Motorsport und Luxusuhren

Motorsport und Luxusuhren

7. Februar 2022
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Aktuelles

Motorsport und Luxusuhren sind schon seit vielen Jahrzehnten untrennbar miteinander verbunden. Speziell die Hochgeschwindigkeitsstrecken der Formel 1 in Monza und Monaco üben einen großen Reiz auf Uhrenhersteller aus. Zu den populären Rennen gehören auch die Carrera Panamericana sowie NASCAR- und IndyCar-Events in Indianapolis oder Daytona Beach. Schnelle Auto und präzise Zeitmesser sind eine perfekte Kombination, beim Motorsport können bisweilen Bruchteile von Sekunden über den erhofften Sieg oder die gefürchtete Niederlage entscheiden.

Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass sich so manche Hersteller von Luxusuhren als Sponsoren im Motorsport engagieren. Sie übernehmen unter anderem die maßgebliche Rolle des offiziellen Zeitnehmers bei den weltweit bekannten Rennveranstaltungen. Aus diesem Grund üben die luxuriösen Armbanduhren eine spezielle Anziehungskraft auf die Liebhaber des Motorsports aus, und das nicht erst seit kurzem.

Zum Beispiel wurde von Paul Newman im Rennsport-Film „Indianapolis“ (1969) eine Rolex Daytona getragen, Steve McQueen wiederum trug in seinem legendären Rennfahrerfilm „Le Mans“ (1971) die charakteristisch quadratische Heuer Monaco und machte dieses Modell damit populär. Noch heute ist das imposante Chronometer als TAG Heuer Monaco erhältlich und erfreut sich ungebremster Beliebtheit. Zu den aktuellen Markenbotschaftern der renommierten Uhrenhersteller gehören Formel 1-Stars wie Lewis Hamilton (Bild oben), der an einem IWC-Modell selbst mitdesignt hat, oder die McLaren-Piloten Daniel Ricciardo und Lando Norris, die außerhalb des Cockpits gern 500.000-Euro-Uhren von Richard Mille am Handgelenk präsentieren.

Legendäre Luxusuhren im Motorsport

Im Motorsport hat sich der Rolex Daytona Cosmograph als funktionstüchtiger Zeitmesser etabliert. Der Namensgeber für die Armbanduhr ist das 24-Stunden-Rennen von Daytona im US-amerikanischen Florida. Die Rolex-Uhr wurde eigens für den Motorsport konzipiert, sie stammt ursprünglich aus den 1930er Jahren. Der Zeitmesser zeichnet sich durch ein kontrastreiches Zifferblatt aus, genauso wie durch die charakteristische Tachymeter-Skala auf der Lünette. Im Verlauf der Zeit hat die Uhr unter Liebhabern Kultstatus erreicht, die gerne bereit sind, astronomische Preise für bestimmte Modelle bezahlen – Paul Nemans Original-Daytona von 1969 wurde beispielsweise 2017 bei einer Auktion um fast 18 Millionen Dollar versteigert. So stellen Uhrenmanufakturen wie Rolex, TAG Heuer, IWC Schaffhausen, Richard Mille etc. ganze Serien ausgehend von den Bedürfnissen der Rennfahrer her, welche nach den weltberühmten Autorennen benannt werden.

Rennfahreruhren im täglichen Einsatz

Uhren für den Motorsport verfügen über eine ganz besondere Ausstrahlung. Sie wirken sportlich und trotzdem elegant, damit präsentieren sich die Träger ganz souverän in allen Lebenslagen. Am Handgelenk zeigen die Luxusuhren auch im Alltag ihre vielseitigen Attribute, sie passen ganz leger zu Jeans und T-Shirt oder lassen sich zum edlen Maßanzug kombinieren. Speziell beim Sport präsentieren sich die Zeitmesser als kompetenter und verlässlicher Partner. Chronographen für Rennfahrer punkten mit der Tachymeter-Skala, damit lässt sich ganz genau die Geschwindigkeit eines Autos messen. Außerdem können die Träger die Messung von kompletten Rundenzeiten durch eine integrierte Stoppuhr durchführen. Dank der Luxusuhren lassen sich die aufregenden Momente des Motorsports ins Alltagsleben transportieren.

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