TEST: Mazda CX-3 G150 AWD Revolution Top

21. Dezember 2018
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Mazda
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Benzin
Leistung:150 PS
Testverbrauch:7,2 l/100km
Modelljahr:2018
Grundpreis:30.290 Euro

Anno 2016 zählten wir den CX-3 ein Jahr lang zu einem Mitglied unseres Dauertest-Fuhrparks (siehe Abschlussbericht in Ausgabe 1–2/2017), wobei er uns mit seinem quirligen Wesen und kompakten Ausmaßen sehr zu gefallen wusste. Und das stimmige Grundkonzept des kleinen City-Flitzers mit SUV-Optik hat bis heute nichts an Charme eingebüßt.

Nun hat Mazda dem kleinen Kraxler nach einer ersten Überarbeitung im Jahr 2017, in der eine Torque-Vectoring-Lösung Einzug hielt, ein weiteres Facelift verpasst. Dabei griffen die Japaner erneut tief in die Elektronik-Trickkiste. Neu – und in der getesteten Top-Ausstattung noch dazu durch die Bank Teil der Serienausstattung – sind Lederpolsterung, elektrisch verstellbare Vordersitze mit Memory-Funktion für den Fahrer, ein Abstandsregel-Tempomat, der (in Kombination mit Automatik) auch bis zum Stillstand agiert, sehr gut arbeitende Matrix-LED-Scheinwerfer mit automatischer Leuchtweitenregulierung und endlich auch eine Einparkhilfe vorne. Zudem, quasi um den Elektronik-Rundumschlag perfekt zu machen, wurde die mechanische Handbremse gegen eine ersetzt, die mit Bits und Bytes den Anker wirft – und damit auch eine praktische „Auto Hold“-Funktion integriert.

Motor & Getriebe – Gut ansprechender und ausreichend kräftiger Vierzylinder-Sauger, schon bei niedrigen Touren gutes Vorankommen. Bei hohen Drehzahlen etwas laut. Feine, exakt und knackig zu schaltende Sechsgang-Box mit gut gewählter Übersetzung.

Fahrwerk & Traktion – Dank direkter Lenkung und durchaus sportlichem Setup viel Freude in Kurven ohne Fahrwerks-Härte – einzig kurze Schläge kommen etwas harsch durch. Tadellose Bremsen, Traktion dank obli­ga­tem Allrad nie ein Problem.

Stock & Stein – Für Schotterstraßen und Feldwege reicht die erhöhte Bodenfreiheit samt Allrad allemal, darüber hinaus ist mangels Sperren & Co. schnell Schluss.

Cockpit & Bedienung – 1A-Sitzposition, gute Ergonomie. Mäßige Übersicht, Rückfahrkamera und Toterwinkel-Warner jedoch Serie. Infotainment-Bedienung OK. Ausreichend Ablagen. Minus: kleiner Tank.

Innen- & Kofferraum – Vorn gute Platzverhältnisse, in Reihe zwei, vor allem aber im Kofferraum mit schmaler Öffnung und hoher Ladekante wird es eng. Die Fondbank ist 2:1 geteilt, der Boden variabel – belässt man ihn auf höchster Stufe, bleibt die Ladefläche eben.

Dran & Drin – Feine Mitgift als „Revolution Top“, Metallic-Lack als einziges Extra. Hochwertige Materialien, gute Verarbeitung. Automatik kostet 2000 Euro extra.

Schutz & Sicherheit – In Anbetracht von Leistung und Allrad Praxis-Verbrauch absolut OK. Start/Stopp tadellos.

Sauber & Grün – Verbrauch im Rahmen, wenn auch ein gutes Stück über der Herstellerangabe. Start/Stopp tadellos.

Preis & Kosten – Ein vergleichbarer Suzuki SX4 S-Cross ist günstiger, ein Opel Mokka etwas, ein Audi Q2 deutlich teurer. Positive Werthaltungs-Aussichten, auch als Top-Benziner. Drei Jahre Garantie, aktuell sind bei Leasing die ersten drei Jahres-Inspektionen gratis.

