Volkswagens Beitrag zur Mobilität von Morgen: I.D. Crozz

21. April 2017
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Aktuelles

Die Shanghai-Auto-Show ist auch für europäische Hersteller unglaublich wichtig. Bestes Beispiel dafür ist der Volkswagen-Konzern, der Zukunftsweisende Elektro-Studien von drei seiner Marken vorstellt. Den Anfang machte der Skoda Vision E, dann kam der Audi e-tron Sportback Concept und jetzt zeigt VW den I.D. Crozz. Wie drei Brüder wirken sie, alle von höherer Statur, leise im Ton und eben aus dem selben Hause.

Der VW I.D. Crozz ist bereits das dritte Modell der I.D. Familie. Nach dem Cityflitzer und einer Bulli-Interpretation ist es, wie der Name schon sagt, ein Crossover. Die Mischung von SUV und Coupe steht dem Konzept gut. Das Dach zieht sich elegant bis in die Rückleuchten, die Seiten sind Spiegelfrei und die Front hat keinen Kühlergrill. Wie seine Brüder steht auch der Wolfsburger auf dem MEB (Modularer Elektro Baukasten) und besitzt einen E-Motor pro Achse.

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Helle neue Welt: Sogar das Emblem kann leuchten.

Diese beiden Aggregate schaffen eine Systemleistung von 225 KW, was 306 PS entspricht und beschleunigen das SUV-Coupe in weniger als sechs Sekunden auf Landstraßentempo. Das Handling dürfte relativ sportlich werden, ob der Tatsache dass primär die Hinterachse angetrieben wird. Erst wenn dort Schlupf entsteht, kommt der Allradantrieb zum Einsatz.

500 Kilometer am Stück sollten laut VW möglich sein. Steht man doch mal ohne Saft da, können 80 Prozent in 30 Minuten aufgeladen werden, dem Schnellladesystem sei Dank. Die 83kwh Batterien verstecken sich im Fahrzeugboden.

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Viel Platz gibt es im geräumigen I.D. Crozz.

Die Antriebseinheiten rücken jeweils ganz nach Außen und lassen somit den Gästen viel Platz. Generell wirkt der Innenraum des I.D. Crozz sehr luftig. Der Wegfall des Mitteltunnels ermöglicht eine Bewegungsfreiheit, die man früher nur bei S-Klasse & Co erwarten durfte. Was ebenfalls abgeht: Knöpfe. Der komplette Wagen ist durch Touchscreen, Sprache und Gesten zu steuern. Der einzige Druckknopf befindet sich am Lenkrad. Drückt man dort auf das VW-Emblem, verschwindet es im Armaturenbrett und das Auto fährt autonom.

Trotz der Science-Fiction Details ist der VW I.D. Crozz ist keine Studie, die nach der Vorstellung eingemottet wird. Volkswagen sagt, dass der Wagen so, oder so ähnlich spätestens 2020 auf den Straßen zu sehen sein wird. Na wir sind mal gespannt …