Test: Mitsubishi Space Star 1,2 MIVEC Invite

13. November 2020
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Mitsubishi
Klasse:Kleinwagen
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Benzin
Leistung:80 PS
Testverbrauch:5,6 l/100km
Modelljahr:2020
Grundpreis:13.990 Euro

Mitsubishi macht es einem leicht, beim Space Star den Überblick zu bewahren: Es gibt nur zwei Ausstattungsvarianten („Inform“ und „Invite“) sowie zwei Dreizy­linder-Benziner mit 71 beziehungsweise 80 PS. Letzterer ist optional mit einer 1600 Euro teuren Stufenlos-Automatik verfügbar, zum Test trat jedoch ein ­Handschalter in Kombination mit dem stärkeren Motor und der besseren Ausstattungsvariante an. Mit unter einer Tonne ist der Japaner ein Fliegengewicht, für das der Dreizylinder ausreicht, um im Verkehr gut mitzukommen – das gilt auch für die Autobahn. ­­­Beim Praxis-Verbrauch gelang dem Testwagen etwas eher Seltenes: Der erfahrene Wert ist mit der Prospekt-Angabe identisch.

Insgesamt gefallen das sauber abstimmte Fahrwerk, die bequemen Sitze sowie die sicheren Fahreigenschaften. Einen Tempomat oder Spurhalte-Warner würde man sich hingegen jenseits der Stadt besonders wünschen, innerorts fällt die Abwesenheit von Parksensoren und Rückfahrkamera auf – im Jahr 2020 ist es schon etwas verwunderlich, diese Features nicht einmal in der Aufpreisliste zu finden. Das lässt den Space Star doch etwas hinter die Konkurrenz zurückfallen – daran kann auch der niedrige Einstiegspreis fürs Basismodell von 9900 Euro nichts ändern.

Motor & Getriebe – Rau klingender und bei niedriger Drehzahl recht müder Dreizylinder, immerhin drehfreudig. Tadel­lose Fünfgang-Box, auch bei Autobahn-Tempo ist man nicht zu hochtourig unterwegs. 

Fahrwerk & Traktion – Komfortable Auslegung, dennoch nicht schwammig. Sehr sicheres Fahrverhalten ohne Lastwechsel-Reaktionen, sanft einsetzendes ESP. Recht indirekte Lenkung. Stets gute Traktion, Bremsen in Ordnung. 

Bedienung & Multimedia – Bequeme Sitze, allerdings kaum Seitenhalt. Ergo­­nomisch weitgehend in Ordnung, Pedale und Lenksäule minimal nach rechts versetzt. Einfache Bedienung über Knöpfe, Drehregler, simple Sprachsteuerung und Touchscreen. Volle Smartphone-Integration. Ausreichend Ablagen vorhanden, gu­­te Rundumsicht (jedoch keine ­Rückfahrkamera oder Parksensoren verfügbar). Fein: kleiner Wendekreis.  

Innen- & Kofferraum – Im Klassenschnitt durchschnittlich viel Platz in beiden Sitzreihen jedenfalls ausreichend. Die Kopffreiheit geht im Fond auch für Erwachsene in Ordnung, dafür wird’s bei den Knien eng. Recht gut nutzbarer, ho­­her Kofferraum, jedoch bleibt nach dem Umle­gen der 2:1 Fondlehnen eine hohe Stufe im Ladeboden. 

Dran & Drin – Für einen preiswerten Kleinstwagen passabel ausgestattet: Der „Inform“ kommt lediglich mit vorderen E-Fensterhebern, Klimaanlage und MP3-Radio, der getesete „Invite“ bietet für faire 2000 Euro Aufpreis Alufelgen, abgedunkelte Fond­­schei­ben, elektrisch verstell-, heiz- und ­klappbare Außen­spiegel, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Navi, Apple CarPlay sowie Android Auto, DAB-Tuner, Sitzheizung und einiges mehr. Ziemlich hartes Plastik, immerhin solide verarbeitet.

Schutz & Sicherheit – Klassenübliches Airbag-Aufgebot, jedoch bis auf den Notbremsassistenten keine Assistenzsysteme. 

Preis & Kosten – Die Konkurrenz in Form des Hyundai i10, Kia Picanto oder Toyota Aygo ist etwas teurer, wirkt aber auch moderner. Mitsubishi-Plus: fünf Jahre Garantie. Recht dichtes Werkstattnetz, vermutlich hohe Zuverlässigkeit, durchschnitt­liche Wiederverkaufschancen.

