Neu: Peugeot 208

26. Februar 2019
1.890 Views
Aktuelles

Besonders interessant ist beim taufrischen Modell sicherlich der neue Stromer. Er unterscheidet sich rein optisch durch einen Kühlergrill in Wagenfarbe, der Löwe im Emblem wird sinnbildlich zum Chamäleon und ändert je nach Blickwinkel die Farbe, außerdem sind symbolisch kleine „e“ am Heck angebracht. Der Elektromotor leistet 100 Kilowatt (also 136 PS), die natürlich vom Stand weg verfügbaren 260 Nm Drehmoment ergeben gute Beschleunigungswerte, 100 Stundenkilometer erreicht er in 8,6 Sekunden.

Die Batterie mit 50 kWh Kapazität ermöglicht eine WLTP Reichweite von 340 Kilometern, geladen kann auf verschiedene Arten werden: Über eine Haushaltssteckdose, mittels einer Heimladestation oder an einer öffentlichen Ladestation mit bis zu 100 kW. In dem Fall würde die Batterie innerhalb von 30 Minuten auf 80 Prozent geladen werden. Außerdem bieten die Franzosen gleich drei neue Dienstleistungen zum elektrischen Laden an. Interessantes Detail: Peugeot gibt bis zu acht Jahre beziehungsweise 160.000 Kilometer Garantie, dass die Akkuleistung nicht unter 70 Prozent der ursprünglichen Ladefähigkeit fällt. Der Kofferraum ist mit 270 Litern beim Elektroauto übrigens gleich groß wie bei den konventionell angetriebenen.

Da neben dem Elektroantrieb auch Verbrennungsmotoren von Beginn an zum Portfolio gehören, ergibt sich für den neuen Peugeot 208 eine schöne Vielfalt an Antrieben. Die neuen Benzinmotoren (die bereits die Abgasnorm Euro 6d erfüllen, welche erst ab 2021 verpflichtend ist) leisten 75, 100 beziehungsweise 130 PS, der schwächste kommt mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe, die anderen beiden können statt einem Sechsgang-Schaltgetriebe mit einer Achtgang-Wandlerautomatik geordert werden. Der 100 PS starke Dieselmotor kommt ausschließlich als Handschalter mit sechs Gängen.  Zu den vier Verbrennungsmotoren gesellt sich eben noch das elektrische Modell.

Egal für welchen Antrieb man sich entscheidet, individualisieren lässt sich der 208 durch fünf verschiedenen Ausstattungslinien. Diese reichen von der Basis „Like“ bis zur exklusiven Version „GT“. Letztere trumpft unter anderem mit der vom 508 bekannten Lichtsignatur mit den Krallen, 17-Zoll-Felgen sowie mit dynamischen Sitzen in Alcantara auf. Neben dem weiterentwickelten i-Cockpit (inklusive 3D-Funktion) kommt die neue Generation mit einer Bildschirmdiagonale von bis zu 10 Zoll (also 25,4 cm) daher, was schon ziemlich ordentlich für einen Kleinwagen ist. Das digitale Gesamtpaket rundet eine große Zahl von Fahrassistenzsystemen ab, diese reichen vom Spurhalteassitenten bis hin zur vollautomatischen Einparkhilfe.

Ganz generell steht der 208 auf einer komplett neuen Plattform, genannt CMP. Diese wiegt laut dem Hersteller 30 Kilo weniger als die Vorgängerplattform, bietet eine verbesserte Aerodynamik sowie weniger Vibrationen und eine verbesserte Dämmung sowohl gegen nervige Fahrgeräusche  als auch gegen Wärme von Außen.

In unsere Bildergalerie sind die Farben „Faro-Gelb-Metallic“ (nicht aufpreispflichtig) sowie „Vertigo-Blau“ zu sehen. Der Peugeot 208 wird seine Premiere auf dem Genfer Autosalon feiern, der in gut einer Woche eröffnet wird. Die ersten Fahrzeuge sollen im Herbst 2019 in Österreich verfügbar sein.

3 Kommentare

  1. Also mir gefällt das Löwerl richtig gut. Die neue Design-Sprache die auch beim 508er spitze aussieht, schafft ein eindeutiges Erscheinungsbild. Wenngleich mich die Silhouette ein bisserl an den Rover 25 erinnert.
    Den Antriebs-Mix finde ich auch passend zur heutigen Zeit!
    Bravo, Pöscho!

    • Ja, Pöscho baut in letzter Zeit richtig schöne Autos. Bin schon auf den neuen 2008 gespannt.
      MfG J

  2. So wie der aussieht und in der vernünftigen Leistungspalette in der er angeboten wird, hat er das Zeug, ein neuer 205er zu werden, was den breiten Verkaufserfolg betrifft – und ein bisserl ein nachgeschärfter wird sicher auch noch kommen -)

Kommentar abgeben