Test: Suzuki Across 2.5 PHV E-FOUR CVT

9. März 2021
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Suzuki
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Allrad
Treibstoff:Hybrid
Leistung:306 PS
Testverbrauch:2,8–6,9 l/100km
Modelljahr:2021
Grundpreis:57.990 Euro

Den Swift Sport ausgenommen, ist Suzuki nicht unbedingt dafür bekannt, PS-starke Autos zu bauen. Diese Lücke im oberen Leistungsbereich (und Preissegment) ist ab sofort geschlossen: Mit 306 System-PS ist der Across nicht nur das stärkste, sondern mit etwas unter 60.000 Euro auch bei weitem das teuerste Auto, das die ­Nippon- Marke jemals hierzulande im Angebot hatte. Um die Vision eines Ansteck-SUV zu verwirk­lichen, hat Suzuki bei Toyota angeklopft und die Lizenz für die neue Plug-In-Hybrid-Version des etablierten Kompakt-SUV RAV4 (Fahrbericht siehe ­Oktober- Ausgabe 2020) erworben. Der Coup an der Sache: Während Letzterer erst im ­dritten Quartal 2021 erhältlich sein wird, kann man den Suzuki-Bruder bereits bestellen.

Toyota-Vertraute werden den Innenraum natürlich als 1:1-Kopie entlarven, außen hat man sich dagegen Mühe gegeben, Designelemente von Suzuki unterzubringen – was durchaus gelungen ist, der Across sieht recht flott aus. In Sachen ­Ausstattung haben die Japaner eine eigene Variation kreiert, die etwas unter Toyotas Top-Trimm VIP liegt – so vermisst man beim Suzuki zum Beispiel Onboard-Navi, Premium-Sound und Sitzbelüftung, die volle Garde an Assistenzsystemen ist aber an Bord.

Motor & Getriebe – Das Wechselspiel zwischen E-Motoren und großvolumigem Saug-Benziner funktioniert wunderbar, bei Vollgas gibt’s viel Schub. Allerdings heult der Motor durch das stufenlose Getriebe dann recht laut auf. Feine Dosierbarkeit beim Rangieren.

Fahrwerk & Traktion – Komfortable Abstimmung, gutes Fahrverhalten – weder Unter- noch Übersteuern, keine Lastwechsel-Reaktionen. Schnell eingreifende Regelsysteme. Gefühlvolle, aber indirekte Lenkung. Gute ­Traktion. Rekuperation ausschließlich übers Bremspedal.

Bedienung & Multimedia – Auf den bequemen Möbeln hat man bald die richtige Sitzposition gefunden. 1A-Ergonomie, logische und einfache Bedienung, hoch positionierter Touchscreen, Knöpfe und Drehregler für wichtige Funktionen. Serienmäßig: induktives Handyladen und Smartphone-Spiegelung (als einzige Navi-Möglichkeit). Recht gute Rundumsicht, viele Ablagen.  

Innen- & Kofferraum – Typisch Kompakt-SUV: Ordentliche Platzverhältnisse vorne und hinten, zudem großer und gut nutzbarer Kofferraum. Weit aufschwingende, aber langsame E-Heckklappe. Ebene Ladefläche auch nach Umlegen der 2:1-Fondlehnen. 

Dran & Drin – Bis auf Navigation richtig gut ausgestattet: Metallic-Lack, 19-Zöller, Lederpolsterung und Sitzheizung sind aufpreisfrei an Bord. Nur eine Ausstattungsvariante verfügbar, keine Extras. Solide Mate­rialien, klapperfreie Verarbeitung.  

Schutz & Sicherheit – Gutes Luftpolster-Aufkommen samt Knie-Airbag fahrerseitig. LED-Scheinwerfer plus alle gängigen Assistenzsysteme sind serienmäßig mit an Bord.

