Hyundai Santa Fe Platin 2,2 CRDi 4WD Automatik

12. November 2015
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Hyundai
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Allrad
Treibstoff:Diesel
Leistung:200 PS
Testverbrauch:8,5 l/100km
Modelljahr:2015
Grundpreis:53.990 Euro

Der Santa Fe war seit jeher ein wichtiger Imageträger für Hyundai. Als er im Jahr 2000 eingeführt wurde, waren die Koreaner gerade drauf und dran in die „Günstig, aber“-Schublade abzurutschen. Der große SUV und die anderen, damals mit ihm eingeführten Modelle sollten – und konnten – das ändern. Das Geheimnis des Er­folgs: Premium-Flair zu fairen Preisen. Und das funktioniert heute noch genauso.

Die frisch geliftete, dritte Generation des Santa Fe kommt in der Tat recht edel daher. Sowohl außen, wo neue LED-Leuchten vorn und hinten für eine optische Annäherung an den Rest der aktuellen Hyundai-Flotte sorgen, als auch innen. Dort wartet nicht nur jede Menge gut nutzbarer Platz, sondern vor allem auch – zumin­dest beim getesteten „Platin“ – Lederpolsterung, ein großes Panorama-Schiebe­dach, ein modernes Infotainment-System samt Touchscreen und ein leicht, aber nicht übertrieben verspieltes Innenraumdesign. Doch das war beim Vor-Facelift-Modell alles schon genauso – neu sind nur ein paar leichte Material- und Tasten-Retuschen sowie ein Zuwachs an elektronischen Helferlein. Vor allem bei der Si­cherheit hat Hyundais nobler Kraxler viel dazu gelernt und bietet einen Not­brems-Assistenten, einen Toter-Winkel-Warner und einen Abstandsregel-Tem­pomat – und das, wohlgemerkt, aber der zweiten von drei Ausstattungsstufen serienmäßig.

Motor & Getriebe – Der großer Vierzylinder-Diesel gibt sich kultiviert, ausreichend kräftig und akustisch relativ zurückhaltend. Die Automatik schaltet sanft, aber nur mäßig flott.

Fahrwerk & Traktion – Traktion dank Allrad sehr gut, auch die Bremsen überzeugen. Passend zum eher gediegenen Charakter ist das Fahrwerk komfortabel, inklusive spürbarer Seitenneigung in Kurven. Exakte, aber SUV-typisch indirekte Lenkung.

Stock & Stein – Abseits fester Straßen trotz um 5 Millimeter geschrumpfter Bodenfreiheit auch nach dem Facelift noch ziemlich kompetent – Mitteldifferenzial-Sperre und elektronische Bergan- und -abfahrhilfe sei Dank.

Cockpit & Bedienung – Die Übersicht nach schräg hinten ist nicht optimal, dafür sind eine 360°-Kamera, Park-Piepser und eine Einpark-Automatik Serie. Sitzposition und Ergonomie tadellos, bequemes Gestühl, Multimediasystem intuitiv zu bedienen.

Innen- & Kofferraum – Vorne wie hinten viel Platz. Die Rückbank ist verschiebbar, die Lehnen können verstellt oder 2:1 umgeklappt werden zur Erweiterung des an sich schon großen und gut nutzbaren Kofferraums. Viele Ablagen.

Dran & Drin – In der Top-Ausstattung lückenlos ausstaffiert – es bleiben keine Wünsche offen. Als einzige Aufpreis-Posten warten Metallic-Lack und ein spezielles, braunes Leder. Gute Qualitätsanmutung.

Schutz & Sicherheit – Zusätzlich zur klassenüblichen Luftpolster-Ausstattung ist ein Knieairbag für den Fahrer an Bord. Serienmäßig nahezu alle aktuellen elektronischen Helferlein.

Sauber & Grün – Der Verbrauch ist nach heutigen Maßstäben zu hoch und übersteigt die Hersteller-Angaben deutlich. Start/Stopp funktioniert einen Tick zu träge.

Preis & Kosten – Mitsubishi Outlander, Nissan X-Trail oder Honda CR-V sind günstiger, aber etwas kleiner. Preislich in etwa gleichauf liegt Konzern-Bruder Kia Sorento. Alle anderen sind teurer, teilweise deutlich. Fein: fünf Jahre Garantie, lange Wartungs-Intervalle.

