Test Suzuki Vitara 1.5 Hybrid Allgrip 6AGS flash Snowfox

12. Februar 2024
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FAHRZEUGDATEN

Marke:Suzuki
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Allrad
Treibstoff:Hybrid
Leistung:116 PS
Testverbrauch:6,3 l/100km
Modelljahr:2024
Grundpreis:32.990 Euro

Test Suzuki Vitara: Suzuki ließ sich für den heurigen Winter etwas einfallen und bot die vergünstigte „Snowfox“-Editionen an. Im Fall des von uns getesteten Vitara gab es 2000 Euro Rabatt auf den Kaufpreis, dazu einen Zubehör-Gutschein im Wert von 1000 Euro, einen Schlüsselanhänger sowie einen putzigen Polarfuchs als Stofftier. Damit jeder weiß, dass man ein kühler Sparfuchs ist, prangen an den Vordertüren Dekorleisten mit dem „Snowfox“-Schriftzug. Im Zubehör erhält man vor allem Dekor-Elemente, aber auch Anhängekupplung, Dachträger, Kindersitze, ­Fußmatten, Kofferraumwannen und vieles mehr.

Ansonsten ist der Vitara wie gehabt eine charmante Mischung aus SUV und echtem Geländewagen. Mit Allradantrieb, viel Bodenfreiheit und Bergan- wie Bergabfahrhilfe fühlt er sich auch in ruppigem Geläuf zu Hause. Moderne Features wie Digital-Armaturen oder Lenk-Assistenten lässt der knorrige Allrounder einfach weg – was nicht wenige Interessenten sogar freuen dürfte. Der getestete Vollhybrid bietet nur 33 PS Elektro-Leistung, was im Verbund mit dem drehmomentschwachen 1,5 Liter-Saugmotor (102 PS) keine druckvolle Kombination ergibt, aber völlig zum entspannten Gleiten reicht.

Die genaue Bewertung des Test Suzuki Vitara lesen Sie unten. Dieser Test erschien übrigens mit vielen weiteren in der Ausgabe Dezember 2023 von Alles Auto, hier online zu bestellen.

Foto: Robert May

Motor & Getriebe

Der kultivierte Saugbenziner hat wenig Drehmoment, daher benötigt er zum Beschleunigen hohe Drehzahlen. Der leistungsschwache Elektromotor unterstützt im Rahmen seiner Möglichkeiten. Flott und ruckarm schaltendes automati­siertes Getriebe, souverän beim Kriechen.

Fahrwerk & Traktion

Straffe, doch nicht unkomfortable Federung. Recht neutrales Fahrverhalten, Heck-Schwenks werden vom ESP schnell unterbunden. Präzise Lenkung, ­kräftige Bremsen. Die Hinterachse wird bei Bedarf automatisch zugeschaltet und sorgt für sichere Traktion.

Bedienung & Multimedia

Konservatives Analog-Cockpit, logische Bedienung, Touchscreen mit wenigen Funktionen. Volle Smartphone-Integration, keine kabellose Lademöglichkeit. Zwei Zeitanzeigen, die separat eingestellt werden wollen, nur ein USB-Anschluss. Straff-bequemes ­Gestühl, gute Rundumsicht, kleiner Wendekreis.

Innen- & Kofferraum

Klassenübliche Platzverhältnisse vorne. Im Fond gibt es viel Knieraum, aber wenig Kopffreiheit (jedenfalls mit Panoramadach). Recht kleiner Kofferraum, die 2:1 geteilten Fondlehnen bilden nach Umlegen keine Stufe. Hybrid-bedingt flaches Kellerfach, brauchbar dimensionierte Ablagen.

Dran & Drin

Die Topversion „flash“ ist dem „shine“ zum Aufpreis von 2000 Euro etwa um Navi, Panoramadach, elektrisch klappbare Außenspiegel (nur auf Knopfdruck, nicht automatisch) und Teilledersitze voraus. Keine Extras. Robuste Materialien, sehr gute Verarbeitung.

