Test: Jeep Compass 1.5 FWD DTC7 e-Hybrid Upland

19. Dezember 2022
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Jeep
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Benzin
Leistung:130 PS
Testverbrauch:6,5 l/100km
Modelljahr:2022
Grundpreis:44.490 Euro

Plug-In-Hybride heißen bei Jeep nun seit einiger Zeit „4xe“, sie bieten stets Allrad. Beim getesteten „e-Hybrid“ handelt es sich hingegen um einen Mildhybriden mit Vorderradantrieb, der ab sofort in allen Ausstattungslinien verfügbar ist (bis auf den Offroad-Trimm „Trailhawk“). Er kombiniert einen Vierzylinder-Turbo-Benziner mit einem immerhin 20 PS starken E-Motor sowie einem riemengetriebenen Startergene­rator. In der Theorie ist rein elektrisches Anfahren möglich, beim Beschleunigen gibt es einen zarten Strom-Boost. In der Praxis merkt man davon insgesamt eher wenig. 

Wie auch immer, ein echtes Highlight ist der Antrieb jedenfalls nicht: Bei niedrigen Drehzahlen wirkt das Gespann begrenzt motiviert, in Sachen Verbrauch verdient es sich auch keinen Orden – im Test genehmigte sich der Zweiliter-Diesel des Vorfacelift-Modells samt Allrad weniger Sprit bei ähnlichen Fahrleistungen. Wir fassten unseren Testwagen als neuen „Upland“ aus, der auf Nachhaltigkeit zu setzen versucht: Sitzbezüge, Dachhimmel, weitere Innenraum-Elemente und Fußmatten sind aus recycelten Materialien gefertigt, dazu gibt es das „große“ Multimediasystem auf 10 Zoll-Bildschirm, 18 Zoll-Alus und spezielle Außendetails – wie etwa die Motorhauben-Beklebung sowie plakative Aufschriften „there is only one earth“. 

Motor & Getriebe – Gut gedämmter Vierzylinder-Benziner, die Laufkultur geht in Ordnung. Weitgehend harmonisches Zusammenspiel mit dem E-Motor, aber insgesamt mä­ßiger Vortrieb. Die Siebengang-Doppelkupplung genehmigt sich hier und da eine Denksekunde beim Rangieren und legt die Gänge ruppig ein.

Fahrwerk & Traktion – Überland und auf der Autobahn recht komfortabel, bei langsamen Geschwindigkeiten etwas poltrig. Wenig Wankneigung, sehr sicher abgestimmt. Lenkung ausreichend feinfühlig, jedoch recht indirekt und mit wenig Straßen-Feedback. Gute Bremsen, auf trockener Straße keine Traktions-Probleme.

Bedienung & Multimedia – Die Sitzposition ist OK, ebenso die Ergonomie. Etwas kleine digitale ­Instrumenten-Darstellung, Drehzahl-Anzeige nur im manuellen ­Getriebe-Modus. Touchscreen: groß, hochauflösend und gut positioniert, die Software ist schnell durchschaut. Top: ­echte Knöpfe und Drehregler, zudem simple Sprachsteuerung. Serienmäßige Smartphone-Integration und induktive Ladeschale. Recht gute Übersicht, Aus- und Einpark-Assistent sowie Rückfahrkamera ohne Aufpreis. Genügend Ablagen. 

Innen- & Kofferraum – Ordentlich Platz in beiden Reihen, recht großer und gut nutzbarer Kofferraum mit geräumigem Kellerfach – je nachdem, in welcher Stufe der ­doppelte Boden montiert ist, entsteht eine kleine Stufe nach oben oder unten. Fein: klappbare Beifahrersitz-Lehne.

Dran & Drin – Der „Upland“-Trimm setzt auf nachhaltige Materialien und reichhaltige Serienausstattung (Zweizonen-Klima, Vordersitze und Lenkrad heizbar, Navi, ­großer Touchscreen etc.). Extras sind in zwei Paketen gebün­delt und nicht gerade billig. Passable Verarbeitung, Materialien feiner als beim Vorfacelift-Modell. 

