ALLES AUTO: Die Juni-Ausgabe ist da!

27. Mai 2021
1.765 Views
Aktuelles

Blitz gegen Stern: In unserem Vergleichstest der kleinen Strom-SUV nimmt es der neue Opel Mokka-e mit dem Mercedes EQA auf. Dazu gesellt sich eine bunte Test-Mischung quer durch die (Auto-)Bank. Ob E-Auto-Interessierter oder Verbrenner-Fan ­­– in der neuen Ausgabe von Alles Auto ist für jeden etwas dabei – ab sofort im Handel!

Alle Infos zur Ausgabe

Außerdem können Sie hier ein Abo bestellen !

17 Kommentare

  1. Diese Ausgabe ist vor allem auch etwas für Gegner der Elektromobilität (ich schreibe bewusst nicht Kritiker). Ich frage mich ernsthaft was man sich davon erwartet, einem Nebenerwerbspopulisten, der eine mit jeder Menge Polemik angereichterte Frontalopposition gegen die Elektromobilität fährt in jeder, wirklich in jeder Ausgabe eine immer breitere Bühne zu überlassen? Gibt es keine anderen Themen? Reicht die Blamage mit dem „Gigantomanie-Werk fürAkkus“, in dem keine Akkus erzeugt werden nicht aus? Ich habe ja nichts dagegen, wenn man dieses Thema kritisch betrachtet, selbst wenn diese Mobilitätsform wie bisher die einzige ist, die kritisch betrachtet wird. Dann sollte man aber bitte sachlich an das Thema herangehen und nicht mit dem Zwang, jeden Tag etwas Negatives über Elektroautos absetzen zu müssen. Was soll das bitte bringen, außer dass man sich auch in dieser Ausgabe wieder selbst ein Haxl stellt?

  2. Ich muss Dir in gewisser Weise zustimmen, Mozl. Auch wenn das Aufzeigen der Nachteile der (aktuellen) Elektro- bzw. Batterie-Technologie durchaus Berechtigung hat – und noch mehr das (leider vergebliche) Wachrütteln von Entscheidungsträgern Berechtigung hat, dass es neben der Elektromobilität auch andere Alternativen von saubererem Individualverkehtr gibt, was leider nicht entsprechend gefördert geschweige denn entsprechend publiziert wird.

  3. Nach den bekannten Definitionen für Nicht-Mainstream-Grünregierungskonformen Menschen wie Rechtsradikale, Egozentriker, Klimaleugner, Klimakiller, Covidioten, Covidleugner, Ewiggestrige, Proleten, Chaoten, Zukunftszerstörer unserer Kinder usw. ein verbaler Neuzugang: Nebenerwerbspopulist. Sehr kreativ, Mozl.
    Herr Pabeschitz, sie wissen ja, wer sie so tituliert und Mozl bitte ein bißchen mehr Contenance bei der Kritik eines Artikels in einer der letzten unkorrumptierten Zeitschrift.

    • Mein lieber Weuzi, am Vorliegen von Populismus besteht überhaupt kein Zweifel. Es sind alle diesem Verhalten zugeschriebenen Eigenschaften erfüllt:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Populismus
      Im Übrigen ist Populismus keine Beschimpfung, da es sich dabei ledigich um eine Methode handelt, um leichtgläubige und uninformierte Menschen zu beeinflussen. Das geht jedoch in der Regel nur eine zeitlang gut, weil sich der Populismus irgendwann einmal der Realität beugen muss. Dafür gibt es vor allem in der Politik viele Beispiele. Eines davon hat sich besoffen mit einem VW Phaeton dastess´n und was ist von den populistischen Ansprachen zurückgeblieben? Richtig: Milliardenschulden für die Republik, die auch die „kleinen Leute“ abzahlen mussten. Deshalb auch meine Frage was man sich á la longue von solchen reisserischen Artikeln erwartet, mit denen man sich nebenbei gleich selbst blamiert (Gigantomanie-Werk für Akkus). Dazu gibt es im akuellen Artikel übrigens auch wieder ein, zwei Schmankerl, auf dich ich mir erlauben werde zu gegebener Zeit zurückzukommen. Den Nebenerwerb habe ich deshalb dazugeschrieben, weil es parallel dazu auch eine Sachebene gibt, etwa in Test- und Fahrberichten. Du siehts, es handelt sich um eine ausgewogene Lesermeinung und nicht um ein Pauschalurteil. Dafür sind Populisten zuständig (die „Politik“, die „EU“ usw.)
      Eine Beschimpfung wäre etwas anderes. Wenn mann so wie du Menschen mit einer anderen Meinung abwertend als Gesindel bezeichnest, ist das eine Beschimpfung und nicht Populismus.

  4. Der Herr Pabeschitz wirkt auf mich ein Bissel zwiespältig. Über die Elektromobilität als Ganzes zieht er her, aber wenn er Elektroautos oder den Roller Seat Mo testet, klingt er recht begeistert. Auch ich glaube nicht, daß die von oben befohlene Elektromobilität samt Reichenförderung und Ausschluß guter alternativer Ideen der richtige Weg ist, aber ein Tesla Model 3 würde mich schon reizen. Na servas, das schiebt an!

