ALLES AUTO: Die Oktober-Ausgabe ist da!

28. September 2022
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Aktuelles

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6 Kommentare

  1. Ich möchte zum Thema „Auto als Waffe“ anmerken, dass es in Deutschland seit 2017 einen eigenen Straftatbestand „illegale Autorennen“ gibt und somit jedem der daran teil nimmt bewusst ist, was er riskiert. Es sind aber nicht immer nur Straßenrennen. In München hat ein Autofahrer auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle eine 14-jährige Fußgängerin getötet. Auch er wurde wegen Mord verurteilt. Gott sei Dank hat es derartige Verbrechen bei uns noch nicht gegeben Ich bin der Meinung, dass in derartigen Fällen eine Verurteilung wegen Mord richtig ist zumal in einer „westlichen Demokratie'“ lebenslang bekanntlich nicht tatsächlich bis zum Ende des Lebens bedeutet.

  2. Aus Platzgründen konnte ich folgendes im Kommentar in der aktuellen Ausgabe nicht herausarbeiten: Ich habe mich darin einzig auf „spontanes Autorasen“ bezogen. Sprich: Jemand fährt weitgehend normal, fühlt sich dann von einem anderen provoziert und es kommt zum „Duell“ mit weit überhöhten Geschwindigkeiten. In diesem Fall werden laut Psychologenmeinung mögliche Gefahren für das eigene Leben und jenes anderer komplett ausgeblendet. Daher kein Vorsatz und kein Mordmotiv. Anders sieht die Situation bei geplanten „illegalen Autorennen“ aus. Weil es hier eine „Planungsphase“ gibt, ist genügend Zeit vorhanden, um sein Handeln zu reflektieren und sich über mögliche Folgen klar zu werden. Hier lässt sich durchaus bedingter Vorsatz und somit ein Mordmotiv zugrundelegen.

    • Ein heikles Thema ist die von dir erwähnte Flucht vor der Polizeikontrolle. Diese „Raserei“ fällt unter spontan und sollte sich demnach um fahrlässige Tötung (die selbstverständlich mit mehrjähriger Haftstrafe belegt ist) handeln, nicht aber um Mord. Heikel deshalb, weil hier auch die Polizei eine unglückliche Rolle spielen kann. Vor Jahren habe ich folgende Geschichte aus zuverlässiger Quelle erfahren: Jemand fährt bei Rot über eine Ampel. Eine Polizeistreife nimmt die Verfolgung auf, zwei weitere Streifenwagen werden hinzugerufen. Im Zuge der Verfolgung werden zahlreiche rote Ampeln überfahren, die Geschwindigkeit liegt meist deutlich über 100 km/h. Letztlich entkommt der Raser, wie durch ein Wunder gibt es keine Personen- oder Sachschäden. Danach beraten die involvierten Polizeiorgane: Kein einziger (!) hatte sich das Kennzeichen gemerkt, weil alle komplett auf die Verfolgung fokussiert waren. Ein klassischer Fall, wie die Polizei aufgrund fehlgeleiteter Wildwest-Instinkte aus einer mäßig gefährlichen eine brandgefährliche Situation machen kann. Den „Rotfahrer“ nicht zu verfolgen, sein Kennzeichen zu notieren und ihm anschließend eine Anzeige zukommen zu lassen, wäre hier das Mittel der Vernunft gewesen. Ich will der Polizei im von dir genannten Münchner Fall nichts unterstellen und kenne auch den Grund für die Verfolgung nicht, polizeiliche Besonnenheit kann in solchen Fällen jedoch ein entscheidender Punkt sein.

  3. Ich habe in meinem Kommentar ohnehin darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Mord in München um eine andere Situation gehandelt hat. Die Zeitungsartikel darüber sind online zu finden. Auch in diesem Fall hat der BGH die Verurteilung wegen Mord bestätigt. Was das Beispiel mit dem Rotfahrer anbelangt so muss die Polizei in der Sekunde entscheiden wie sie reagiert. Fährt sie ihm nach und er entkommt hat sie überreagiert. Fährt sie ihm nicht nach und er fährt weiter bei Rot über Ampeln und baut einen Unfall wird man ihr vorwerfen, dass sie nicht versucht hat ihn aufzuhalten. Ich möchte das nicht entscheiden müssen.

  4. Möglicherweise wird das „dem Rotsünder nachfahren“ und den Delinquenten auf frischer Tat ertappen auch deshalb bevorzugt, weil es für die Anzeige keine wasserdichten Beweise gibt?
    In Sachen „Mord“ vs. fahrlässige Tötung stimme ich mit Georg überein. So tragisch so ein Unfall ist, eine Mordabsicht, geschweige denn ein Motiv sind bei „spontaner“ Raserei nicht gegeben. Dass in solchen Fällen aber drastische(re) Strafen angebracht sind, sehe ich auch als nötig an.

  5. Der wegen Mordes verurteilte Raser hatte sich in der Innenstadt von Berlin über 1,5 km ein Rennen mit einem anderen Idioten geliefert und dann mit 160 bis 170 km/h ein Fahrzeug gerammt.

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