Tesla Roadster 2.0

17. November 2017
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Aktuelles

Er ist zurück. Der Tesla Roadster, der einen großen Anteil am Elektro-Boom hat, feiert ein Comeback. Dabei handelt es sich diesmal um eine komplette Eigenentwicklung von Tesla – wir erinnern uns: Der erste Tesla Roadster war nur ein umgebauter Lotus Elise mit ein bisschen Schminke. Der neue Elektrosportler soll, zumindest bei den Beschleunigungs-Werten, alles bisher dagewesene in den Schatten stellen: Null auf 60 Meilen pro Stunde (etwa 96 km/h) soll das neue Spielzeug von Elon Musk in unter zwei Sekunden schaffen. Ein Bugatti Chiron braucht dafür knapp 2,4 Sekunden. Die Viertelmeile soll die Flunder in nur 8,8 Sekunden absolvieren, was ein Rekordwert für ein Serienfahrzeug wäre. Gut, konzeptbedingt können eigentlich alle E-Autos relativ flott beschleunigen – eine dazu passende Höchstgeschwindigkeit kann aber fast kein Öko-Sportler bieten. 400 km/h Topspeed gibt der Hersteller aus Kalifornien an. Möglich sollen das drei Motoren machen, wovon einer vorne und zwei im Heck des Fahrzeugs sitzen sollen.

Gespeist werden die durch eine riesige 250 kWh-Batterie. Die bei E-Autos obligate Reichweitendiskussion sollte beim jüngsten Tesla-Spross also ausfallen, denn selbst bei Autobahn-Tempo soll der Sportwagen 1000 Kilometer weit kommen. So viel Elektrospaß kostet allerdings eine Stange Geld. Allein die Anzahlung beläuft sich auf 50.000 Dollar, das ganze Fahrzeug wird vermutlich 200.000 bis 250.000 kosten. Das spricht für den Roadster, denn die „Autos für Jedermann“ des kalifornischen Elektropioniers straucheln ordentlich.

 

4 Kommentare

  1. Roadster? Seit wann ist ein Targa ein Roadster? Aber mit der Marketingmacht von Elon kann man den Pyramidensoielern auch einen Targa als Roadster verkaufen und feste Anzahlung kassieren. Vielleicht wäre es besser, die Ressourcen für das Zustandekommen einer halbwegs erwähnbaren Produktionszahl für ihr „Basismodell“ zu nutzen…

    • Naja … „Targa“ durftens ihn ja nicht nennen: eingetragene Marke bei Porsche und so. 😉

      • Wie ist dann die richtige Bezeichnung für so einen? Die Art Dach gab bzw. gibts ja auch z.B. bei Corvette, Lotus und aktuell beim MX5.

        • Nunja – „Roadster“ ist ja per se nicht falsch. Streng nach DIN bezeichnet das ja auch nur ein Auto mit offenem Aufbau und einem Dach – fest oder flexibel – mit mindestens 2 Positionen: geschlossen und geöffnet/entfernt.
          Geht es hingegen nach den offiziellen Segmenten, die sprächen wir von einem Sportwagen (darunter werden auch die Elise und Corvette geführt) – nur eben einem mit Targadach.
          Alles nicht so einfach also. 😉

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