Premiere: Neuer VW Arteon und Arteon Shooting Brake

25. Juni 2020
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Aktuelles

In Zukunft wird es vom Arteon zwei Varianten geben: Die coupéhafte Limousine wurde im Zuge des nun vorgestellten Facelifts auf „Fastback“ umgetauft, die neue Ladevariante bekommt wenig überraschend den Namen „Schooting Brake“ (Mercedes hat es beispielsweise bereits im Jahr 2012 mit dem CLS vorgemacht).

 

Das Faceliftmodell des Arteon ist von Außen am deutlichsten an der neuen Lichtsignatur mit vorne optionalem, durchgehenden LED-Tagfahrlicht erkennbar. Auch der Rest der Frontpartie hat einen optischen Feinschliff bekommen. Bis auf die andere Dachlinie (laut Hersteller vorne elf Millimeter und hinten 48 Millimeter mehr Kopffreiheit), unterscheiden sich die beiden Karosserie-Varianten nicht. Das Volumen des Basis-Kofferraums ist bei beiden annähernd gleich (rund 565 Liter), das maximale Ladevolumen steigt beim Kombi hingegen um 75 Liter.

Im Serienumfang sind zum Beispiel LED-Scheinwerfer (ohne das durchgehende Leuchtband) und das  „Digital Cockpit Pro“ (heißt: Digitale Instrumente auf einem 10,25 Zoll großen Bildschirm) enthalten, der große, 9,2 Zoll-Bildschirm für Multimedia & Co. bleibt hingegen aufpreispflichtig. Good News gibt es für Audiofetischisten: Erstmals wird eine Soundanlage vom Edelhersteller harman/kardon mit 700 Watt Leistung verfügbar sein.

 

Weiter zu den Antrieben: Der Arteon bekommt nun auch den Plug-In-Hybridantrieb des Passat mit 218 PS Systemleistung spendiert, heißt hier aber „eHybrid“ und nicht „GTE“. Der sportliche Fahrmodus „GTE“ bleibt jedoch – komisch! Des Weiteren wird es zwei Diesel mit 150 und 200 PS geben,  die zwei Einstiegsbenziner mit 150 und 190 PS bleiben dem Shooting Brake vorbehalten.

 

Nun das Beste zum Schluss: Mit dem Facelift kommt auch ein echtes Performance-Modell des Arteon, das wenig überraschend „R“ heißen wird. 320 PS aus einem zwei Liter großen Turbo-Benziner rausquetschen können andere auch, der Allradantrieb ist jedoch eine richtige Ansage: Mit echtem Torque Vectoriung (Kräfte können nicht nur nach vorne und nach hinten, sondern auch an die einzelnen Hinterräder verteilt werden) verspricht der „R“ ein richtiger Allrad-Dynamiker zu werden.

(Auf-) Preise für die zwei Karosserievarianten hat uns VW noch keine verraten –  der Hersteller rechnet aber jedenfalls damit, dass rund 70 Prozent der Käuferinnen und Käufer zum Shooting Brake greifen werden.

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