TEST: Range Rover Sport P400e HSE

28. Dezember 2018
2.202 Views
Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Land Rover
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Allrad
Treibstoff:Hybrid
Leistung:404 PS
Testverbrauch:8,2 l/100km
Modelljahr:2018
Grundpreis:93.600 Euro

Natürlich ist die Technik des neuen P400e beeindruckend. Wenn 300 Benzin- auf 104 Elektro-PS treffen, ist Action angesagt und massiver Vortrieb garantiert. Gleichzeitig sollen die Akkus genügend Saft liefern, um rein mit E-Power 51 Kilo­meter weit zu kommen. Dazu kommt, dass aufgrund des niedrigen Normver­brauchs von 3,2 Litern keine NoVA fällig wird und der Plug-In-Rangie damit nur 200 Euro mehr kostet als die Version, die ausschließlich mit dem Zweiliter-Turbo und besagten 300 Pferden bestückt ist. Und dennoch stellt sich die Frage, ob der P400e nur auf dem Papier die schlauere Wahl ist, gerade bei einem so schweren und großen Auto wie dem Range Rover Sport. Schließlich kostet die Diesel-Version mit 249 PS praktisch gleich viel und bietet zudem den Komfort eines wohlklingenden Sechszylinders.

In der Praxis reicht eine Akku-Füllung für gut 30 Kilometer im normalen Alltags­betrieb. Wer daheim eine Möglichkeit zum Laden hat, kommt wohl problemlos in die Arbeit und wieder zurück. Wenn nicht, dann drücken die 300 Kilo Mehrgewicht natürlich mächtig auf die Bilanz. Knapp elf Liter gönnt sich der 2,5 Tonnen-Brocken dann gerne, während sich der Diesel mit rund 8,5 Litern zufrieden gibt. Was natürlich auch wieder beeindruckend ist.

Motor & Getriebe – Der rau laufende Vierzylinder-Turbo zeigt sich gut gedämmt und liefert zusammen mit dem E-Motor feine Fahrleistungen. Achtgang-Automatik top.

Fahrwerk & Traktion – Neutral abgestimmt, Luftfederung straff, aber nicht unkom­fortabel. Leichtgängige Lenkung, Top-Traktion, Bremsen stand­fest, Übergang von Rekuperation zu Betriebsbremse aber etwas holprig.

Stock & Stein – Üppige Wattiefe, stattliche Böschungswinkel und enorme Bo­den­freiheit. Das Offroad-Paket ist aber nicht für den P400e erhältlich.

Cockpit & Bedienung – Die Ergonomie profitiert vom neuen Dop­pel-Touchscreen-Layout. Voll­digi­ta­le Instrumente gut ablesbar. Bequeme, angenehm konturierte Möbel mit vielfacher Verstellmöglichkeit, 1A-Sitzposition. Übersicht nicht optimal, große Spiegel und bis zu fünf Kameras erleichtern das Rangieren.

Innen- & Kofferraum – Geräumiges Passagierabteil. Kofferraum: groß und flach, simpel erweiterbar dank 2:1 Umlege-Lehnen, Durchreiche kostet Aufpreis. Heckklappe gibt große Öffnung frei. Ausreichend Ablagen.

Dran & Drin – Fein bestückt, mehr Luxus findet sich in der üppi­gen Extra-Liste. Verar­beitung und Material-Wahl über alle Zweifel erhaben. Tribut an die Akkus: Siebensitz-Option für P400e nicht verfügbar.

Schutz & Sicherheit – Basisbestückung an Airbags und nur magere Anzahl an Assistenzsystemen ab Werk, dafür große Auswahl an optionalen Sicherheitssystemen.

Reichweite & Laden – In der Praxis ca. 30 Kilometer zu schaffen, Ladedauer je nach Stromquelle drei bis 7,5 Stunden.

Sauber & Grün – Dem Gewicht entsprechend recht hoher Benzinverbrauch. Fottes Start/Stopp-System.

