Suzuki Jimny: Neuauflage des kleinen Kraxler

30. Juli 2018
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Aktuelles

Was haben ein Porsche 911 oder die Mercedes G-Klasse und der Suzuki Jimny gemeinsam? Dass auch eine komplette Neuauflage sofort wieder als Vertreter seiner Zunft zu erkennen ist … und für welchen Zweck er geschaffen wurde. Der kleine Jimny zählt zu den absoluten Klassikern im Bereich des Automobils und ist aus dem Segment der kleinen Geländewagen nicht wegzudenken. Wir staunten allerdings nicht schlecht, als wir das Datum des Tests des letzten Modells im Jahr 2001 sahen. Es war tatsächlich schon eine ganze Weile still geworden um den kleinen Nippon-Kraxler, der einst (1998) als Nachfolger des Suzuki SJ beziehungsweise Samurai auf den Markt kam. Der kleine, vielseitige und zweckorientierte Offroader hat sich seit seiner Markteinführung 1978 als LJ80 also auf dem ganzen Globus bewährt.

Nun aber kommt endlich ein neuer Jimny: Ab Anfang Oktober steht es bei den Händlern. Und Suzuki hat sich nicht lumpen lassen. Kein Stein blieb auf dem anderen um die Kernkompetenzen des Jimny weiter zu verbessern, jedoch gleichzeitig ein besser und sicherer zu benutzendes Auto zu bauen. In Puncto Geländetauglichkeit bleibt man dem gewohnten Rezept treu: Leiterrahmen, 3-Lenker-Starrachsenaufhängung mit Schraubenfedern, geringes Gewicht und kompakte Abmessungen, der obligatorische Allradantrieb mit Untersetzungsgetriebe tut sein Übriges. Rustikal: was zunächst wie ein zweiter Ganghebel aussieht, ist nach wie vor die manuelle Bedienung der Differenziale.

 

Auf Seiten der Alltagstauglichkeit wurde einerseits der Innenraum vergrößert – bei umgelegten Sitzbänken ist sogar um 53 Liter mehr als beim Vorgänger Platz – andererseits in Sachen moderner Technik aufgerüstet. So wartet nun nicht nur Suzukis aktuelles Infotainment-System, sondern auch eine Verkehrszeichen-Erkennung. Für zweckmäßige Sympathiepunkte sorgt, dass auch beim neuen Jimny die essentiellen Bedienelemte wie Schaltung oder Türgriffe weiterhin so gestaltet sind, dass sie problemlos auch mit Handschuhen bedient werden können.

Unter der Haube arbeitet ein neuer 1.5-Liter Benzinmotor mit 102 PS und 130 Nm Drehmoment, der mit dem ohnehin leichtem Gewicht des Jimny gut fertig werden solle. Ein Diesel ist noch nicht angekündigt. Interessant für alle waschechten Offroader: Der Böschungswinkel beträgt vorne 37 Grad und hinten 49 Grad. Der Rampenwinkel28 Grad.

 

Zu Preisen gibt es aktuell noch keine Infos. Diese werden allerdings ob des baldigen Marktstartes demnächst verfügbar sein. Wir reichen sie natürlich alsbald nach.

3 Kommentare

  1. Profilbild von Weuzi

    Dass ich das noch erleben darf… -) – aber Spaß beiseite: sehr erfreulich, dass es solche Fahrzeuge weiterhin gibt. Die meisten klein(er)en wirklichen Kraxler sind ja in dem Pseudo – Gelände -Getümmel mit inzwischen 2-WD aber Offroadgschau ziemlich unbemerkt weggestorben.

  2. Profilbild von Rolex

    Ich oute mich hier auch als Suzi-Fan. War 1998 bei der Jimny-Premiere dabei. Und freue mich auch, dass es neben dem Taiga auch Frischware in dieser Klasse gibt.

    • Profilbild von Hans

      Mir taugen diese Gefährte auch.
      Seinerzeit hatte es mir besonders der SJ 413 VX mit dem erhöhten Dach und kleinen Fenstern ebendort angetan.
      Der Jimny hat mir nicht ganz so gut gefallen…der Neue nun etwas besser…fünf Türen wären nicht schlecht.
      MfG J

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