  5. @Heli73, wodurch wird die Elektromobilität von oben befohlen? Die +Reichenförderung + ist klassischer Populismus. Welche guten alternativen Ideen zur Erreichung der Klimaziele 2030 schweben dir vor?

    • @mozl, Die immer geringer werdenden Flottenverbräuche sind von oben befohlene Elektromobilität. Mit guten alternativen Ideen meine ich Biokraftstoffe, wo man schon ewig bei nur fünf prozent Beigabe steckt, statt das zu erhöhen. Keine Reichenförderung? Kommt das dem Mundl aus der Großfeldsiedlung zugute, wenn Autos gefördert werden, die zwischen 30000 und 60000 kosten? Und wo soll der Mundl laden, wenn er sich keine Garage mit Stromanschluß leisten kann? Wahrscheinlich wird der Mundl beim nächsten Mal wieder FPÖ wählen, so schließt sich der Kreis zum Populismus.
      Daß die EU (die glaub ich nur fünf Prozent der Klimaemissionen verursacht) sich selber abwürgt, ist schön blöd. Da müssen weltweite Beschlüsse her. China, und USA verursachen die Hälfte der Treibhausgase. Aber wie schaut es da aus? Biden spricht bei der Klimakonferenz tolle Worte und ein paar Wochen später erlaubt er neue Ölförderungen in Alaska. Und in China fahren Elektroautos mit Kohlestrom. Ha ha.

  6. @Mozl: spätestens mit Einführung von Euro 7. Aber schön langsam glaube ich, mit dem Wüten gegen den Verbrenner und dem in-den-Himmel-heben der Elektromobilität geht es eher darum, den einfachen Menschen das Autofahren generell zu vergällen.
    Wer will schon bei einer Urlaubsfahrt von 500 Kilometern dreimal irgendwo an einer Elektrotankstelle in der Vukojebina – soweit überhaupt vorhanden – stundenlang sinnlos herumwarten.
    Ein Elektroauto mit ausreichend Platz und brauchbarer Reichweite kann sich kein Mensch leisten bzw. gibt es noch kaum…

    Zur Verbesserung des Weltklimas gebe es jede Menge Ideen: die schwerölverheizenden Schiffe, den Flugverkehr, die Ölheizungen, Kohlekraftwerke…
    Die Emissionen des österreichischen PKW-Verkehrs bewirken für das Weltklima genau Null….
    MfG J

    • @Johann, Die Einführung von Euro 7 soll frühestens 2025 erfolgen und die geplanten Vorgaben wurden zuletzt schon deutlich entschärft. Wer weiß, was in den kommenend Jahren noch passieren soll. Die EU hat deutlich erklärt, dass sie den primären Einsatz von E-Fuels im Schwerverkehr sieht, weil dort keine brauchbaren Alternativen vorhanden sind. An ein batteriebetriebenes Flugzeug glaubt hoffentlich niemand. Das betrifft somit LKW, Schiffe und Flugzeuge. Die Republik fördert den Austausch von Ölkessel 2021/22 mit 400 Millionen Euro, also einem Vielfachen dessen was beim Kauf von Elektroautos direkt dazubezahlt wird. Diese Austauschförderung kann jeder in Anspruch nehmen egal ob er als Pensionist ein kleines Haus in Malomháza besitzt oder als Bestverdiener [(c) AA] eine Villa am Gießhübel eignet. Diskussionen in diesem Zusammenhang über eine Umverbeiltung von unten nach oben sind mir nicht bekannt.

      • Batteriebetriebenes Flugzeug?
        Ich glaube noch nicht einmal an ein brauchbares batteriebetriebenes Auto (Spielzeugautos jetzt mal außen vor gelassen). 😉
        MfG J

    • @johannm: Hallo Hans, ich will mich jetzt gar nicht in die Diskussion pro und contra Elektroautos einbringen, ich möchte nur wieder einmal vor der Verwechslung von gesundheitsschädlichen Abgasen und klimawirksamen Treibhausgasen warnen. Die schwerölverheizenden Schiffe stoßen nämlich enorme Mengen an gesundheitsschädlichen Abgasen wie Stickoxide und Schwefeloxide aus, sind aber nicht extrem klimarelevant. Bezogen auf ihre Tonnage sind sie die verbrauchsärmsten Verkehrsmittel überhaupt. Man kann natürlich trefflich darüber diskutieren, wieviel von dem Tand (v.a. Bekleidung), der rund um die Welt geschippert wird, tatsächlich nötig ist, aber absolut gesehen sind die ca. 90.000 Schiffe nur für 3% der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich, und da sind sämtliche Kreuzfahrtschiffe bereits mit eingerechnet. Bei den Stickoxiden sind es hingegen weit höhere 15%.

