Test: SsangYong Korando 1,6 4WD A/T Icon

7. Februar 2020
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:SsangYong
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Allrad
Treibstoff:Diesel
Leistung:136 PS
Testverbrauch:6,9 l/100km
Modelljahr:2020
Grundpreis:38.490 Euro

Der koreanische Autobauer SsangYong, seit kurzem um einen Image-Wechsel Richtung cooler Lifestyle bemüht, versucht mit dem komplett frischen ­Korando in den besonders umkämpften Markt der Kompakt-SUVs einzudringen. Die Kennenlernphase verläuft reibungslos: Außen unaufdringlich, aber modern im Design, innen alles überraschend solide ausgeführt. Im funktional und logisch gestalteten Cockpit dominieren zwei hochwertige Bildschirme – und das schon ab der von uns getesteten, zweithöchsten Ausstattungslinie „Icon“. Eine Garde an Assistenzsystemen ist da ebenfalls schon an Bord, die bis auf den etwas übermotivierten Querverkehrs-Warner den Test allesamt mit Bravour bestanden.

Alternativ zum 163 PS starken Turbo-Benziner gibt es den von uns getesteten Dieselmotor mit 136 PS – wahlweise mit Allrad und Automatik (jeweils für 2500 Euro Aufpreis) kombinierbar. Mit beidem bestückt wird der Koreaner zum Rundum-sorglos-SUV, der nicht nur im Auftritt, sondern auch fahrtechnisch durchaus überzeugen kann. Unaufgeregt und solide begleitet er einen durch den Alltag. Den positiven Gesamteindruck ruinieren bisweilen leicht knarzendes Plastik, ab und an nerviges Piepsen oder die relativ geringe Reichweite kaum.

Motor & Getriebe – Kräftiger und kultivierter Vierzylinder-Diesel. Grundsätzlich gut gedämmt, ab und an jedoch ­etwas rau klingend. Geschmeidige und flotte Auto­matik, die meist den richtigen Gang parat hat.

Fahrwerk & Traktion – Aufhängung eher auf der komfortablen Seite, aber keinesfalls schwammig. Kaum Wank-Neigung. ­Sicheres Fahrverhalten, präzise Lenkung. ­Traktion immer vorhanden, Bremsen ohne Tadel.

Stock & Stein – Permanenter Allrad, mittels Drehregler sperrbares Mitteldifferenzial – zusammen mit recht passablen Offroad-Daten und serienmäßiger Bergabfahrhilfe durchaus geländetauglich. 

Cockpit & Bedienung –Angenehme Sitzposition auf bequemem Gestühl, recht gute Übersicht. Einwandfreie Ergonomie. Logische und einfache Bedienung – praktische Mischung aus Knöpfen und Drehreglern sowie Touchscreen. Vielseitig konfigurierbare Digital-Instrumente. Genügend Ablagen vorhanden.

Innen- & Kofferraum – Ziemlich großzügige Platzverhältnisse in beiden Sitzreihen. Gut nutzbarer, auch im Klassenschnitt recht großer Kofferraum. 2:1 klappbare Fondlehnen (ohne Ski-Durchreiche), dank herausnehmbarem, doppeltem Boden fast ebene Ladefläche.

Dran & Drin – Die dritte von vier Ausstattungslinien ist mit feinen Bildschirmen samt Navi, DAB-Tuner, Klimaautomatik sowie kühl- und heizbaren Ledersitzen schon richtig gut ausgestattet. Wer allerdings Keyless-Go und eine elektrische Heckklappe will, muss zum 2500 Euro teureren „Premium“ greifen. ­Keine Extras verfügbar, nur Metallic-Lack. Tadellos verar­beitete, durchaus angenehme Materialien.

Schutz & Sicherheit – Top Airbag-Aufgebot inklusive Knie-Polster fahrerseitig. Neben LED-Scheinwerfern gibt’s das volle Sicherheits-Paket mit allen möglichen Assistenten bis hin zum Abstandsregel-Tempomat.

