Ford präsentiert „Spurhalte-Bett“

13. Februar 2019
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Leben

Für diejenigen, die ihr Bett mit einem Partner teilen, der gerne „etwas mehr“ Platz beansprucht und sich nachts hin und her wälzt, können mitunter wertvolle Stunden Schlaf verloren gehen. Das hat weitreichende Folgen, sagt Ford: Studien haben gezeigt, dass ein Viertel aller Menschen, die in einer Beziehung leben, alleine im Bett besser schlafen würden. Außerdem erhöht Schlafverlust das Unfallrisiko zu Hause, am Arbeitsplatz und auf der Straße.

Die Lösung? Getrennte Betten … oder ein Partnerwechsel. Wenn beides keine Alternative ist, könnte dieser neuer Ansatz von Ford die Rettung für Schlaf und Beziehung sein: das „Spurhalte-Bett“. Es wurde von Ford entwickelt, um „Platzräuber“ sanft „in ihre Spur“ zurückzubefördern – das heißt: auf die eigene Seite der Matratze. Als technische Inspirationsquelle diente der Spurhalte-Assistent im neuen Ford Focus und Ford Edge. So wie der Spurhalte-Assistent dort die Straße überwacht und dafür sorgt, dass die Fahrer unterwegs nicht versehentlich ihre Fahrspur verlassen, erkennen Drucksensoren beim „Spurhalte-Bett“, wenn jemand seine Bettseite verlassen hat. Bei Bedarf wird der „Übeltäter“ mithilfe einer Art Förderband auf jene Seite des Betts zurückgeholt, auf der er sich eigentlich befinden sollte.

Beim „Spurhalte-Bett“ handelt es sich um einen Prototyp. Das Bett ist das Ergebnis einer Projektreihe namens „Ford Interventions“, bei der es darum geht, automobiles Know-how zur Lösung von alltäglichen – oder in diesem Fall: allnächtlichen – Problemen anzuwenden. Es wurde gemeinschaftlich von Ford-Mitarbeitern und dem Team des „Espada y Santacruz Studio“ aus Spanien entwickelt, das auch bereits das clevere Kinderbett „Max Motor Dreams“ (2017) und eine Außengeräusche unterdrückende Hundebox (2018) entwickelt hat.

Wer jetzt schon nach seiner Kreditkarte sucht: Wir müssen euch enttäuschen. Ford hat derzeit keine Pläne, das „Spurhalte-Bett“ auf den Markt zu bringen. Es bleibt ein netter Gag. Aber hey: Wer weiß was die Zukunft bringt …

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Filme, Videospiele, Technik, Autos, Speis und Trank ... meine Interessen lesen sich wie das 1x1 der Männer-Klischees. Aber so bin ich nun mal. ;) Und das zeigt sich auch in meinem bisherigen Werdegang: Hotelfachschule, dann Videospieljournalist (übrigens bis heute: www.gamers.at), anschließend einige Jährchen bei einer Unternehmensberatung und Digital-Marketing Agentur und nun also hier, bei Alles Auto. Hier darf ich seit Mai 2015 die Geschicke von allem das "online & digital" ist lenken und gestalten ... und "nebenbei" natürlich der Redaktion mit Tests, Fahrberichten und mehr meinen Stempel aufdrücken. Und dabei bin ich natürlich auch immer für Anregungen offen. Fragen und vor allem Anregungen sind also jederzeit willkommen. :)

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