Dennoch: Der Hybrid-Kombi macht eine rundum gelungene Figur. Das liegt zu auch am Innenraum, der mit dem Facelift aufgewertet wurde. Das mittels modernerem Infotainment-System deutlich entschlackte Cockpit ist ein Platz zum Wohlfühlen. Apropos „Platz“: Davon hat der Kombi reichlich zu bieten. Man sitzt vorne und hinten sehr bequem, auch der Kofferraum ist mit bis zu 1580 Litern Fassungsvermögen üppig ausgefallen. Außerdem angenehm: Der Ladeboden ist eben – dass die Akkus darunter etwas Platz rauben, somit leicht zu verkraften.
Fahrwerk & Traktion – Das Fahrwerk ist komfortabel, die Straßenlage satt. Traktion ist nie ein Problem, im Grenzbereich gutmütig untersteuernd. Solide Bremsen. Leichtgängige, wenn auch synthetisch wirkende Lenkung.
Cockpit & Bedienung – Mit dem Facelift aufgewertetes und übersichtliches Cockpit mit intuitiv zu steuernden Infotainment-System. Der Touchscreen ist aber nur im Stand gut bedienbar. Viele Lenkrad-Tasten. Übersicht OK. Gestühl ohne Tadel.
Innen- & Kofferraum – Reichlich Platz in beiden Sitzreihen, dazu trotz Hybrid-Akkus üppiger Kofferraum (mittels 2:1 umlegbarer Fondlehne erweiterbar). Ladekantenhöhe im Durchschnitt. Minus: wenig Ablagen.
Dran & Drin – In der Top-Ausstattung „Lounge“ passabel bestückt. Die Extras sind fair bepreist und zum Teil in interessanten Paketen verpackt. Tadellose Verarbeitung, Materialien OK.
Schutz & Sicherheit – Anständiges Airbag-Aufgebot inklusive fahrerseitigem Knie-Polster. Elektronische Helfer wie Notstopp-Assistent, Spurwechsel-Warner und mehr als Extra.
Sauber & Grün – Test-Verbrauch nicht zu weit weg von der Herstellerangabe. Im Stadtbetrieb mit viel Roll-Passagen bringt’s der Hybrid-Antrieb am meisten.
Preis & Kosten – Direkte Konkurrenz (Kompakt-Kombi mit Hybrid) sucht man vergebens. Seat Leon ST und Hyundai i30 Kombi sind als Benziner ausstattungsbereinigt etwas günstiger, der Ford Focus Traveller teurer. Werthaltung OK, hohe Zuverlässigkeit, drei Jahre Garantie (fünf Jahre auf Hybrid-Komponenten).