#1

Im schon bisher übersichtlichen und ergonomischen Cockpit wurden nur Nuancen verändert.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der Santa Fe war seit jeher ein wichtiger Imageträger für Hyundai. Als er im Jahr 2000 eingeführt wurde, waren die Koreaner gerade drauf und dran in die „Günstig, aber“-Schublade abzurutschen. Der große SUV und die anderen, damals mit ihm eingeführten Modelle sollten – und konnten – das ändern. Das Geheimnis des Er­folgs: Premium-Flair zu fairen Preisen. Und das funktioniert heute noch genauso. Die frisch geliftete, dritte Generation des Santa Fe kommt in der Tat recht edel daher. Sowohl außen, wo neue LED-Leuchten vorn und hinten für eine optische Annäherung an den Rest der aktuellen Hyundai-Flotte sorgen, als auch innen. Dort wartet nicht nur jede Menge gut nutzbarer Platz, sondern vor allem auch – zumin­dest beim getesteten „Platin“ – Lederpolsterung, ein großes Panorama-Schiebe­dach, ein modernes Infotainment-System samt Touchscreen und ein leicht, aber nicht übertrieben verspieltes Innenraumdesign. Doch das war beim Vor-Facelift-Modell alles schon genauso – neu sind nur ein paar leichte Material- und Tasten-Retuschen sowie ein Zuwachs an elektronischen Helferlein. Vor allem bei der Si­cherheit hat Hyundais nobler Kraxler viel dazu gelernt und bietet einen Not­brems-Assistenten, einen Toter-Winkel-Warner und einen Abstandsregel-Tem­pomat – und das, wohlgemerkt, aber der zweiten von drei Ausstattungsstufen serienmäßig.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Der großer Vierzylinder-Diesel gibt sich kultiviert, ausreichend kräftig und akustisch relativ zurückhaltend. Die Automatik schaltet sanft, aber nur mäßig flott. Fahrwerk & Traktion - Traktion dank Allrad sehr gut, auch die Bremsen überzeugen. Passend zum eher gediegenen Charakter ist das Fahrwerk komfortabel, inklusive spürbarer Seitenneigung in Kurven. Exakte, aber SUV-typisch indirekte Lenkung. Stock & Stein - Abseits fester Straßen trotz um 5 Millimeter geschrumpfter Bodenfreiheit auch nach dem Facelift noch ziemlich kompetent – Mitteldifferenzial-Sperre und elektronische Bergan- und -abfahrhilfe sei Dank. Cockpit & Bedienung - Die Übersicht nach schräg hinten ist nicht optimal, dafür sind eine 360°-Kamera, Park-Piepser und eine Einpark-Automatik Serie. Sitzposition und Ergonomie tadellos, bequemes Gestühl, Multimediasystem intuitiv zu bedienen. Innen- & Kofferraum - Vorne wie hinten viel Platz. Die Rückbank ist verschiebbar, die Lehnen können verstellt oder 2:1 umgeklappt werden zur Erweiterung des an sich schon großen und gut nutzbaren Kofferraums. Viele Ablagen. Dran & Drin - In der Top-Ausstattung lückenlos ausstaffiert – es bleiben keine Wünsche offen. Als einzige Aufpreis-Posten warten Metallic-Lack und ein spezielles, braunes Leder. Gute Qualitätsanmutung. Schutz & Sicherheit - Zusätzlich zur klassenüblichen Luftpolster-Ausstattung ist ein Knieairbag für den Fahrer an Bord. Serienmäßig nahezu alle aktuellen elektronischen Helferlein. Sauber & Grün - Der Verbrauch ist nach heutigen Maßstäben zu hoch und übersteigt die Hersteller-Angaben deutlich. Start/Stopp funktioniert einen Tick zu träge. Preis & Kosten - Mitsubishi Outlander, Nissan X-Trail oder Honda CR-V sind günstiger, aber etwas kleiner. Preislich in etwa gleichauf liegt Konzern-Bruder Kia Sorento. Alle anderen sind teurer, teilweise deutlich. Fein: fünf Jahre Garantie, lange Wartungs-Intervalle.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1447320587496{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1447320614765{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Im schon bisher übersichtlichen und ergonomischen Cockpit wurden nur Nuancen verändert.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32472779-3e42"][vc_column_text]R4, 16V, Turbo, 2199 ccm, 200 PS (147 kW) bei 3800/min, max. Drehmoment 440…

7.8

Fazit

Großer SUV mit Premium-Charme und Preis/Leistungs-Bonus.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Stock & Stein
Cockpit & Bedienung
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Sauber & Grün
Preis & Kosten
User-Wertung : 3.79 ( 5 Stimmen)
8

R4, 16V, Turbo, 2199 ccm, 200 PS (147 kW) bei 3800/min, max. Drehmoment 440 Nm bei 1750–2750/min, Sechsgang-Automatik, Allradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4700/1880/1675 mm, Radstand 2700 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,9 m, Reifen­dimension 235/55 R 19 (Testwagen-Bereifung Bridgestone Blizzak), Tankinhalt 64 l, Reichweite 755 km, Kofferraumvolumen 585–1680 l, Leergewicht 1965 kg, zul. Gesamtgewicht 2510 kg, max. Anh.-Last 2000 kg, 0–100 km/h 9,6 sec, Spitze 203 km/h, Steuer (jährl.) € 982,44, Werkstätten in Österreich 156, Service alle 30.000 km oder 2 Jahre (mind. 1x/Jahr zum Ölwechsel), Normverbrauch (Stadt/außerorts/Mix) 6,6/7,8/5,9 l, Testverbrauch 8,5 l Diesel, CO2 (Norm/Test) 174/224 g/km

Offroad-Daten: elektron. geregelter Allradantrieb mit Mitteldifferenzialsperre; Böschungswinkel v/h 16,5°/21,2°, Rampenwinkel 16,6°, Bodenfreiheit 180 mm, Wattiefe 500 mm

Front- und Seitenairbags v, durchgehende Kopfairbags, Fahrer­knie-Airbag, ESP, Isofix, Radar-Tempomat, LED-Tagfahrlicht, Spurhalte-Assistent, Toter Winkel-Warner, Notbrems-Assistent, Bergan- und Bergabfahrhilfe, Xenon inkl. Kurven- und Abbie­ge­licht, Klimaautomatik, Lederausstattung, E-Parkbremse, el. verstell-, be­heiz- und klappb. Außenspiegel, autom. abblend. Innenspiegel, E-Heckklappe, Pano­rama-Hub/Schiebedach, Radio mit USB/AUX-Anschluss, Touchscreen, Bluetooth für Telefon & Audio, Navigation, Lederpolsterung, beheiz- und belüftbare E-Sitze v (fahrerseitig mit Me­mory und el. verstellb. Lordosenstütze), Sitzheizung h, Einparkhilfe v+h inkl. Einpark-Assistent und Rundumkamera, 220V-Anschluss im Kofferraum, getönte Scheiben ab B-Säule, beheizb. Multifunktions-Lederlenkrad, Keyless Go, Licht- und Regensensor, Alufelgen etc.

Metallic-Lack € 1065,–, Exklusiv-Leder-Paket € 274,–

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