Reichweite & Laden – Sehr guter elektrischer Einsatzradius, im Test bei Minus-Graden mit 60 Kilometern spürbar unter der Werksangabe von 72 Kilometern. Leere Akkus sind bei 2,3 kW Wechselstrom in siebeneinhalb Stunden wieder voll, bei 6,6 kW in viereinhalb.

Preis & Kosten – Auffallend teuer, die Konkurrenz in Form von Opel Grandland X und Ford Kuga ist deutlich billiger. Drei Jahre Garantie, dichtes Werkstatt-Netz. Dank mehr als 50 Kilometern E-Reichweite 2500 Euro Förderung. Wiederkaufschancen nicht schlecht.

Solide Verarbeitung und einfache Bedienung kennzeichnen das Across-Cockpit. Optionen in Sachen Farben oder Zierleisten gibt es nicht.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Den Swift Sport ausgenommen, ist Suzuki nicht unbedingt dafür bekannt, PS-starke Autos zu bauen. Diese Lücke im oberen Leistungsbereich (und Preissegment) ist ab sofort geschlossen: Mit 306 System-PS ist der Across nicht nur das stärkste, sondern mit etwas unter 60.000 Euro auch bei weitem das teuerste Auto, das die ­Nippon- Marke jemals hierzulande im Angebot hatte. Um die Vision eines Ansteck-SUV zu verwirk­lichen, hat Suzuki bei Toyota angeklopft und die Lizenz für die neue Plug-In-Hybrid-Version des etablierten Kompakt-SUV RAV4 (Fahrbericht siehe ­Oktober- Ausgabe 2020) erworben. Der Coup an der Sache: Während Letzterer erst im ­dritten Quartal 2021 erhältlich sein wird, kann man den Suzuki-Bruder bereits bestellen. Toyota-Vertraute werden den Innenraum natürlich als 1:1-Kopie entlarven, außen hat man sich dagegen Mühe gegeben, Designelemente von Suzuki unterzubringen – was durchaus gelungen ist, der Across sieht recht flott aus. In Sachen ­Ausstattung haben die Japaner eine eigene Variation kreiert, die etwas unter Toyotas Top-Trimm VIP liegt – so vermisst man beim Suzuki zum Beispiel Onboard-Navi, Premium-Sound und Sitzbelüftung, die volle Garde an Assistenzsystemen ist aber an Bord.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Das Wechselspiel zwischen E-Motoren und großvolumigem Saug-Benziner funktioniert wunderbar, bei Vollgas gibt’s viel Schub. Allerdings heult der Motor durch das stufenlose Getriebe dann recht laut auf. Feine Dosierbarkeit beim Rangieren. Fahrwerk & Traktion - Komfortable Abstimmung, gutes Fahrverhalten – weder Unter- noch Übersteuern, keine Lastwechsel-Reaktionen. Schnell eingreifende Regelsysteme. Gefühlvolle, aber indirekte Lenkung. Gute ­Traktion. Rekuperation ausschließlich übers Bremspedal. Bedienung & Multimedia - Auf den bequemen Möbeln hat man bald die richtige Sitzposition gefunden. 1A-Ergonomie, logische und einfache Bedienung, hoch positionierter Touchscreen, Knöpfe und Drehregler für wichtige Funktionen. Serienmäßig: induktives Handyladen und Smartphone-Spiegelung (als einzige Navi-Möglichkeit). Recht gute Rundumsicht, viele Ablagen.   Innen- & Kofferraum - Typisch Kompakt-SUV: Ordentliche Platzverhältnisse vorne und hinten, zudem großer und gut nutzbarer Kofferraum. Weit aufschwingende, aber langsame E-Heckklappe. Ebene Ladefläche auch nach Umlegen der 2:1-Fondlehnen.  Dran & Drin - Bis auf Navigation richtig gut ausgestattet: Metallic-Lack, 19-Zöller, Lederpolsterung und Sitzheizung sind aufpreisfrei an Bord. Nur eine Ausstattungsvariante verfügbar, keine Extras. Solide Mate­rialien, klapperfreie Verarbeitung.   Schutz & Sicherheit - Gutes Luftpolster-Aufkommen samt Knie-Airbag fahrerseitig. LED-Scheinwerfer plus alle gängigen Assistenzsysteme sind serienmäßig mit an Bord. Reichweite & Laden - Sehr guter elektrischer Einsatzradius, im Test bei Minus-Graden mit 60 Kilometern spürbar unter der Werksangabe von 72 Kilometern. Leere Akkus sind bei 2,3 kW Wechselstrom in siebeneinhalb Stunden wieder voll, bei 6,6 kW in viereinhalb. Preis & Kosten - Auffallend teuer, die Konkurrenz in Form von Opel Grandland X und Ford Kuga ist deutlich billiger. Drei Jahre Garantie, dichtes Werkstatt-Netz. Dank mehr als 50 Kilometern E-Reichweite 2500 Euro Förderung. Wiederkaufschancen nicht schlecht.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1615294363726{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1615293864947{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Solide Verarbeitung und einfache Bedienung kennzeichnen das Across-Cockpit. Optionen in Sachen Farben oder Zierleisten gibt es nicht.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb4325bc-1f8e"][vc_column_text]R4, 16V, 2487 ccm, 185 PS (136 kW) bei 6000/min, max. Drehmoment 227 Nm bei 3200/min, E-Motor v: 182 PS (134 kW) bzw. 270 Nm, E-Motor h: 54 PS (40 kW)…

