Test: VW Golf Variant 2.0 TDI DSG R-Line

17. März 2021
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Volkswagen
Klasse:Kombi
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Diesel
Leistung:150 PS
Testverbrauch:5,9 l/100km
Modelljahr:2021
Grundpreis:36.090 Euro

Die Stärken und Schwächen des VW Golf der achten Generation wurden bereits ausführlich erläutert, etwa bei unserem Dauertester: Fahrwerk, Antrieb und Nutzwert rangieren auf hohem Niveau, dagegen gelingt die Bedienung (Lautstärke und Innentemperatur werden beispielsweise mittels der Softtouch-Tasten verstellt) nicht immer optimal. An diesen Umständen hat sich mit der Kombi-Version – in Wolfsburg traditionell „Variant“ genannt – nichts geändert.

Bei den Motoren steht aktuell in der Basis-Ausstattung ein 110 PS-Benziner und ein Selbstzünder mit 115 PS zu Verfügung, für die höheren Trimms „Style“ und die getestete „R-Line“ gibt es momentan nur einen 150 PS starken Diesel in Verbindung mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Der Kombi ist um rund 35 Zentimeter länger als der „normale“ Golf, diese wurden punkto Platz in 230 Liter mehr Basis-Kofferraumvolumen umgemünzt – und das für angemessene 1390 Euro Aufpreis. Für mehrköpfige Familien scheint das ein faires Angebot zu sein, denn: Wird es in einem regulären Golf vollbesetzt schon mal eng, kann einem das beim Kombi kaum mehr passieren. Zudem wirkt der Lademeister insgesamt deutlich erwachsener, vor allem im Sport-Trimm.

Motor & Getriebe – Recht kultivierter Vierzylinder-Diesel, ausreichend kräftig. Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe ohne Schwächen, heißt: flotte und trotzdem weiche Gangwechsel sowie feine Dosierbarkeit beim Rangieren. 

Fahrwerk & Traktion – Das Fahrwerk der „R-Line“ ist spürbar härter als die Serien-Abstimmung, jedoch ist genügend Rest-Komfort vorhanden (auch mit 18-Zöllern). Sehr neutrales Handling ohne Tücken bei Lastwechsel. Feinfühlig-direkte Progressiv-Lenkung Serie. Die Traktion geht in Ordnung, dazu gibt’s gute Bremsen.

Bedienung & Multimedia – Golf-typisch in Sachen Ergonomie tadellos, Sitzposition trotz (bequemem) Sport-Gestühl nicht zu tief. Ausbaufähig: Die Bedienung von Klima und Multimediasystem ist zwar logisch, allerdings sind beispielsweise die Softtouch-Tasten in der Nacht nicht beleuchtet (Treffen wird zum Glücksspiel). Smartphone-Integration Serie, induktives Handyladen kostet Aufpreis. 

Innen- & Kofferraum – Platz gibt es in beiden Reihen genug, wirklich aufgetrumpft wird beim Kofferraum: Er ist groß und gut nutzbar, nach Umlegen der 2:1-Fondlehnen bleibt zudem keine Stufe. Sensorgesteuerte E-Heckklappe um 504 Euro extra. Beim R-Line ­keine umklappbare Beifahrersitz-Lehne. 

Dran & Drin – Nicht allzu schlechte Serien-Mitgift: Klimaautomatik, digitale Instrumente, Navi sowie Einparkhilfe vorne und hinten aufpreisfrei, Rückfahrkamera, Sitzheizung und schlüsselloser Zugang kosten aber extra. Weitgehend angenehme Materialien, Verarbeitung ohne Patzer. 

Schutz & Sicherheit – Das Luftpolster-Aufgebot kann gegen 520 Euro um hintere Seitenairbags vervollständigt werden, in Sachen Assistenzsysteme sind Radar-Tempomat sowie Spurhalte- und Abbiege-Assistent ab Werk mit an Bord. Außerdem Serie: LED-Licht.