Preis & Kosten – Der Lexus RX 450h ist deutlich günstiger, der Volvo XC90 T8 rangiert knapp unter dem besser bestückten Rangie. Drei Jahre Garantie, acht auf die Batterien, nur sechs gegen Durchrosten.

range_rover_sport_hybrid_02_may

Die zwei aus dem Velar bekannten Touchscreens werten das Cockpit auf. Sitzposition und Sitze sind tadellos. Geladen wird der 13,1 kWh-Akku über eine Buchse im Kühlergrill. Strom-Reichweite in der Praxis um die 30 Kilometer.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Natürlich ist die Technik des neuen P400e beeindruckend. Wenn 300 Benzin- auf 104 Elektro-PS treffen, ist Action angesagt und massiver Vortrieb garantiert. Gleichzeitig sollen die Akkus genügend Saft liefern, um rein mit E-Power 51 Kilo­meter weit zu kommen. Dazu kommt, dass aufgrund des niedrigen Normver­brauchs von 3,2 Litern keine NoVA fällig wird und der Plug-In-Rangie damit nur 200 Euro mehr kostet als die Version, die ausschließlich mit dem Zweiliter-Turbo und besagten 300 Pferden bestückt ist. Und dennoch stellt sich die Frage, ob der P400e nur auf dem Papier die schlauere Wahl ist, gerade bei einem so schweren und großen Auto wie dem Range Rover Sport. Schließlich kostet die Diesel-Version mit 249 PS praktisch gleich viel und bietet zudem den Komfort eines wohlklingenden Sechszylinders. In der Praxis reicht eine Akku-Füllung für gut 30 Kilometer im normalen Alltags­betrieb. Wer daheim eine Möglichkeit zum Laden hat, kommt wohl problemlos in die Arbeit und wieder zurück. Wenn nicht, dann drücken die 300 Kilo Mehrgewicht natürlich mächtig auf die Bilanz. Knapp elf Liter gönnt sich der 2,5 Tonnen-Brocken dann gerne, während sich der Diesel mit rund 8,5 Litern zufrieden gibt. Was natürlich auch wieder beeindruckend ist.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Der rau laufende Vierzylinder-Turbo zeigt sich gut gedämmt und liefert zusammen mit dem E-Motor feine Fahrleistungen. Achtgang-Automatik top. Fahrwerk & Traktion - Neutral abgestimmt, Luftfederung straff, aber nicht unkom­fortabel. Leichtgängige Lenkung, Top-Traktion, Bremsen stand­fest, Übergang von Rekuperation zu Betriebsbremse aber etwas holprig. Stock & Stein - Üppige Wattiefe, stattliche Böschungswinkel und enorme Bo­den­freiheit. Das Offroad-Paket ist aber nicht für den P400e erhältlich. Cockpit & Bedienung - Die Ergonomie profitiert vom neuen Dop­pel-Touchscreen-Layout. Voll­digi­ta­le Instrumente gut ablesbar. Bequeme, angenehm konturierte Möbel mit vielfacher Verstellmöglichkeit, 1A-Sitzposition. Übersicht nicht optimal, große Spiegel und bis zu fünf Kameras erleichtern das Rangieren. Innen- & Kofferraum - Geräumiges Passagierabteil. Kofferraum: groß und flach, simpel erweiterbar dank 2:1 Umlege-Lehnen, Durchreiche kostet Aufpreis. Heckklappe gibt große Öffnung frei. Ausreichend Ablagen. Dran & Drin - Fein bestückt, mehr Luxus findet sich in der üppi­gen Extra-Liste. Verar­beitung und Material-Wahl über alle Zweifel erhaben. Tribut an die Akkus: Siebensitz-Option für P400e nicht verfügbar. Schutz & Sicherheit - Basisbestückung an Airbags und nur magere Anzahl an Assistenzsystemen ab Werk, dafür große Auswahl an optionalen Sicherheitssystemen. Reichweite & Laden - In der Praxis ca. 30 Kilometer zu schaffen, Ladedauer je nach Stromquelle drei bis 7,5 Stunden. Sauber & Grün - Dem Gewicht entsprechend recht hoher Benzinverbrauch. Fottes Start/Stopp-System. Preis & Kosten - Der Lexus RX 450h ist deutlich günstiger, der Volvo XC90 T8 rangiert knapp unter dem besser bestückten Rangie. Drei Jahre Garantie, acht auf die Batterien, nur sechs gegen Durchrosten.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1545997688557{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1545996826714{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Die zwei aus dem Velar bekannten Touchscreens werten das Cockpit auf. Sitzposition und Sitze sind tadellos. Geladen wird der 13,1 kWh-Akku über eine Buchse im Kühlergrill. Strom-Reichweite in der Praxis um die 30 Kilometer.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb436266-a53a"][vc_column_text]R4, 16V, Turbo, 1997 ccm, 300 PS…

