Okuyama Kode 0: Wow, ist der Keil.

21. August 2017
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Der Designer Ken Okuyama war verantwortlich für einen der vermutlich legendärsten Sportwagen, den Ferrari Enzo. Auch das Einzelstück Ferrari Rossa und den Maserati Birdcage, aber auch den Mitsubishi CZC zeichnete der Japaner während seiner Zeit bei Pininfarina. Seit 2008 entwirft er Fahrzeuge, die seinen Namen tragen. Nach einem Spider mit dem Namen K.O 7, dessen Innenraumdesign der TAG Heuer Carrera Uhr nachempfunden ist, wurde es still um den Designer – er bevorzugte non-automobiles Industrialdesign wie Lampen und Flaschen.

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Jetzt ist er zurück – mit dem Kode 0 auf Lamborghini Aventador-Basis. Bei der Optik ließ er sich von seinem Vorbild Marcello Gandini und seinen Autos inspirieren. Lamborghini Countach, Ferrari Modulo und Lancia Stratos zählen zu dessen Meisterwerken – und die Inspiration dieser drei italienischen Legenden sieht man auch. Der Kode 0 ist extrem Keilförmig und verzichtet auf abstehende Spoiler. Unter der C-Säule macht sich ein Lufttunnel breit, der für Anpressdruck und optimal gelenkte Luft sorgt. An der Front befindet sich ebenfalls ein Spoiler, der wie ein Luftsplitter unter der Frontschürze herausragt. Sonst gibt sich der japanisch/italienische Sportwagen ziemlich klar, einzig die Kotflügel mit angeschlossener A-Säule in andersfarbigen Sichtcarbon fallen auf. Das etwas an den Lexus LFA erinnernde und enorm hohe Heck dominieren Luftauslässe, der Diffusor und die vier Auspuffendrohre. Diese lassen den bewährten 6,5 Liter V12-Sauger mit 700 PS ausatmen und klingen. Den Auftritt perfekt machen noch die Felgen in 20 und 21 Zoll vom Lamborghini- und Ferrari Tuner Novitec.

kode0_103Den Innenraum kennen wir im Grunde von Lamborghini, die Schaltung auch, das Grün nicht. Die grelle Farbgebung hebt sich auflockernd vom sonst recht schwer wirkenden Silber ab. Apropos schwer: Als Gesamtgewicht gibt der Japaner 1550 Kilogramm an, was etwas leichter als ein vergleichbarer Aventador ist.

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