Radarbox; Foto: ÖAMTC

Porschefahrer rasen, Volvofahrer verunfallen – sagt die Statistik

7. Dezember 2018
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Aktuelles

Die Frage, welche Automarke was genau über seinen Fahrer aussagt, taugt immer wieder für hitzige Diskussionen. Oft muss hier als Basis aber bloß die eigene, subjektive Wahrnehmung herhalten. Höchste Zeit, dass wir hier für objektive Argumentations-Munition sorgen.

Wie schon einige Male zuvor hat das deutsche Vergleichsportal Check24 auch heuer wieder erhoben, welche Marken am häufigsten von Temposündern gefahren werden und welche am meisten in ­Unfälle verwickelt sind. Das Ergebnis (siehe Ranking unten) ist auch für Österreich repräsentativ und durchaus interessant. Vor ­allem im Vergleich mit den Vorjahres-Resul­taten.

Porsche-Fahrer sind als „Flensburger Punkte-Sammler“ nun schon seit drei Jahren unangefochtene Spitzenreiter. Auf Platz zwei landen nun aber jene, die in ­einem Jaguar aufs Gas drücken – im Vorjahr lag die Katzen-Marke noch auf Platz sieben. Noch stärker „verbessert“ haben sich Volvo-Piloten – 2017 noch auf Rang zehn, stehen sie nun auf der dritten ­Stufe am Podest.

Auch in der zweiten unliebsamen Top-Liste haben sich die Schweden nach oben gearbeitet. Bei den häufigsten Unfällen nämlich. Belegte Volvo voriges Jahr noch hinter Lancia und Toyota Platz drei, führt man 2018 das Ranking an. Gleichzeitig aber sind die rasenden Porsche-Fahrer – ebenfalls wie schon im Vorjahr – erneut diejenigen, die die wenigsten Kfz-Haftpflichtschäden zu melden haben.

Allerdings hat die Studie ein paar Unschärfen. Zum einen wurden die Daten nur für jene Marken erhoben, für die zwischen Juli 2017 bis Juni 2018 mindestens 1000 Kfz-Versicherungen vermittelt wurden. ­Nischenhersteller fallen also durch den Rost. Zudem gibt die Anzahl der Versicherungsmeldungen kein komplettes Bild zum tatsächlichen Unfallaufkommen ab. Immerhin scheinen selbst bezahlte Reparaturen nicht in der Statistik auf.

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Filme, Videospiele, Technik, Autos, Speis und Trank ... meine Interessen lesen sich wie das 1x1 der Männer-Klischees. Aber so bin ich nun mal. ;) Und das zeigt sich auch in meinem bisherigen Werdegang: Hotelfachschule, dann Videospieljournalist (übrigens bis heute: www.gamers.at), anschließend einige Jährchen bei einer Unternehmensberatung und Digital-Marketing Agentur und nun also hier, bei Alles Auto. Hier darf ich seit Mai 2015 die Geschicke von allem das "online & digital" ist lenken und gestalten ... und "nebenbei" natürlich der Redaktion mit Tests, Fahrberichten und mehr meinen Stempel aufdrücken. Und dabei bin ich natürlich auch immer für Anregungen offen. Fragen und vor allem Anregungen sind also jederzeit willkommen. :)

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