Schutz & Sicherheit – Durchschnittliches Airbag-Aufgebot, bis auf Toter- winkel-Warner voll ausgestattet in Sachen Assistenzsysteme – diese agieren bisweilen etwas nervig, die Spurhalte-Hilfen sind immerhin per Doppel-Knopfdruck abschaltbar. 

Preis & Kosten – Jeep positioniert sich im Premium-Bereich, ­preislich ist der Compass mit Volvos XC40 vergleichbar. Vier Jahre Garantie. Kurze Wartungs-Intervalle, ausreichend Werkstätten. Test-Verbrauch im Rahmen.

Solide Fahrer-Umgebung mit ­großem Touchscreen und einer ­guten Anzahl an ­Knöpfen und Drehreglern. Optionen in Sachen Innenfarbe gibt es keine. 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Plug-In-Hybride heißen bei Jeep nun seit einiger Zeit „4xe“, sie bieten stets Allrad. Beim getesteten „e-Hybrid“ handelt es sich hingegen um einen Mildhybriden mit Vorderradantrieb, der ab sofort in allen Ausstattungslinien verfügbar ist (bis auf den Offroad-Trimm „Trailhawk“). Er kombiniert einen Vierzylinder-Turbo-Benziner mit einem immerhin 20 PS starken E-Motor sowie einem riemengetriebenen Startergene­rator. In der Theorie ist rein elektrisches Anfahren möglich, beim Beschleunigen gibt es einen zarten Strom-Boost. In der Praxis merkt man davon insgesamt eher wenig.  Wie auch immer, ein echtes Highlight ist der Antrieb jedenfalls nicht: Bei niedrigen Drehzahlen wirkt das Gespann begrenzt motiviert, in Sachen Verbrauch verdient es sich auch keinen Orden – im Test genehmigte sich der Zweiliter-Diesel des Vorfacelift-Modells samt Allrad weniger Sprit bei ähnlichen Fahrleistungen. Wir fassten unseren Testwagen als neuen „Upland“ aus, der auf Nachhaltigkeit zu setzen versucht: Sitzbezüge, Dachhimmel, weitere Innenraum-Elemente und Fußmatten sind aus recycelten Materialien gefertigt, dazu gibt es das „große“ Multimediasystem auf 10 Zoll-Bildschirm, 18 Zoll-Alus und spezielle Außendetails – wie etwa die Motorhauben-Beklebung sowie plakative Aufschriften „there is only one earth“. [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Gut gedämmter Vierzylinder-Benziner, die Laufkultur geht in Ordnung. Weitgehend harmonisches Zusammenspiel mit dem E-Motor, aber insgesamt mä­ßiger Vortrieb. Die Siebengang-Doppelkupplung genehmigt sich hier und da eine Denksekunde beim Rangieren und legt die Gänge ruppig ein. Fahrwerk & Traktion - Überland und auf der Autobahn recht komfortabel, bei langsamen Geschwindigkeiten etwas poltrig. Wenig Wankneigung, sehr sicher abgestimmt. Lenkung ausreichend feinfühlig, jedoch recht indirekt und mit wenig Straßen-Feedback. Gute Bremsen, auf trockener Straße keine Traktions-Probleme. Bedienung & Multimedia - Die Sitzposition ist OK, ebenso die Ergonomie. Etwas kleine digitale ­Instrumenten-Darstellung, Drehzahl-Anzeige nur im manuellen ­Getriebe-Modus. Touchscreen: groß, hochauflösend und gut positioniert, die Software ist schnell durchschaut. Top: ­echte Knöpfe und Drehregler, zudem simple Sprachsteuerung. Serienmäßige Smartphone-Integration und induktive Ladeschale. Recht gute Übersicht, Aus- und Einpark-Assistent sowie Rückfahrkamera ohne Aufpreis. Genügend Ablagen.  Innen- & Kofferraum - Ordentlich Platz in beiden Reihen, recht großer und gut nutzbarer Kofferraum mit geräumigem Kellerfach – je nachdem, in welcher Stufe der ­doppelte Boden montiert ist, entsteht eine kleine Stufe nach oben oder unten. Fein: klappbare Beifahrersitz-Lehne. Dran & Drin - Der „Upland“-Trimm setzt auf nachhaltige Materialien und reichhaltige Serienausstattung (Zweizonen-Klima, Vordersitze und Lenkrad heizbar, Navi, ­großer Touchscreen etc.). Extras sind in zwei Paketen gebün­delt und nicht gerade billig. Passable Verarbeitung, Materialien feiner als beim Vorfacelift-Modell.  Schutz & Sicherheit - Durchschnittliches Airbag-Aufgebot, bis auf Toter- winkel-Warner voll ausgestattet in Sachen Assistenzsysteme – diese agieren bisweilen etwas nervig, die Spurhalte-Hilfen sind immerhin per Doppel-Knopfdruck abschaltbar.  Preis & Kosten - Jeep positioniert sich im Premium-Bereich, ­preislich ist der Compass mit Volvos XC40 vergleichbar. Vier Jahre Garantie. Kurze Wartungs-Intervalle, ausreichend Werkstätten. Test-Verbrauch im Rahmen.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1671464117710{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1671463417781{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Solide Fahrer-Umgebung mit ­großem Touchscreen und einer ­guten Anzahl an ­Knöpfen und Drehreglern. Optionen in Sachen Innenfarbe gibt es keine. [/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb434b87-eb55"][vc_column_text]R4, 16V, Turbo, 1469 ccm, 130 PS (96 kW) bei 5500/min, max. Drehmoment 240 Nm bei 1500/min, 48V-Mildhybrid, E-Motor 20 PS…

