TEST: Suzuki SX4 S-Cross 1,6 DDiS Allgrip TCSS Flash

16. Juni 2016
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Suzuki
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Allrad
Treibstoff:Diesel
Leistung:120 PS
Testverbrauch:5,5 l/100km
Modelljahr:2016
Grundpreis:29.490 Euro

Da soll noch einmal jemand sagen, kleine Geschwister können nur nerven. Im Falle des S-Cross sieht es nämlich ganz anders aus. So profitiert der Crossover von den technischen Neuerungen, die Suzuki letztes Jahr mit der aktuellen Vitara-Generation eingeführt hat. Allen voran das neue Infotainmentsystem, das endlich die betagte fummelige Anlage ablöst. Die Bedienfelder sind groß und klar geglie­dert, allein das Fehlen von Drehreglern erfordert eine gewisse Eingewöhnung. Dazu gibt es nun einen radar-gestützten Notbremsassistent, was zwar eine feine Sache ist. Der Abstandsregel-Tempomat, der ja auf der gleichen Technik aufbaut, bleibt indes dem Vitara vorbehalten.

Viel wichtiger: Der nicht zu groß bauende, aber recht geräumige SX4 bekam in der Allrad-Variante ein Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen spendiert – und zwar unter der sperrigen Bezeichnung „Twin Clutch System by Suzuki“ (TCSS). Dieses schaltet angenehm sanft und passt wunderbar zur bärigen Charakteristik des 1600er-Diesel und auch zum entspannten Wesen des S-Cross. Also nochmals nörgeln: Miit dem Radar-Tempomat des kleinen Geschwisterchens wäre der große S-Cross ein noch besserer Langstrecken-Cruiser zum schlanken Tarif geworden.

Motor & Getriebe – Akustisch nicht sonderlich zurückhaltend, legt der Diesel kräftig los. Gute Fahr­leistungen. Turboloch dank flinkem, aber sanft schaltendem Doppelkupplungs-Getriebe kaum bemerkbar. Dieses dreht die Gänge bisweilen unnötig aus, die Übersetzung könnte länger sein.

Fahrwerk & Traktion – Straffes, nicht unmenschlich hart abgestimmtes Fahrwerk, im Grenzbereich har­mlos untersteuernd. Überraschend agil abgestimmt, die direkte, um die Mittellage nicht sehr exakte Lenkung erlaubt spontanes Einlenkverhalten. Hohes Grip-Niveau.

Cockpit & Bedienung – Ergonomie nach kleiner Modellpflege nun deutlich besser, der größere und übersichtlich gestaltete Touchscreen arbeitet bis auf die mühsame Lautstärke-Regelung tadellos. Viele Funktionen mittels Lenkrad-Tasten zu bedienen. Ta­del­lose Sitzposition, kleiner Wendekreis, gute Karosserie-Übersicht, viele Ablagen.

Innen- & Kofferraum – Genügend Platz für vier, vor allem die Fond-Kniefreiheit ist bemerkenswert. Kofferraum: deutlich über Klassen-Schnitt, mit doppeltem Boden, damit nach Umlegen der 2:1-Fondbanklehnen eine ebene Fläche entsteht. Niedrige Ladekante.

Dran & Drin – Die Topausstattung hat ab Werk quasi alles drin, als einzige Extras bleiben mehr Metallic-Lack und ein Optik-Paket. Verarbeitung auf hohem Niveau, Materialien eher auf der robusten und zweckmäßigen Seite.

Schutz & Sicherheit – Mit sieben Airbags (inkl. Fahrerknie-Polster), Isofix und den üblichen E-Helferlein inklusive Notbrems-Assistent und Bi-Xenon ab Werk umfangreich bestückt. Ansonsten kein weiteres Assistenzsystem erhältlich.

Sauber & Grün – Dank Start/Stopp und einem geschulten Gasfuß können durchaus passable Verbrauchswerte erzielt werden.

Preis & Kosten – Ähnlich bestückte Mitsubishi ASX, Nissan Qashqai kosten mehr, europäische Konkurrenten wie Mini Countryman, Opel Mokka oder Skoda Yeti sogar deutlich. Fein: drei Jahre Garantie. Werthaltungs-Prognose dank attraktiver Antriebskombination positiv.

