Satire: Mozl motzt – CO2-Kundmachung

30. September 2019
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Aktuelles

Die Tatsache, dass die Menschen weltweit mehr CO2 ausatmen (ca. 8 Gigatonnen/Jahr) als der Autoverkehr verursacht (ca. 4 Gigatonnen/Jahr) bis hierher handelt es sich um KEINE Satire , zwingt die Behörden auf Druck von Umweltschutzverbänden zu handeln.

K U N D M A C H U N G

gemäß § 10 Immissionsschutzgesetz-Luft, IG-L

1. Die Bevölkerung wird zum Schutz des Klimas aufgefordert, unnötige Ausatmungen zu vermeiden. In diesem Sinne ist auf jeden zweiten Atemzug zu verzichten. Stattdessen ist die Luft länger anzuhalten. Die mit der Schnellatmung verbundene Yogaübung Kapalabhati ist ab sofort verboten.

2. Inhaltsleere Gespräche oder gar Tratschen sind nicht gestattet. Reden ist nur dann zulässig, wenn man auch etwas zu sagen hat. Von dieser Bestimmung ausgenommen sind der Nationalrat, der Bundesrat, alle weiteren nachgereihten politischen Gremien sowie Barbara Karlich.

3. Um eine erhöhte Atemfrequenz hintanzuhalten, sind Fußwege in angemessenem, langsamem Tempo zurückzulegen. Auf die Möglichkeit des Schlenderns wird verwiesen. Nicht zulässig ist schnelles Gehen oder gar Laufen.

4. Anstrengende sportliche Aktivitäten sind nur in begründeten Ausnahmefällen statthaft. Für die Sportgenehmigung ist ein entsprechendes Ansuchen an die Gemeindebehörde zu richten. Das Ansuchen muss eine Begründung enthalten, die von der zuständigen Atemluftkommission geprüft wird.

5. Das Spielen von Blasinstrumenten ist nur im Falle der Zugehörigkeit zu einem örtlichen Blasmusikverein gestattet. Ansonsten ist auf Zupf- und Schlaginstrumente umzusteigen.

6. Die Verordnung tritt mit dem Datum der Veröffentlichung in Kraft.

Gigritzpatschen, 10. September 2019

Der Bürgermeister

1 Kommentare

  1. Und was ist mit der „heckseitigen“ Ausatmung (vulgo Schas)? 😉
    MfG J

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