Neue schon gefahren: Suzuki Swift Sport

3. Juli 2018
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Aktuelles

Ein geringes Gewicht von gerade mal 975 Kilo, Handschaltung, Sportsitze, ein moderner Turbomotor und ein attraktiver Preis – die Grundzutaten für den neuen Top-Swift lesen sich gut. Zudem weiß der Auto­afficionado, dass die Sport-, beziehungsweise GTi-Modelle aus Hamamatsu, Japan immer schon ausgemachte Spaßzwerge waren.

Auch der neue wird diesem Ruf durchaus gerecht. Der Mo­­tor ist zwar keine Ausgeburt an schierer Kraft oder unverwechselbarem Charakter, sorgt aber für adäquaten Vortrieb bei at­­traktivem Verbrauch. Dass man in kurvigen Regionen zu grinsen beginnt, ist dem gut ausbalancierten Fahrwerk, den soliden Bremsen und dem knackig und exakt zu schaltenden Getriebe zu verdanken. Ein­zig die Lenkung, obgleich angenehm direkt, geriet nicht ganz so gefühlvoll wie erhofft.

 

Das Gesamtkunstwerk im Vergleich mit der Konkurrenz einzuordnen fällt relativ schwer, die übrigen aktuellen Hot-Hatches vom Schlage eines Ford Fiesta ST oder VW Polo GTI sind leistungs­mäßig schon längst in andere Sphären entwachsen. Gleichzeitig bieten ähnlich starke und teure Normalo-Vertreter von Fiesta, Ibiza oder Polo deutlich weniger Sport & Spaß ums Geld. Am ehesten würde – zumindest in Hinblick auf Preis und Leistung – der VW Up! GTI als Konkurrent taugen. Nur ist der halt schon nochmal ein ganzes Stück kleiner.

So steht der Swift Sport tatsächlich ziemlich für sich und hofft ab sofort auf die Gunst von spaßsuchenden Autofahrern ohne Geltungsdrang am Stamm­tisch.

Daten & Fakten

R4, 16V, Turbo, 1373 ccm, 140 PS (103 kW) bei 5500/min, max. Drehmoment 230 Nm bei 2500–3500/min, Sechsgang-Getriebe, Vorderradantrieb, L/B/H 3890/1735/1495 mm, Radstand 2450 mm, Leergewicht 975 kg, zul. Gesamtgewicht 1445 kg, 0–100 km/h 8,1 sec, Spitze 210 km/h, Normverbrauch (Stadt/außerorts/Mix) 6,8/4,8/5,6 l ROZ 95, CO2 125 g/km

Preis: ca. € 21.990,–

Profilbild von Johannes Posch

Filme, Videospiele, Technik, Autos, Speis und Trank ... meine Interessen lesen sich wie das 1x1 der Männer-Klischees. Aber so bin ich nun mal. ;) Und das zeigt sich auch in meinem bisherigen Werdegang: Hotelfachschule, dann Videospieljournalist (übrigens bis heute: www.gamers.at), anschließend einige Jährchen bei einer Unternehmensberatung und Digital-Marketing Agentur und nun also hier, bei Alles Auto. Hier darf ich seit Mai 2015 die Geschicke von allem das "online & digital" ist lenken und gestalten ... und "nebenbei" natürlich der Redaktion mit Tests, Fahrberichten und mehr meinen Stempel aufdrücken. Und dabei bin ich natürlich auch immer für Anregungen offen. Fragen und vor allem Anregungen sind also jederzeit willkommen. :)

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