6.3

FAZIT

Grün angehauchter Kompakt-SUV ohne ­explizite Stärken und Schwächen.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
6

R4, 16V, Turbo, 1469 ccm, 130 PS (96 kW) bei 5500/min, max. Drehmoment 240 Nm bei 1500/min, 48V-Mildhybrid, E-Motor 20 PS (15 kW), Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4404/1874/1640 mm, Radstand 2636 mm, 5 Sitze, Wendekreis 11,1 m, Reifendimension 255/55 R 18, Tankinhalt 48 l, Reichweite 740 km, Kofferraumvolumen 438–1387 l, Leergewicht (EU) 1575 kg, zul. Gesamtgewicht 2045 kg, max. Anh.-Last 1525 kg, 0–100 km/h 10,0 sec, Spitze 193 km/h, Steuer (jährl.) € 458,92, Werkstätten in Österreich 87, Service alle 15.000 km (mind. 1x/Jahr), WLTP-Normverbrauch kombiniert 5,7 l, Testverbrauch 6,5 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 129/150 g/km

sechs Airbags, Spurhalte- und Spurführungs-Assistent, Müdigkeitserkennung, Auffahrwarner, Adaptiv-Tempomat, Verkehrszeichenerkennung, el. klappbare Außenspiegel, schlüsselloser Zugang, autom. abblendende Innenspiegel, digitale Instrumente, 10,1 Zoll-Touchscreen-Multimediasystem mit DAB-Tuner und 6 LS, Navigation, Zweizonen-Klimaautomatik, induktives Handyladen, Android Auto & Apple CarPlay, E-Parkbremse, heizbares Multifunktions-Lederlenkrad, LED-Licht, 18 Zoll-Aluräder, Sitzheizung v, abgedunkelte Fondscheiben, Licht- und Regensensor, Einparkhilfe v/h, Rückfahrkamera, Aus- und Einpark-Assistent etc.

Premium-Paket (sensorgesteuerte E- Heckklappe, Panorama-Schiebedach) € 2200,–, Park- und Komfort-Paket (Rundumkamera, Alpine-Sound, Toterwinkel-Warner etc.) € 1960,–, 19- Zoll-Aluräder € 828,–, schwarzes Dach € 720,–, Bicolor-Lackierung € 720,– 

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