Audi A7: die zweite Generation ist da

20. Oktober 2017
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Aktuelles

Wie angekündigt hat Audi gestern das Tuch von der zweiten A7 Generation gezogen. Die Überraschungen blieben aus – die viertürige Limousine wird etwas gefälliger und verliert somit ein wenig Profil. Bis auf das Heck, das jetzt ein charakteristisches Leuchtband trägt und im direkten Vergleich zum Vorgänger höher baut, übernimmt der A7 Sportback die Formensprache des neuen A8. Es wirkt fast, als ob der A8 das Chauffeursauto ist und das etwas kleinere Fließheck den Selbstfahrer betören soll. Das soll mit einem agilen Fahrverhalten unterstrichen werden, das erstmals von einer Hinterachslenkung unterstützt wird. Längsdynamisch helfen das aus der Luxusklasse bekannte 48 Volt Bordnetz, das beim Anfahren eine kleine Leistungsspritze gibt, aber auch das Start/Stop-System verbessert. Dank diesem schaltet sich der Verbrenner nicht nur im Stand ab, sondern auch während des Fahrens, sobald der Fahrer den Fuß vom Gas nimmt.

 

Im Innenraum findet sich ein Knopf mit dem AI-Kürzel. Das steht für eine künstliche Intelligenz des Fahrzeugs und lässt den neuen A7 selbstständig Parken, Bremsen und Lenken. Kein Thema scheint der Stauassistent des A8, der laut Audi autonomes Fahren der Stufe 3 erfüllen soll. Apropos drei: es ist die Anzahl der Bildschirme im neuen Cockpit: ein 12,3 Zoll Bildschirm fungiert als virtuelles Cockpit, rechts davon befindet sich der 10,1 Zoll MMI-Monitor und darunter findet der 8,6 Zoll-Touchscreen Platz, der unter anderem die Klimaanlage steuert. Zum Marktstart einzig verfügbarer Motor ist der V6-Benziner mit 340 PS, der nach neuer Audi-Nomenkultur jetzt A7 55 TFSI heißt.

Beim Händler steht der neue Audi A7 Sportback ab Februar 2018, über Preise ist noch nichts genaueres bekannt.

2 Kommentare

  1. Finde die 5 Unterschiede zum Vorgänger – gähn

  2. Wobei: Der Innenraum, der hat schon was.

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