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CX-3-Arbeitsplatz: gut ablesbare Instrumente, tadellose Ergonomie und hochwertige Materialien. Durch den Wegfall der mechanischen Handbremse entstand in der Mittelkonsole Platz für zusätzliche Ablagen und eine Armauflage.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Anno 2016 zählten wir den CX-3 ein Jahr lang zu einem Mitglied unseres Dauertest-Fuhrparks (siehe Abschlussbericht in Ausgabe 1–2/2017), wobei er uns mit seinem quirligen Wesen und kompakten Ausmaßen sehr zu gefallen wusste. Und das stimmige Grundkonzept des kleinen City-Flitzers mit SUV-Optik hat bis heute nichts an Charme eingebüßt. Nun hat Mazda dem kleinen Kraxler nach einer ersten Überarbeitung im Jahr 2017, in der eine Torque-Vectoring-Lösung Einzug hielt, ein weiteres Facelift verpasst. Dabei griffen die Japaner erneut tief in die Elektronik-Trickkiste. Neu – und in der getesteten Top-Ausstattung noch dazu durch die Bank Teil der Serienausstattung – sind Lederpolsterung, elektrisch verstellbare Vordersitze mit Memory-Funktion für den Fahrer, ein Abstandsregel-Tempomat, der (in Kombination mit Automatik) auch bis zum Stillstand agiert, sehr gut arbeitende Matrix-LED-Scheinwerfer mit automatischer Leuchtweitenregulierung und endlich auch eine Einparkhilfe vorne. Zudem, quasi um den Elektronik-Rundumschlag perfekt zu machen, wurde die mechanische Handbremse gegen eine ersetzt, die mit Bits und Bytes den Anker wirft – und damit auch eine praktische „Auto Hold“-Funktion integriert.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Gut ansprechender und ausreichend kräftiger Vierzylinder-Sauger, schon bei niedrigen Touren gutes Vorankommen. Bei hohen Drehzahlen etwas laut. Feine, exakt und knackig zu schaltende Sechsgang-Box mit gut gewählter Übersetzung. Fahrwerk & Traktion - Dank direkter Lenkung und durchaus sportlichem Setup viel Freude in Kurven ohne Fahrwerks-Härte – einzig kurze Schläge kommen etwas harsch durch. Tadellose Bremsen, Traktion dank obli­ga­tem Allrad nie ein Problem. Stock & Stein - Für Schotterstraßen und Feldwege reicht die erhöhte Bodenfreiheit samt Allrad allemal, darüber hinaus ist mangels Sperren & Co. schnell Schluss. Cockpit & Bedienung - 1A-Sitzposition, gute Ergonomie. Mäßige Übersicht, Rückfahrkamera und Toterwinkel-Warner jedoch Serie. Infotainment-Bedienung OK. Ausreichend Ablagen. Minus: kleiner Tank. Innen- & Kofferraum - Vorn gute Platzverhältnisse, in Reihe zwei, vor allem aber im Kofferraum mit schmaler Öffnung und hoher Ladekante wird es eng. Die Fondbank ist 2:1 geteilt, der Boden variabel – belässt man ihn auf höchster Stufe, bleibt die Ladefläche eben. Dran & Drin - Feine Mitgift als „Revolution Top“, Metallic-Lack als einziges Extra. Hochwertige Materialien, gute Verarbeitung. Automatik kostet 2000 Euro extra. Schutz & Sicherheit - In Anbetracht von Leistung und Allrad Praxis-Verbrauch absolut OK. Start/Stopp tadellos. Sauber & Grün - Verbrauch im Rahmen, wenn auch ein gutes Stück über der Herstellerangabe. Start/Stopp tadellos. Preis & Kosten - Ein vergleichbarer Suzuki SX4 S-Cross ist günstiger, ein Opel Mokka etwas, ein Audi Q2 deutlich teurer. Positive Werthaltungs-Aussichten, auch als Top-Benziner. Drei Jahre Garantie, aktuell sind bei Leasing die ersten drei Jahres-Inspektionen gratis.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1545392256527{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1545392104288{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]CX-3-Arbeitsplatz: gut ablesbare Instrumente, tadellose Ergonomie und hochwertige Materialien. Durch den Wegfall der mechanischen Handbremse entstand in der Mittelkonsole Platz für zusätzliche Ablagen und eine Armauflage.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb4335b4-33e6"][vc_column_text]R4, 16V, 1998 ccm, 150 PS (110 kW) bei 6000/min, max. Drehmoment 206 Nm bei 2800/min, Sechsgang-Getriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4275/1765/1535 mm, Radstand 2570 mm, 5 Sitze, Wendekreis 11,4 m, Reifendi­men­sion 215/50 R 18 (Testwagen-Bereifung Continental…

7.3

FAZIT

Gelungen aufgepeppter City-SUV, auch ohne Turbo spaßig.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Stock & Stein
Cockpit & Bedienung
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Sauber & Grün
Preis & Kosten
User-Wertung : 2.22 ( 17 Stimmen)
7

R4, 16V, 1998 ccm, 150 PS (110 kW) bei 6000/min, max. Drehmoment 206 Nm bei 2800/min, Sechsgang-Getriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4275/1765/1535 mm, Radstand 2570 mm, 5 Sitze, Wendekreis 11,4 m, Reifendi­men­sion 215/50 R 18 (Testwagen-Bereifung Continental SportContact), Tankinhalt 44 l), Reichweite 610 km, Kofferraumvolumen 350–1260 l, Leergewicht 1385 kg, zul. Ge­samtgewicht 1773 kg, max. Anh.-Last 1200 kg, 0–100 km/h 8,8 sec, 60–100 km/h (im 4./5. Gang) 8,5/11,6 sec, Spitze 200 km/h, Steuer (jährl.) € 652,01, Werkstätten in Österreich 133, Service alle 20.000 km (mind. 1x/Jahr), Normverbrauch (Stadt/auße­rorts/Mix) 8,5/6,1/7,0 l, Testverbrauch 7,2 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 160/164 g/km

Offroad-Daten: elektr. geregelter Allradantrieb, Bodenfreiheit 155 mm (sonst k.A.)

Front-, vordere Seiten- und durchgehende Kopfairbags, Müdig­keits-Warner, City-Not­bremsassistent mit Fußgänger-Erkennung v/h, Toter-Winkel-War­ner, aktive Spurhalte-Kontrolle, Verkehrszeichen-Erkennung, adaptive Matrix-LED-Schein­wer­fer mit au­tom. Fernlicht, Head Up-Display, Abstandsregel-Tempomat, Klima­automatik, CD-Radio mit USB/AUX-An­schluss sowie Bose-Sound mit 7 LS, Bluetooth für Telefon und Audio, Navigationssystem mit 7 Zoll-Touchscreen, Au­ßen­spiegel elektr. klappbar, Lederpolsterung, Innenspiegel aut. ab­blendend, Licht- und Re­gen­sensor, Einparkhilfe v+h, Rundumkamera, be­heizbares Multi­funktions-Leder­lenk­rad, Sitzhei­zung v/h, E-Sitzverstel­lung v mit Memory fahrerseitig, abgedunkelte Fond-Scheiben, Keyless-Go, 18 Zoll-Aluräder etc.

Metallic-Lack € 740,–

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