McLaren Senna: Schön, nein. Beeindruckend, ja.

7. Februar 2018
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Aktuelles

Das ist er also; der zweite Vertreter der „Ultimate Series“ von McLaren, die mit dem P1 ihren Anfang nahm. Benannt nach dem wohl nicht näher Vorstellungs-bedürftigen Ayrton Senna, soll er in Sachen purem Speed noch einmal ein Schipperl auf den irrwitzigen P1 drauflegen. In Sachen Design tut er das auf jeden Fall. Wo beim P1 noch eine gewisse Eleganz zu erkennen war, schreit beim Senna quasi jede Linie, Sicke und Falte nach purer Downforce. „Schön“ ist das nur bedingt. „Effektiv“ aber schon: 800 Kilo Anpressdruck kann der Senna erzeugen.

Unter all den Spoilern steckt das Monocage III-Chassis, das für dem des 720S basiert. Sämtliche Karosserieteile – auch der massive Heckflügel, der auch als Airbrake fungiert – sind aus Karbon, was für ein niedriges Gesamtgewicht von 1198 Kilogramm sorgt. Der Motor wiederum ist der selbe Biturbo-befeuerter Vierliter-V8, den man schon aus anderen Modellen kennt – hier nun aber mit 800 PS und 800 NM Drehmoment, verbaut natürlich hinter den beiden Fahrersitzen. All das zusammen soll den Senna zu nicht weniger als dem schnellsten Straßenauto der Firmengeschichte machen. Offizielle Daten um das zu untermauern gibt es noch nicht, es wird aber von einer 0-100-Zeit von 2,8 Sekunden gemunkelt.

Im Grunde braucht sich McLaren aber auch nicht drum scheren, welche Zahlen der Senna am Ende genau schafft. Immerhin sind alle 500 Stück, die die Briten bauen und für jeweils rund 1 Millionen Euro verkaufen werden, bereits vergeben.

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