Schutz & Sicherheit

Zur Standard-Bestückung an Airbags gesellt sich ein Luftsack für die Fahrer-Knie. Mehrere Assistenzsysteme plus Rückfahrkamera serienmäßig, in Sachen Spurhaltung wird nur gewarnt, nicht gelenkt.

Preis & Kosten

Abgesehen vom preisgleichen Toyota Yaris Cross günstiger als alle Hybrid-Gegner im Segment der City-SUV. Tipp: Der größere und modernere Suzuki S-Cross kostet nur 2000 Euro mehr. Jahresservice Pflicht, dichtes Werkstatt-Netz. Drei Jahre Garantie, gute Werthaltung, mittelmäßiger Verbrauch.

Das Cockpit ist an sich tadellos, das Lenkrad aber klassen-typisch nur höhenverstellbar. Klassen-untypisch sind hingegen die ordentlich dimensionierten Sitze mit separater Kopfstütze.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Test Suzuki Vitara: Suzuki ließ sich für den heurigen Winter etwas einfallen und bot die vergünstigte „Snowfox“-Editionen an. Im Fall des von uns getesteten Vitara gab es 2000 Euro Rabatt auf den Kaufpreis, dazu einen Zubehör-Gutschein im Wert von 1000 Euro, einen Schlüsselanhänger sowie einen putzigen Polarfuchs als Stofftier. Damit jeder weiß, dass man ein kühler Sparfuchs ist, prangen an den Vordertüren Dekorleisten mit dem „Snowfox“-Schriftzug. Im Zubehör erhält man vor allem Dekor-Elemente, aber auch Anhängekupplung, Dachträger, Kindersitze, ­Fußmatten, Kofferraumwannen und vieles mehr. Ansonsten ist der Vitara wie gehabt eine charmante Mischung aus SUV und echtem Geländewagen. Mit Allradantrieb, viel Bodenfreiheit und Bergan- wie Bergabfahrhilfe fühlt er sich auch in ruppigem Geläuf zu Hause. Moderne Features wie Digital-Armaturen oder Lenk-Assistenten lässt der knorrige Allrounder einfach weg – was nicht wenige Interessenten sogar freuen dürfte. Der getestete Vollhybrid bietet nur 33 PS Elektro-Leistung, was im Verbund mit dem drehmomentschwachen 1,5 Liter-Saugmotor (102 PS) keine druckvolle Kombination ergibt, aber völlig zum entspannten Gleiten reicht. Die genaue Bewertung des Test Suzuki Vitara lesen Sie unten. Dieser Test erschien übrigens mit vielen weiteren in der Ausgabe Dezember 2023 von Alles Auto, hier online zu bestellen. Foto: Robert May [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"] Motor & Getriebe Der kultivierte Saugbenziner hat wenig Drehmoment, daher benötigt er zum Beschleunigen hohe Drehzahlen. Der leistungsschwache Elektromotor unterstützt im Rahmen seiner Möglichkeiten. Flott und ruckarm schaltendes automati­siertes Getriebe, souverän beim Kriechen. Fahrwerk & Traktion Straffe, doch nicht unkomfortable Federung. Recht neutrales Fahrverhalten, Heck-Schwenks werden vom ESP schnell unterbunden. Präzise Lenkung, ­kräftige Bremsen. Die Hinterachse wird bei Bedarf automatisch zugeschaltet und sorgt für sichere Traktion. Bedienung & Multimedia Konservatives Analog-Cockpit, logische Bedienung, Touchscreen mit wenigen Funktionen. Volle Smartphone-Integration, keine kabellose Lademöglichkeit. Zwei Zeitanzeigen, die separat eingestellt werden wollen, nur ein USB-Anschluss. Straff-bequemes ­Gestühl, gute Rundumsicht, kleiner Wendekreis. Innen- & Kofferraum Klassenübliche Platzverhältnisse vorne. Im Fond gibt es viel Knieraum, aber wenig Kopffreiheit (jedenfalls mit Panoramadach). Recht kleiner Kofferraum, die 2:1 geteilten Fondlehnen bilden nach Umlegen keine Stufe. Hybrid-bedingt flaches Kellerfach, brauchbar dimensionierte Ablagen. Dran & Drin Die Topversion „flash“ ist dem „shine“ zum Aufpreis von 2000 Euro etwa um Navi, Panoramadach, elektrisch klappbare Außenspiegel (nur auf Knopfdruck, nicht automatisch) und Teilledersitze voraus. Keine Extras. Robuste Materialien, sehr gute Verarbeitung. Schutz & Sicherheit Zur Standard-Bestückung an Airbags gesellt sich ein Luftsack für die Fahrer-Knie. Mehrere Assistenzsysteme plus Rückfahrkamera serienmäßig, in Sachen Spurhaltung wird nur gewarnt, nicht gelenkt. Preis & Kosten Abgesehen vom preisgleichen Toyota Yaris Cross günstiger als alle Hybrid-Gegner im Segment der City-SUV. Tipp: Der größere und modernere Suzuki S-Cross kostet nur 2000 Euro mehr. Jahresservice Pflicht, dichtes Werkstatt-Netz. Drei Jahre Garantie, gute Werthaltung, mittelmäßiger Verbrauch.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1707767281925{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1500033194083{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Das Cockpit ist an sich tadellos, das Lenkrad aber klassen-typisch nur höhenverstellbar. Klassen-untypisch sind hingegen die ordentlich dimensionierten Sitze mit separater Kopfstütze.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb43ac9d-ffd9"][vc_column_text]R4, 16V, 1462 ccm, 102 PS (75 kW) bei 6000/min, max. Drehmoment 138 Nm bei 4400/min, E-Motor 33…