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FAZIT

Komfortabler, aber teurer Kompakt-SUV mit anständiger Elektro-Reichweite.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Reichweite & Laden
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
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R4, 16V, 2487 ccm, 185 PS (136 kW) bei 6000/min, max. Drehmoment 227 Nm bei 3200/min, E-Motor v: 182 PS (134 kW) bzw. 270 Nm, E-Motor h: 54 PS (40 kW) bzw. 121 Nm, Systemleistung 306 PS (225 kW) bzw. 400 Nm, Lithium-Ionen-Akku 18,1 kWh, stufenloses Automatikgetriebe, Allradradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4635/1855/1690 mm, Radstand 2690 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,5 m, Reifendimension 235/55 R 19 (Testwagen-Bereifung Nokian WR SUV 4), Tankinhalt 55 l, Reichweite 800 km (plus elektr. 60 km), Kofferraumvolumen 490–1604 l, Leergewicht (EU) 2015 kg, zul. Gesamtgewicht 2510 kg, max. Anh.-Last 1500 kg, 0–100 km/h 6,0 sec, Spitze 180 (el. 135) km/h, Steuer (jährl.) € 656,64, Werkstätten in Österreich 175, Service alle 15.000 km (mind. 1x/Jahr), WLTP-Normverbrauch (kombiniert) 1,0 l, Testverbrauch 2,8–6,9 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 22/64–159 g/km

Front- und vordere Seitenairbags, durchgeh. Kopfairbag-Vorhänge, Knieairbag fahrerseitig, City-Notbremsassistent, Kollisionswarner, Spurführungs-Assistent, ­Toterwinkel-Warner, LED-Scheinwerfer mit autom. Fernlicht, Berganfahrhilfe, Radar-Tempomat, ­Verkehrszeichen-Erkennung (mit Tempomat-Einbindung), automatisch abblendender In­­nen­­spiegel, Einparkhilfe v+h, Rückfahr­kamera, Zweizonen-Klimaautomatik, Soundsystem mit 6 LS und USB-Schnittstelle, DAB-Tuner, 9 Zoll-Touch­screen, Apple CarPlay & Android Auto, Blue­tooth für Telefon und Audio, induktives ­Handyladen, Außenspiegel el. klappbar, Lederpolsterung, E-Fahrersitz, Sitzheizung v+h, Lenkradheizung, E-Parkbremse, Licht- und Regensensor, Multifunktions-Lederlenkrad, schlüsselloser Zugang, E-Heckklap-pe, 19 Zoll-Aluräder, Metallic-Lack etc.

keine