6.8

FAZIT

Hochtechnoides Luxus-Spielzeug für betuchte Anteck-Fans.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Stock & Stein
Cockpit & Bedienung
Inne- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Reichweite & Laden
Sauber & Grün
Preis & Kosten
User-Wertung : Sei der Erste !
7

R4, 16V, Turbo, 1997 ccm, 300 PS (221 kW) bei 5500/min, max. Drehmoment 400 Nm bei 1500–4500/min, Drehstrom-Synchronmotor mit 142 PS (85 kW), max. Drehmoment 275 Nm von 0– 3500/min, Lithium-Ionen-Batterie 13,1 kWh, Systemleis­tung 404 PS (297 kW) bei 5500/min, max. Drehmoment 640 Nm bei 1500–3500/min, Achtgang-Automatik, Allradantrieb, Scheibenbremsen v/h (bel.), L/B/H 4879/2073/1803 mm, Radstand 2923 mm, 5 Sitze, Wendekreis 12,5 m, Reifendimension 255/50 R 20 (Testwagen-Bereifung Pirelli Scorpion Winter), Tankinhalt 90 l, Reichweite 1090 km, Kofferraumvolumen 701–1607 l, Leergewicht 2471 kg, zul. Gesamtgewicht 3200 kg, max. Anh.-Last 2500 kg, 0–100 km/h 6,7 sec, Spitze 220 km/h, Steuer (jährl.) € 1648,44, Werkstätten in Österreich 27, Service alle xx.xxx km (mind. 1x/Jahr alle xx Jahre), Normverbrauch (Mix) 3,2 l, Testverbrauch 8,2 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 73/189 g/km

Offroad-Daten: Böschungswinkel v/h 33°/31°, Rampenwinkel 27°, Bodenfreiheit 278 mm, Wattiefe 850 mm

Front- und Seitenairbags v, durchgehende Kopfairbag-Vorhänge, Notbrems-Assistent, Bergabfahrhilfe, Spurverlassens-Warner, Luftfahrwerk, beheizb. Windschutzscheibe, el. klappb. Außenspiegel, Voll-LED-Licht, E-Heckklappe mit Sensorsteuerung, Licht- und Regensensor, Lederausstattung, Sitzheizung v, Zweizonen-Klimaautomatik, Einparkhilfe v+h, Rückfahrkamera, schlüsselloser Zugang, Tempomat, Touchscreen-Navi, Bluetooth für Telefon & Audio, 20 Zoll-Aluräder etc.

Sicht-Paket (Außenspiegel autom. abblendend, Headup-Display, Laser-Licht etc.) € 2970, –, Fahrassistenz-Paket Premium (Radar-Tempomat, Spurhalte-Assistent, Einpark-Assistent, Spurhalte-Assistent, 360 Grad-Kamera, Müdigkeits-Warner, Ver­kehrszeichen-Erkennung, Toter-Winkel-Warner, Kollisions-Warner bei Rückwärtsfahrt etc.) € 6038,–, Surround-Kamerasystem € 840,–, Vierzonen-Klimaautomatik € 1364,–, Headup-Display € 1364,–, Radar-Tem­pomat € 2098,–, beheizb. Lenkrad € 211,–, Schaltwippen € 222,–, Laser-Licht € 2623,–, getönte Fondscheiben € 514,–, Panorama-Schie­bedach € 2057,–, Sitzheizung h € 420,–, Kühlfach in Mittelkonsole € 379,–, Holz-Dekor € 420,–, Sitze mit Massage-Funktion v € 3040,–, 21 Zoll-Aluräder € 1574,–, Metallic-Lack € 1155,– etc.

Kommentar abgeben