Preis & Kosten – Konzern-Kombi-Check: Der Seat Leon ist deutlich billiger, der Skoda Octavia kostet gleich viel. Ford Focus, Opel Astra und Hyundai i30 sind mit Sport-Ausstattung preiswerter, der luxuriöse Kia Ceed teurer. Große Anzahl an Werkstätten, zwei Jahre Garantie, gute Wiederverkaufschancen.

Sportlich-stimmiges Cockpit der „R-Line“. Manko: Die Touch-Tasten am R-Lenkrad sind umständlich zu bedienen. 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Stärken und Schwächen des VW Golf der achten Generation wurden bereits ausführlich erläutert, etwa bei unserem Dauertester: Fahrwerk, Antrieb und Nutzwert rangieren auf hohem Niveau, dagegen gelingt die Bedienung (Lautstärke und Innentemperatur werden beispielsweise mittels der Softtouch-Tasten verstellt) nicht immer optimal. An diesen Umständen hat sich mit der Kombi-Version – in Wolfsburg traditionell „Variant“ genannt – nichts geändert. Bei den Motoren steht aktuell in der Basis-Ausstattung ein 110 PS-Benziner und ein Selbstzünder mit 115 PS zu Verfügung, für die höheren Trimms „Style“ und die getestete „R-Line“ gibt es momentan nur einen 150 PS starken Diesel in Verbindung mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Der Kombi ist um rund 35 Zentimeter länger als der „normale“ Golf, diese wurden punkto Platz in 230 Liter mehr Basis-Kofferraumvolumen umgemünzt – und das für angemessene 1390 Euro Aufpreis. Für mehrköpfige Familien scheint das ein faires Angebot zu sein, denn: Wird es in einem regulären Golf vollbesetzt schon mal eng, kann einem das beim Kombi kaum mehr passieren. Zudem wirkt der Lademeister insgesamt deutlich erwachsener, vor allem im Sport-Trimm.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Recht kultivierter Vierzylinder-Diesel, ausreichend kräftig. Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe ohne Schwächen, heißt: flotte und trotzdem weiche Gangwechsel sowie feine Dosierbarkeit beim Rangieren.  Fahrwerk & Traktion - Das Fahrwerk der „R-Line“ ist spürbar härter als die Serien-Abstimmung, jedoch ist genügend Rest-Komfort vorhanden (auch mit 18-Zöllern). Sehr neutrales Handling ohne Tücken bei Lastwechsel. Feinfühlig-direkte Progressiv-Lenkung Serie. Die Traktion geht in Ordnung, dazu gibt’s gute Bremsen. Bedienung & Multimedia - Golf-typisch in Sachen Ergonomie tadellos, Sitzposition trotz (bequemem) Sport-Gestühl nicht zu tief. Ausbaufähig: Die Bedienung von Klima und Multimediasystem ist zwar logisch, allerdings sind beispielsweise die Softtouch-Tasten in der Nacht nicht beleuchtet (Treffen wird zum Glücksspiel). Smartphone-Integration Serie, induktives Handyladen kostet Aufpreis.  Innen- & Kofferraum - Platz gibt es in beiden Reihen genug, wirklich aufgetrumpft wird beim Kofferraum: Er ist groß und gut nutzbar, nach Umlegen der 2:1-Fondlehnen bleibt zudem keine Stufe. Sensorgesteuerte E-Heckklappe um 504 Euro extra. Beim R-Line ­keine umklappbare Beifahrersitz-Lehne.  Dran & Drin - Nicht allzu schlechte Serien-Mitgift: Klimaautomatik, digitale Instrumente, Navi sowie Einparkhilfe vorne und hinten aufpreisfrei, Rückfahrkamera, Sitzheizung und schlüsselloser Zugang kosten aber extra. Weitgehend angenehme Materialien, Verarbeitung ohne Patzer.  Schutz & Sicherheit - Das Luftpolster-Aufgebot kann gegen 520 Euro um hintere Seitenairbags vervollständigt werden, in Sachen Assistenzsysteme sind Radar-Tempomat sowie Spurhalte- und Abbiege-Assistent ab Werk mit an Bord. Außerdem Serie: LED-Licht. Preis & Kosten - Konzern-Kombi-Check: Der Seat Leon ist deutlich billiger, der Skoda Octavia kostet gleich viel. Ford Focus, Opel Astra und Hyundai i30 sind mit Sport-Ausstattung preiswerter, der luxuriöse Kia Ceed teurer. Große Anzahl an Werkstätten, zwei Jahre Garantie, gute Wiederverkaufschancen.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1615984842126{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1615984068171{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Sportlich-stimmiges Cockpit der „R-Line“. Manko: Die Touch-Tasten am R-Lenkrad sind umständlich zu bedienen. [/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb4379d6-9ec2"][vc_column_text]R4, 16V, Turbo, 1968 ccm, 150 PS (110 kW) bei 3500/min, max. Drehmoment 360 Nm bei 1600/min, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4633/1789/1498 mm, Radstand 2669 mm, 5 Sitze, Wendekreis 11,1 m, Reifendimension 225/45 R 17 (Testwagen-Bereifung Continental WinterContact…