  7. @heli73, ich schreibe die Antwort in einem neuen Kommentar, damit sich die Texte nicht immer mehr zusammenstauchen. 😉
    Vorerst möchte ich gegen die Vereinnahmung von Mundl als Floridsdorfer Protest einlegen. Mundl hat in der Hasengasse in Favoriten gewohnt, also auf der richtigen Seite der Donau und wir geben ihn auch nicht her. 😉
    Ich glaube unser Mundl würde die Förderung von Elektromobilität dann verstehen, wenn man ihm den wahren Gund erklärt nämlich die Reduzierung des Verbrauch von fossilen Brennstoffen. Dem liegen alle Maßnahmen der EU-Kommission zugrunde. Es werden nämlich nicht die Reichen gefördert. Denn ab wann ist man denn reich? Wie wir „Alles Ausdrücklich“ entnehmen können werden mittlerweile 82% der Elektroautos von Unternehmen oder „Institutionen“ gekauft. Da ist sicher der eine oder andere Freiberufler auch dabei, aber Unternehmen und „Institutionen“ kaufen solche Autos üblicherweise als Poolfahrzeuge und nicht als personenbezogene KFZ. Im Übrigen gilt auch für Elektroautos die Luxustangente bei der Abschreibung. Es verbleiben somit vielleicht 4.000 Elektrofahrzeuge die von Privatpersonen erworben werden. Der Förderbetrag für diese Personen ist in unserem Umteilungssytem eine Marginalie. Von einer Umverteilung von unten nach oben kann überhaupt keine Rede sind. Insbesondere dann nicht wenn man dem Hinweis in „Alles Ausdrücklich“ folgt, dass die Besitzer von KFZ mit Verbrennungsmotoren diese Förderung bezahlen. Denn gerade da ist es doch so, dass Menschen mit einem kleineren Einkommen auch kleinere und somit mit weniger Steuern und Abgaben belastete Autos kaufen und je höher das Einkommen ist desto teuer und abgaben- und steuerintensiver wird die Neuanschaffung. Es gilt nach wie vor die Regel, dass in unserem Wohlfahrststaat, in dem ausnahmslos jeder Leistungen vom Staat bezieht. die untersten 5% der Einkommenbezieher rd. 15 tsd Euro mehr bekommen als sie wegzahlen und die obersten 5% um rd. 63 tsd Euro mehr einzahlen sie im Wege der Umverteilung erhalten. Diese Umverteilungsdiskussionen sollte man bitte dort belassen wo sie hingehört, nämlich in die Zeiten des Klassenkampfes.
    Der Antweil der Biokraftstoffe liegt bei uns meines Wissens bei knapp über 6%. Mehr als rd. 10% können es mE im Hinblick auf die vorhandenen Ressourcen nicht werden.

    • @mozl Was den Status quo betrifft, hast du schon recht. Aber wenn es in Zukunft viel mehr Elektroautos geben soll und dann auch Privatpersonen mit sanftem Druck, durch weiter gesenkte Flottenverbräuche und erhöhte Benzinpreise, zum Umstieg „überredet“ werden, dann wird der Mundl rebellisch werden.
      Den allseits bekannten Mundl hatte ich gar nicht so im Sinn, eher alle „kleinen Leute“, die zwischen Minimum und Durchschnitt verdienen. DER Mundl würde ja nie im Leben FPÖ wählen.

      • @HELI73, ich denke mir, dass nichts passieren wird. Die Menschen in Österreich haben sich mittlerweile daran gewöhnt, für individuelle Mobilität viel Geld ausgeben zu müssen (außer die Benutzer von einspurigen KFZ). Bitte erinnere dich: In Wien wollte einmal eine Autofahrerpartei bei Wahlen antreten. Die ist mangels Wählerzustrom genau so schnell verschwunden wie sie da war. Die Senkung der Flottenverbräuche kommt auch nicht überraschend. Die große Änderung ist nur, dass die politischen Einflussnahme der Autoindustrie durch den „Abgasskandal“ viel geringer geworden ist. Es wird auch weiterhin Autos mit Verbrennungsmotoren geben, nur werden diese in Anschaffung und Betrieb so wie bisher immer teurer werden. Nebenbei ein kleiner Hinweis auf die etwas eigenwillige Denkweise der Gegner (nicht Kritiker) der E-Mobilität. Wenn ich möchte, dass die Hersteller weiterhin leistbare PKW mit leistungsstarken Verbrennungsmotoren bauen können, müsste ich da nicht eigentlich dafür sein, dass diese möglichst viele Elektroautos verkaufen, weil dadurch der Flottenverbrauch sinkt? Die Fundamentalopposition gegen Elektroautos ist bei nähere Betrachtung somit nur ein Schuss ins eigene Knie.

  8. Hallo Mozl,
    dein Protest bezüglich Mundl wird als unbegründet abgewiesen.
    In der letzten Folge mussten die Sackbauers tatsächlich nach Transdanubien in die Großfeldsiedlung übersiedeln, da ihre Favoritner Bude abgerissen werden sollte.
    Auch in den folgenden 3 Spielfilmen waren sie dort wohnhaft.
    MfG J

Kommentar abgeben