der Traktionskontrolle gefeilt hat. Diese soll nun nicht nur die Traktion beim Anfahren – gerade auf rutschigem Untergrund – deutlich besser unter Kontrolle haben, sondern im Dynamik-Modus sogar leichte Drifts zulassen. Na wir sind gespannt …

Seine Premiere feiert der neue i3 und sein athletischerer Bruder, der i3s in Frankfurt. Zu diesem Zeitpunkt sollten dann auch die Preise bekannt gegeben werden. Die Markteinführung ist für November geplant.

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