BMW i Vision Dynamics. Spitzname „i5“.

15. September 2017
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Aktuelles

Mit dem i Vision Dynamics oder i5 möchte BMW endlich die schon seit 2014 bestehende Lücke zwischen i3 und i8 schließen. Die Eckdaten klingen schon mal vielversprechend: vier Sekunden von 0 auf 100, über 200 km/h Spitze und 600 Kilometer Reichweite. Das Ganze verpackt als alltagstaugliches Fließheck mit vier Türen und großem Kofferraum.

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Optisch ist der Tesla-Fighter eine Mischung zwischen konventionellen BMW und Raumschiff. Bitte versteht mich nicht falsch, die fast kühlöffnungsfreie Nase mit den angedeuteten BMW-Nieren und schmalen Scheinwerfern ist gewöhnungsbedürftig. Dahinter finden aber eine Menge Sensoren Platz, die, wenn es nach dem hohen Anspruch der Marke „i“ geht, für autonomes Fahren zuständig sind. Die restliche Optik setzt auf klare Flächen, eine hohe Fensterlinie und kurze Überhänge. Die hübsch designten und filigranen Heckleuchten finden sich gut zurecht an dem wie aus einem Guss wirkenden i5. Versenkbare Türöffner verstärken den flächigen Eindruck nochmal.

Details zur Technik des Zukunfts-Bayern verrät BMW nicht. Bekannt ist aber, dass der i5, anders als i3 und i8, kein Carbonchassis mehr bekommt. Ultraleichtbau sei bei Elektroautos der neuesten Generation nicht mehr nötig, meint BMW. Der Hersteller möchte bis 2025 rund 12 elektrisch angetriebene Fahrzeuge im Portfolio haben. Eine starke Ansage, zumal auch mindestens 13 Plug-in-Hybride im selben Zeitraum auf den Markt kommen sollen. Ein Vorteil ist da sicherlich die neue Hinterradantriebs-Plattform, die so wandelbar ist, dass der neue Z4 wie auch der X7 auf ihr basieren können. Die Bayern geben an, keine Extraplattformen für batterieelektrisch-betriebene Fahrzeuge mehr zu benötigen.

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