7.4

FAZIT

Großer, praktischer und feiner Familien-Kombi.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
7

R4, 16V, Turbo, 1968 ccm, 150 PS (110 kW) bei 3500/min, max. Drehmoment 360 Nm bei 1600/min, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4633/1789/1498 mm, Radstand 2669 mm, 5 Sitze, Wendekreis 11,1 m, Reifendimension 225/45 R 17 (Testwagen-Bereifung Continental WinterContact TS850 255/40 R 18), Tankinhalt 50 l (AdBlue: 12,0 l), Reichweite 850 km, Kof­ferraumvolumen 611–1624 l, Leergewicht (EU) 1520 kg, zul. Gesamtgewicht 2060 kg, max. Anh.-Last 1600 kg, 0–100 km/h 8,7 sec, Spitze 223 km/h, Steuer (jährl.) € 466,56, Werkstätten in Österreich 257, Service alle 30.000 km (mind. alle 2 Jahre), WLTP-Normverbrauch (kombiniert) 4,7 l, Testverbrauch 5,9 l Diesel, CO2 (Norm/Test) 124/153 g/km

sechs Airbags plus Fahrer-Knieairbag, Spurhalte- und Abbiege-Assistent, City-Notbremsassistent mit Fußgänger-Erkennung, LED-Scheinwerfer, Fernlicht-Assistent, Radar-Tempomat, Klimaautomatik, digitale Instrumente, 8,25 Zoll-Touchscreen, Radio mit 7 LS, Bluetooth, DAB-Tuner, Navigation, 2x USB-C, Apple CarPlay und Android Auto, Navigation, Licht- und Regensensor, Multifunktions-Sportlenkrad, Einparkhilfe v+h, Mittelarmlehne h inkl. Durchlade-Funktion, abgedunkelte Fondscheiben, 17 Zoll-Aluräder, Sportsitze, Sportfahrwerk etc.

Seitenairbags h € 520,–, Querverkehrs- und Toterwinkel-Assistent € 588,–, Radar-Tempomat plus Spurführungs-Assistent € 780,–, Matrix-LED-Licht € 1922,–, Rückfahrkamera € 320,–, Head-up-Display € 688,–, aut. abbl. Innenspiegel plus Regensensor € 300,–, Winterpaket (Lenkradheizung, Sitzheizung v/h, heizb. Scheibenwaschdüsen) € 689,–, induktives Handyladen € 455,–, HiFi-Sound € 667,–, Dreizonen-Klimaautomatik 462,–, schlüsselloser Zugang € 438,–, adaptive Dämpfer € 849,–, el. Panorama-Glasdach € 1198,–, Metallic-Lack ab € 600,–, 18 Zoll-Felgen € 482,– etc. 

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