Preis & Kosten – Im heiß umkämpften Kompakt-Segment gibt es massig Mitbewerber (zum Beispiel Hyundai Tucson oder Kia Sportage), die alle teurer sind. Außerdem lobenswert: fünf Jahre Garantie. Wiederverkaufswert schwer einzuschätzen. Praxis-Verbrauch nahe an der Werksangabe. Dünnes Werkstatt-Netz.

Der Arbeitsplatz im Korando fällt mit zwei brillanten Bild­schirmen auf. Fahr-Modi (Komfort, Sport, Winter) werden über den Drehregler in der Mittelkonsole aktiviert.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der koreanische Autobauer SsangYong, seit kurzem um einen Image-Wechsel Richtung cooler Lifestyle bemüht, versucht mit dem komplett frischen ­Korando in den besonders umkämpften Markt der Kompakt-SUVs einzudringen. Die Kennenlernphase verläuft reibungslos: Außen unaufdringlich, aber modern im Design, innen alles überraschend solide ausgeführt. Im funktional und logisch gestalteten Cockpit dominieren zwei hochwertige Bildschirme – und das schon ab der von uns getesteten, zweithöchsten Ausstattungslinie „Icon“. Eine Garde an Assistenzsystemen ist da ebenfalls schon an Bord, die bis auf den etwas übermotivierten Querverkehrs-Warner den Test allesamt mit Bravour bestanden. Alternativ zum 163 PS starken Turbo-Benziner gibt es den von uns getesteten Dieselmotor mit 136 PS – wahlweise mit Allrad und Automatik (jeweils für 2500 Euro Aufpreis) kombinierbar. Mit beidem bestückt wird der Koreaner zum Rundum-sorglos-SUV, der nicht nur im Auftritt, sondern auch fahrtechnisch durchaus überzeugen kann. Unaufgeregt und solide begleitet er einen durch den Alltag. Den positiven Gesamteindruck ruinieren bisweilen leicht knarzendes Plastik, ab und an nerviges Piepsen oder die relativ geringe Reichweite kaum.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Kräftiger und kultivierter Vierzylinder-Diesel. Grundsätzlich gut gedämmt, ab und an jedoch ­etwas rau klingend. Geschmeidige und flotte Auto­matik, die meist den richtigen Gang parat hat. Fahrwerk & Traktion - Aufhängung eher auf der komfortablen Seite, aber keinesfalls schwammig. Kaum Wank-Neigung. ­Sicheres Fahrverhalten, präzise Lenkung. ­Traktion immer vorhanden, Bremsen ohne Tadel. Stock & Stein - Permanenter Allrad, mittels Drehregler sperrbares Mitteldifferenzial – zusammen mit recht passablen Offroad-Daten und serienmäßiger Bergabfahrhilfe durchaus geländetauglich.  Cockpit & Bedienung -Angenehme Sitzposition auf bequemem Gestühl, recht gute Übersicht. Einwandfreie Ergonomie. Logische und einfache Bedienung – praktische Mischung aus Knöpfen und Drehreglern sowie Touchscreen. Vielseitig konfigurierbare Digital-Instrumente. Genügend Ablagen vorhanden. Innen- & Kofferraum - Ziemlich großzügige Platzverhältnisse in beiden Sitzreihen. Gut nutzbarer, auch im Klassenschnitt recht großer Kofferraum. 2:1 klappbare Fondlehnen (ohne Ski-Durchreiche), dank herausnehmbarem, doppeltem Boden fast ebene Ladefläche. Dran & Drin - Die dritte von vier Ausstattungslinien ist mit feinen Bildschirmen samt Navi, DAB-Tuner, Klimaautomatik sowie kühl- und heizbaren Ledersitzen schon richtig gut ausgestattet. Wer allerdings Keyless-Go und eine elektrische Heckklappe will, muss zum 2500 Euro teureren „Premium“ greifen. ­Keine Extras verfügbar, nur Metallic-Lack. Tadellos verar­beitete, durchaus angenehme Materialien. Schutz & Sicherheit - Top Airbag-Aufgebot inklusive Knie-Polster fahrerseitig. Neben LED-Scheinwerfern gibt’s das volle Sicherheits-Paket mit allen möglichen Assistenten bis hin zum Abstandsregel-Tempomat. Preis & Kosten - Im heiß umkämpften Kompakt-Segment gibt es massig Mitbewerber (zum Beispiel Hyundai Tucson oder Kia Sportage), die alle teurer sind. Außerdem lobenswert: fünf Jahre Garantie. Wiederverkaufswert schwer einzuschätzen. Praxis-Verbrauch nahe an der Werksangabe. Dünnes Werkstatt-Netz.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1581093722581{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1581093076725{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Der Arbeitsplatz im Korando fällt mit zwei brillanten Bild­schirmen auf. Fahr-Modi (Komfort, Sport, Winter) werden über den Drehregler in der Mittelkonsole aktiviert.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb43ef64-e611"][vc_column_text]R4, 16V, Turbo, 1597 ccm, 136 PS (100 kW) bei 4000/min, max. Drehmoment 324 Nm bei 1500–2500/min, Sechsgang-Automatik, Allradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4450/1870/1620 mm, Radstand 2675 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,7 m, Reifendimension 235/ 55 R 18 (Testwagen-Bereifung Dunlop SP Winter Sport 3D), Tankinhalt 47…

