Tesla steckt auch weiter in der Produktionshölle

26. Januar 2018
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Aktuelles

Erneut macht negative Berichterstattung zu Tesla und der Produktion ihres Mittelklasse-Models, dem Model 3, die Runde. Diesmal los getreten durch einen Bericht des US-Nachrichtensenders CNBC, der seine Infos direkt von aktuellen und früheren Mitarbeitern der amerikanischen E-Wagen-Schmiede haben will.

Laut diesen Berichten sind die Produktionsverzögerungen auf gravierende Probleme bei der Batterie-Fertigung in Teslas neuer GigaFactory zurück zu führen. Offensichtlich mussten im Dezember die Akkus für die E-Autos notgedrungen noch per Hand statt wie geplant vollautomatisiert zusammengebaut werden – teilweise durch dutzende „ausgeborgte“ Mitarbeiter von Partner-Betrieb Panasonic.

Zudem berichteten die Mitarbeiter von unerfahrenen Kollegen in der Qualitätskontrolle, durch die es sogar vorgekommen sein soll, dass defekte Batterien das Werk verließen.

Tesla selbst wies dies in einem ersten Statement vehement zurück, räumte aber ein, dass es durchaus Probleme bei der Fertigung gibt.

2 Kommentare

  1. Ob das wirkliche aktuelle Meldungen von Mitarbeitern sind oder noch sich auf die Dezember Aussagen beziehen weiss man nicht so genau.
    Gerade der Akkubau von Hand braucht doch sehr viel Zeit, bei fast 1000 Stück in der letzten Dezemberwoche können die wohl kaum von Hand gefertigt sein.

    Grüße
    Christian
    http://wallbox-info.de

  2. Wie schön – Tesla in einer Reihe mit so exklusiven Herstellern wie Morgan, TVR oder Aston Martin. Und wenn es ein Jahrzehnt später mit der Auslieferung wird, isses a wuascht, weil für die 2000.- Dollar Anzahlung hätt es auf der Bank auch keine Zinsen gegeben. Und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. -)

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