5.7

FAZIT

City-SUV mit wenig Hybrid-Hilfe, aber viel Offroad-Talent.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
6

R4, 16V, 1462 ccm, 102 PS (75 kW) bei 6000/min, max. Drehmoment 138 Nm bei 4400/min, E-Motor 33 PS (24 kW) bzw. 60 Nm, Systemleistung 116 PS (85 kW), Akku k.A., automatisiertes Sechsgang-Getriebe, Allradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.)

L/B/H 4175/1775/1610 mm, Radstand 2500 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,4 m, Reifendimension 215/55 R 17, Tankinhalt 47 l, Reichweite 745 km, Kofferraumvolumen 289–1046 l, Leergewicht (EU) 1338 kg, zul. Gesamtgewicht 1780 kg, max. Anh.-Last 1200 kg

0–100 km/h 13,5 sec, Spitze 180 km/h, Steuer (jährl.) € 319,68, Werkstätten in Österreich 172, Service alle 20.000 km (mind. 1x/Jahr), WLTP-Normverbrauch kombiniert 5,8 l, Testverbrauch 6,3 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 130/145 g/km

Front- und vordere Seitenairbags, durchgehende Kopfairbag-Vorhänge, Fahrer-Knieairbag, Notbrems-Assistent, Adaptiv-Tempomat, Spurhalte-, Toterwinkel- und Querverkehrs-Warner, Verkehrszeichen- und Müdigkeitserkennung, Bergan- und Bergabfahrhilfe, LED-Scheinwerfer, Licht- und Regensensor, Rückfahrkamera, Einparkhilfe v+h, Klimaautomatik, Multimediasystem mit 7 Zoll-Touchscreen und 4 LS, Navigation, DAB-Tuner, Android Auto & Apple CarPlay, Teillederpolsterung, Sitzheizung v, Außenspiegel heiz- u. el. klappbar, abgedunkelte Fondscheiben, el. Panoramaglasdach, schlüsselloser Zugang, 17 Zoll-Aluräder etc.

Metallic- oder Pearl-Lack € 490,–, Dachlackierung € 360,–