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FAZIT

Günstiger Geheimtipp unter den Kompakt-SUVs.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Stock & Stein
Cockpit & Bedienung
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
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8

R4, 16V, Turbo, 1597 ccm, 136 PS (100 kW) bei 4000/min, max. Drehmoment 324 Nm bei 1500–2500/min, Sechsgang-Automatik, Allradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4450/1870/1620 mm, Radstand 2675 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,7 m, Reifendimension 235/ 55 R 18 (Testwagen-Bereifung Dunlop SP Winter Sport 3D), Tankinhalt 47 l, Reichweite 680 km, Kofferraumvolumen 551–1206 l, Leergewicht 1700 kg, zul. Gesamtgewicht 2250 kg, max. Anh.-Last 2000 kg, 0–100 km/h k. A., Spitze 181 km/h, Steuer (jährl.) € 570,24, Werkstätten in Österreich 32, Service alle 20.000 km (mind. 1x/Jahr), WLTP-Normverbrauch 6,8 l, Testverbrauch 6,9 l Diesel, CO2 (Norm/Test) 178/181 g/km

Offroad-Daten: Böschungswinkel v/h 18°/24,5°, Rampenwinkel 15,4°, Bodenfreiheit 180 mm, Wattiefe k. A.

Front-, vordere Seiten- und durchgehende Kopfairbags, Fahrer-Knieairbag, City-Notbrems-Assistent, Toterwinkel- und Querverkehrs-Warner, aktiver Spurhalte-Assistent, Ab­­standsregel-Tempomat, Bergabfahrhilfe, LED-Scheinwerfer, Klimaautomatik, Lederpolsterung, Rückfahrkamera, Licht- und Regensensor, 10,25- Zoll-Digital-Instrumente, 9,2 Zoll Touchscreen-Multimedia mit USB/Bluetooth-Schnittstelle und 6 LS sowie Apple CarPlay & Android Auto, DAB-Tuner, Navigation, el. verstell-, beheiz- und klappbare Außenspiegel, automatisch abblendende Innenspiegel, heizb. Multifunktions-Lederlenkrad, klimatisierte Sitze v, Lederpolsterung, getönte Fond-Scheiben, Nebelscheinwerfer, 18 Zoll-Aluräder etc.

Metallic-Lack ab € 700,–,

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