Die Geschichte des VW Golf

28. November 2017
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Aktuelles

1974 revolutionierte der VW Golf als Nachfolger des überaus erfolgreichen Käfer den Automobilbau. Bereits ein Jahr später lehrte der GTI den etablierten Sportwagen das fürchten. 1983 trat dann der Golf 2 in die großen Fußstapfen des Vorgängers. Dessen Krönungen GTI, G60 und besonders der Rallye haben bis heute eine treue Fangemeinschaft. Eine Pionierrolle nahm der Golf 2 als Country ein – der erste SUV war geboren. 1992 kam dann die Ablöse durch die dritte Auflage des Dauerbrenners, bevor sechs Jahre später Generation 4 debütierte. Nummer Vier bekam ein besonderes Topmodell: den R32. Ein 3,2 Liter großer VR6, dessen 241 PS über einen Allradantieb verlustfrei auf die Straße kommen, markierte die Speerspitze des Kompaktwagenbaus. Im Schatten des „R“ standen die legendären drei Buchstaben „GTI“. Beim MK4 fristeten sie ein tristes Leben als Ausstattungsvariante. Das konnten die Verantwortlichen bei VW nicht so lassen und präsentierten mit dem Golf 5 GTI wieder einen richtigen Kracher: Wabengrill, Doppelrohr und Karositze zitierten den Ur-GTI – 200 PS sorgten in der Gegenwart für einige verlorene Führerscheine. Der König der Gölfe blieb aber der R32 mit dem mächtigen Sechszylinder. Das änderte sich mit Version Nummer Sechs: Downsizing hält in die Autobranche Einzug und der ab da nur noch „R“ genannte Allradgolf verliert zwei Zylinder, gewinnt aber eine Turboaufladung. Mit der siebenten Generation wurden erstmals Golf GTI und GTI-Performance angeboten, der „R“ übersteigt die 300 PS-Marke. Was wird wohl die Zukunft bringen?

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