Ziemlich pragmatisch und nüchtern eingerichtetes Cockpit: Alles ist dort zu finden, wo man es erwartet. 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Mitsubishi macht es einem leicht, beim Space Star den Überblick zu bewahren: Es gibt nur zwei Ausstattungsvarianten („Inform“ und „Invite“) sowie zwei Dreizy­linder-Benziner mit 71 beziehungsweise 80 PS. Letzterer ist optional mit einer 1600 Euro teuren Stufenlos-Automatik verfügbar, zum Test trat jedoch ein ­Handschalter in Kombination mit dem stärkeren Motor und der besseren Ausstattungsvariante an. Mit unter einer Tonne ist der Japaner ein Fliegengewicht, für das der Dreizylinder ausreicht, um im Verkehr gut mitzukommen – das gilt auch für die Autobahn. ­­­Beim Praxis-Verbrauch gelang dem Testwagen etwas eher Seltenes: Der erfahrene Wert ist mit der Prospekt-Angabe identisch. Insgesamt gefallen das sauber abstimmte Fahrwerk, die bequemen Sitze sowie die sicheren Fahreigenschaften. Einen Tempomat oder Spurhalte-Warner würde man sich hingegen jenseits der Stadt besonders wünschen, innerorts fällt die Abwesenheit von Parksensoren und Rückfahrkamera auf – im Jahr 2020 ist es schon etwas verwunderlich, diese Features nicht einmal in der Aufpreisliste zu finden. Das lässt den Space Star doch etwas hinter die Konkurrenz zurückfallen – daran kann auch der niedrige Einstiegspreis fürs Basismodell von 9900 Euro nichts ändern.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Rau klingender und bei niedriger Drehzahl recht müder Dreizylinder, immerhin drehfreudig. Tadel­lose Fünfgang-Box, auch bei Autobahn-Tempo ist man nicht zu hochtourig unterwegs.  Fahrwerk & Traktion - Komfortable Auslegung, dennoch nicht schwammig. Sehr sicheres Fahrverhalten ohne Lastwechsel-Reaktionen, sanft einsetzendes ESP. Recht indirekte Lenkung. Stets gute Traktion, Bremsen in Ordnung.  Bedienung & Multimedia - Bequeme Sitze, allerdings kaum Seitenhalt. Ergo­­nomisch weitgehend in Ordnung, Pedale und Lenksäule minimal nach rechts versetzt. Einfache Bedienung über Knöpfe, Drehregler, simple Sprachsteuerung und Touchscreen. Volle Smartphone-Integration. Ausreichend Ablagen vorhanden, gu­­te Rundumsicht (jedoch keine ­Rückfahrkamera oder Parksensoren verfügbar). Fein: kleiner Wendekreis.   Innen- & Kofferraum - Im Klassenschnitt durchschnittlich viel Platz in beiden Sitzreihen jedenfalls ausreichend. Die Kopffreiheit geht im Fond auch für Erwachsene in Ordnung, dafür wird’s bei den Knien eng. Recht gut nutzbarer, ho­­her Kofferraum, jedoch bleibt nach dem Umle­gen der 2:1 Fondlehnen eine hohe Stufe im Ladeboden.  Dran & Drin - Für einen preiswerten Kleinstwagen passabel ausgestattet: Der „Inform“ kommt lediglich mit vorderen E-Fensterhebern, Klimaanlage und MP3-Radio, der getesete „Invite“ bietet für faire 2000 Euro Aufpreis Alufelgen, abgedunkelte Fond­­schei­ben, elektrisch verstell-, heiz- und ­klappbare Außen­spiegel, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Navi, Apple CarPlay sowie Android Auto, DAB-Tuner, Sitzheizung und einiges mehr. Ziemlich hartes Plastik, immerhin solide verarbeitet. Schutz & Sicherheit - Klassenübliches Airbag-Aufgebot, jedoch bis auf den Notbremsassistenten keine Assistenzsysteme.  Preis & Kosten - Die Konkurrenz in Form des Hyundai i10, Kia Picanto oder Toyota Aygo ist etwas teurer, wirkt aber auch moderner. Mitsubishi-Plus: fünf Jahre Garantie. Recht dichtes Werkstattnetz, vermutlich hohe Zuverlässigkeit, durchschnitt­liche Wiederverkaufschancen.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1605271902010{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1605271414389{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Ziemlich pragmatisch und nüchtern eingerichtetes Cockpit: Alles ist dort zu finden, wo man es erwartet. [/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb4358fd-28e8"][vc_column_text]R3, 12V, 1193 ccm, 80 PS (59 kW) bei 6000/min, max. Drehmoment 106 Nm bei 4000/min, Sechsgang-Getriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v (bel.), L/B/H 3845/1665/ 1505 mm, Radstand 2450 mm, 5 Sitze, Wendekreis 9,2 m, Reifendimension 175/55 R 15 (Test­wagen-Bereifung Bridgestone Potenza RE050A), Tankinhalt 35…

5.4

FAZIT

Solider, wenn auch schon etwas angejahrter Kleinstwagen.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
User-Wertung : 4.6 ( 1 Stimmen)
5

R3, 12V, 1193 ccm, 80 PS (59 kW) bei 6000/min, max. Drehmoment 106 Nm bei 4000/min, Sechsgang-Getriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v (bel.), L/B/H 3845/1665/ 1505 mm, Radstand 2450 mm, 5 Sitze, Wendekreis 9,2 m, Reifendimension 175/55 R 15 (Test­wagen-Bereifung Bridgestone Potenza RE050A), Tankinhalt 35 l, Reichweite 625 km, Kofferraumvolumen 209–881 l, Leergewicht (EU) 950 kg, zul. Gesamtgewicht 1340 kg, 0–100 km/h 13,5 sec, 60–100 km/h (im 4. Gang) 14,7 sec, ­Spitze 173 km/h, Steuer (jährl.) € 146,88, Werkstätten in Österreich 104, Service alle 20.000 km (mind. 1x/Jahr), WLTP-Normverbrauch (kombiniert) 5,6 l, Test­verbrauch 5,6 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 127/127 g/km 

Front-, vordere Seiten- und durchgehende Kopfairbags, ­City-Notbremsassistent, Berganfahrhilfe, Licht- und Regensensor, LED-Rückleuchten, Nebelschlussleuchte, Außenspiegel el. verstell-, heiz- und klappbar, Klimaanlage, vier E-Fens­terheber, Vordersitze höhenverstellbar, Audiosystem mit 6,5 Zoll-Touchscreen und 4 LS, USB/Bluetooth/AUX-Schnittstelle, Navigationssystem, DAB-Tuner, Sprachsteuerung, Multifunktions-Lederlenkrad, FB-Zentralsperre, Sitzheizung vorne, Alufelgen 15 Zoll, abgedunkelte Fondscheiben etc.

Metallic-Lack € 671,–

1 Kommentare

  1. Die Fahrleistungen und der Verbrauch sind aber von der Automatikversion.
    MfG J

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