AM-RB 001: Das Hyper-Car von Aston Martin und Red Bull

6. Juli 2016
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Aktuelles

Monatelang wurde spekuliert und gerätselt. Jetzt haben Aston Martin und Red Bull die Katze endlich aus dem Sack gelassen. Was ihr hier seht, ist der AM-RB 001 – und er kommt genau so auf die Straße. Zwischen 99 und 150 Stück davon wird man bauen, und jeder einzelne davon ist pure, automotive Erotik. Der Wagen entstand aus einer engen Kooperation zwischen Red Bull Racing Chief Technical Officer Adrian Newey, Aston Martin Chief Creative Officer Marek Reichman, und Aston Martin Chief Special Operations Officer David King. Zusammen haben die Herren ein Auto entwickelt, das auf den ersten Blick nicht etwa als Aston Martin erkennbar sein soll, sondern schlicht und ergreifend als „schnell“. Die Form trägt daher nur ganz wenige, typische Aston-Erkennungsmerkmale – der Großteil des Designs ist hingegen einzig und allein auf perfekte Aerodynamik ausgelegt. Dadurch generiert der Wagen wohl auch massenweise Anpressdruck, was vor allem dem Unterboden aus der Feder von Adrian Newey zu verdanken ist.

Über die genauen, technischen Details schweigt sich das Team noch aus, eine Zahl wurde aber bereits verraten. Ein Leistungsgewicht von 1 PS pro Kilogramm. Damit läge der AM-RB 001 en par mit dem aktuellen Monster von Koenigsegg, dem One:1. Außerdem fest steht, dass der Motor von Aston Martin beigesteuert wird – ein frei atmender V12. Höchstwahrscheinlich wird hier eine weiterentwickelte Version des Aggregats zum Einsatz kommen, das den Aston Martin Vulcan befeuert. Dort liefert der Zwölfender 820 PS. Um diese Leistung auf die Straße zu bringen, tüfftelt Red Bull Racing gerade an der Entwicklung eines neuen Getriebes.

Wer allerdings aus Prinzip „noch mehr“ will, wird bei Aston und Red Bull ebenfalls bedient. Zusätzlich zu den straßenzugelassenen Varianten wird man nämlich auch eine Rennstrecken-Version des Autos bauen – 25 davon. Und diese sollen nicht weniger bieten, als Fahrleistungen auf Augenhöhe mit aktuellen LMP1 Le Mans Prototypen.

Bis es soweit ist, müssen sich die Superreichen dieser Erde aber noch gedulden: 2018 soll der Wagen erst auf den Markt kommen.

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