Neue Modelle von Suzuki: Across & Swace

12. November 2020
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Aktuelles

Gleich vorab: Bei beiden Modellen handelt es sich um Fahrzeuge, die aus aus der Kooperation mit Toyota hervorgegangen sind. Spannend dabei ist, dass Suzuki das Vorrecht bekommen hat, den Across noch vor dem baugleichen Toyota-Bruder RAV4 Plug-In-Hybrid auf den Markt zu bringen.

 

Beim bereits (für 57990 Euro) erhältlichen Across handelt es sich demnach um einen Kompakt-SUV mit Plug-In-Hybridantrieb. Sein Herzstück ist sein Elektromotor mit 182 PS Leistung und 270 Nm Drehmoment an der Vorderachse. Dieser bezieht seine Energie von einer im Unterboden platzierten 18,1 kWh starken Lithium-Ionen-Batterie. Für Beschleunigung bei höheren Geschwindigkeiten sorgt der 2,5-Liter-Benzinmotor. Dieser lädt darüber hinaus bei bedarf auch die Batterie auf. Der Vierzylinder arbeitet mit langem Hub, hohem Verdichtungsverhältnis und einer kombinierten Direkt- und Saugrohreinspritzung, was je nach Fahrbedingungen die Leistung steigert sowie Verbrauch und Emissionen senken kann. Insgesamt steht eine satte Systemleistung von 306 PS zu Verfügung. Mit einem elektronischen Allradsystem erweitert Suzuki außerdem sein Allrad-Portfolio, denn der Across verfügt über einen unabhängigen 40 kW-Heckmotor an der Hinterachse. Die vier wählbaren Fahrmodi „Normal, Sport, Eco und Trail“ sind über einen einfach zu bedienende Dreh-Regler anwählbar. Das Allradsystem deckt somit viele unterschiedlichen Einsatzzwecke ab und soll für Traktion auf und abseits der Straße sorgen.

Mit 490 Liter Ladevolumen verfügt er zudem über einen recht großen Stauraum. Eine Steckdose und eine Zubehörsteckdose sind in der rechten Kofferraumseite integriert. Als Schaltzentrale fungiert das 9-Zoll-Touchscreen-Display, das Smartphone ist per Apple Car Play oder Android Auto in das Infotainment-System eingebunden. Serienmäßig sind 19-Zoll-Leichtmetallräder und LED-Scheinwerfer sowie ein Notbremsassistent mit Front- und Kollisionswarner, Spurführungsassistent, Verkehrszeichenerkennung, Radar-Tempomat, Toter-Winkel-Warner, Warngeräusch sowie Berganfahrhilfe und Bremshaltefunktion mit an Bord. Der Across ist übriges in sechs Lackierungen erhätlich: White Pearl Crystal Shine, Silver Metallic, Attitude Black Mica, Sensual Red Mica, Gray Metallic und Dark Blue Mica.

 

Weiter zum Swace: Er ist mit dem kürzlich vorgestellten Toyota Carola Kombi verwandt, ist ausschließlich als Voll-Hybrid erhältlich und kostet mindestens 29490 Euro. Zur Ausstattung gehören im Top-Trimm „flash“ ein Multimedia-System mit 8-Zoll-Bildschirm, DAB-Radio, Bluetooth-Anbindung sowie Smartphoneintegration via Apple CarPlay und Android Auto inklusive induktiver Ladeschale. Für hohen Komfort sollen außerdem eine Lenkradheizung, beheizbare Vordersitze, eine Klimaautomatik mit Belegungserkennung sowie ein Ambiente-Licht sorgen. Der Kofferraum kommt auf ordentliche 596 Liter.

 

Ein 1,8er-Saug-Benziner wird von einem E-Motor unterstützt, zusammen kommen sie auf 122 PS. Da kein Allradantrieb verfügbar ist, fällt der Fahrmodus „Trail“ weg, ansonsten gibt es die gleiche wie beim Across. Auch die Assistenzausstattung kann bis auf das Niveau des SUV aufgerüstet werden. Auf den Markt wird der neue Kombi von Suzuki im Dezember kommen.

6 Kommentare

  1. Was nutzen all die neuen Suzukis, wenn es den Jimny nicht mehr gibt…

    • Dafür gibts halt jede Menge extrem umweltfreundliche Plug-In-Hybriden, die fast keinen Sprit verbrauchen (zumindest wenn man blauäugig genug ist, den Versprechen der Hersteller auf den Leim zu gehen). IRL schlagen sie den wegen seines hohen Verbrauchs verbannten Jimny um Längen.
      Nicht, dass der Kauf eines Jimny bei mir irgendeine Priorität hätte, trotzdem find ichs irgendwie schade um die Karre.
      Zu den vorgestellten Modellen: Genierer hat Suzuki offenbar keinen, wenn man sich die Preise ansieht. Dafür gibts auch schon einen X3. Und der eiert beim Elchtest nicht herum, wie der Technikspender RAV4.
      MfG J

  2. RAV4 und Corolla Kombi sind jetzt sicher keine schlechte Basis – aber solche Klone bringen mMn weniger als ein Jimny, der quasi ein Alleinstellungsmerkmal am Markt hatte. Kein Wunder, dass dessen Gebrauchtwagen-Notierungen durch die Decke gehen – es gibt ja nichts vergleichbares und für Förster und Co fehlt jetzt am Markt etwas. Wollte Suzuki nicht demnächst eine „“LKW-Version“ des Jimny anbieten?

  3. Stimmt, Mozl. Stimmt NOCH. Ich hab gelesen, dass Lada nur mehr Restposten verkauft und der Export nach Mitteleuropa wegen der zu hohen Flottenverbräuche eingestellt wird. Was auch schade wäre – auch der Taiga ist Kult.

    • Von Lada gibts doch ein wesentlich schöneres Auto. Der Vesta SW Cross sieht mMn wirklich gut aus.
      Wenns den mit einem gscheitn Motor und einem brauchbaren Automatikgetriebe gäbe, wäre er durchaus interessant für mich.
      MfG J

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