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Innen bleibt beim SX4 S-Cross alles wie gehabt, bis auf das bessere Touchscreen-Navi aus dem Vitara. Der „dahinter“ sitzende 1600er-Diesel ist ein rauer Bursche, gefällt aber mit bäriger Charakteristik.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Da soll noch einmal jemand sagen, kleine Geschwister können nur nerven. Im Falle des S-Cross sieht es nämlich ganz anders aus. So profitiert der Crossover von den technischen Neuerungen, die Suzuki letztes Jahr mit der aktuellen Vitara-Generation eingeführt hat. Allen voran das neue Infotainmentsystem, das endlich die betagte fummelige Anlage ablöst. Die Bedienfelder sind groß und klar geglie­dert, allein das Fehlen von Drehreglern erfordert eine gewisse Eingewöhnung. Dazu gibt es nun einen radar-gestützten Notbremsassistent, was zwar eine feine Sache ist. Der Abstandsregel-Tempomat, der ja auf der gleichen Technik aufbaut, bleibt indes dem Vitara vorbehalten. Viel wichtiger: Der nicht zu groß bauende, aber recht geräumige SX4 bekam in der Allrad-Variante ein Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen spendiert – und zwar unter der sperrigen Bezeichnung „Twin Clutch System by Suzuki“ (TCSS). Dieses schaltet angenehm sanft und passt wunderbar zur bärigen Charakteristik des 1600er-Diesel und auch zum entspannten Wesen des S-Cross. Also nochmals nörgeln: Miit dem Radar-Tempomat des kleinen Geschwisterchens wäre der große S-Cross ein noch besserer Langstrecken-Cruiser zum schlanken Tarif geworden.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Akustisch nicht sonderlich zurückhaltend, legt der Diesel kräftig los. Gute Fahr­leistungen. Turboloch dank flinkem, aber sanft schaltendem Doppelkupplungs-Getriebe kaum bemerkbar. Dieses dreht die Gänge bisweilen unnötig aus, die Übersetzung könnte länger sein. Fahrwerk & Traktion - Straffes, nicht unmenschlich hart abgestimmtes Fahrwerk, im Grenzbereich har­mlos untersteuernd. Überraschend agil abgestimmt, die direkte, um die Mittellage nicht sehr exakte Lenkung erlaubt spontanes Einlenkverhalten. Hohes Grip-Niveau. Cockpit & Bedienung - Ergonomie nach kleiner Modellpflege nun deutlich besser, der größere und übersichtlich gestaltete Touchscreen arbeitet bis auf die mühsame Lautstärke-Regelung tadellos. Viele Funktionen mittels Lenkrad-Tasten zu bedienen. Ta­del­lose Sitzposition, kleiner Wendekreis, gute Karosserie-Übersicht, viele Ablagen. Innen- & Kofferraum - Genügend Platz für vier, vor allem die Fond-Kniefreiheit ist bemerkenswert. Kofferraum: deutlich über Klassen-Schnitt, mit doppeltem Boden, damit nach Umlegen der 2:1-Fondbanklehnen eine ebene Fläche entsteht. Niedrige Ladekante. Dran & Drin - Die Topausstattung hat ab Werk quasi alles drin, als einzige Extras bleiben mehr Metallic-Lack und ein Optik-Paket. Verarbeitung auf hohem Niveau, Materialien eher auf der robusten und zweckmäßigen Seite. Schutz & Sicherheit - Mit sieben Airbags (inkl. Fahrerknie-Polster), Isofix und den üblichen E-Helferlein inklusive Notbrems-Assistent und Bi-Xenon ab Werk umfangreich bestückt. Ansonsten kein weiteres Assistenzsystem erhältlich. Sauber & Grün - Dank Start/Stopp und einem geschulten Gasfuß können durchaus passable Verbrauchswerte erzielt werden. Preis & Kosten - Ähnlich bestückte Mitsubishi ASX, Nissan Qashqai kosten mehr, europäische Konkurrenten wie Mini Countryman, Opel Mokka oder Skoda Yeti sogar deutlich. Fein: drei Jahre Garantie. Werthaltungs-Prognose dank attraktiver Antriebskombination positiv.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1466069055529{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1466068537112{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Innen bleibt beim SX4 S-Cross alles wie gehabt, bis auf das bessere Touchscreen-Navi aus dem Vitara. Der "dahinter" sitzende 1600er-Diesel ist ein rauer Bursche, gefällt aber mit bäriger Charakteristik.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-3247ba44-c095"][vc_column_text]R4, 16V, Turbo, 1598 ccm, 120 PS (88 kW) bei 3750/min, max. Drehmoment 320 Nm bei 1750/min, Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe, Allradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4300/1765/1570 mm, Radstand 2600 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,4 m, Reifendimension 205/50 R 17 (Testwagen-Bereifung…

7.3

Fazit

Harmonischer Alltags-Cruiser zum günstigen Preis.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Cockpit & Bedienung
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Sauber & Grün
Preis & Kosten
User-Wertung : 3.52 ( 44 Stimmen)
7

R4, 16V, Turbo, 1598 ccm, 120 PS (88 kW) bei 3750/min, max. Drehmoment 320 Nm bei 1750/min, Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe, Allradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4300/1765/1570 mm, Radstand 2600 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,4 m, Reifendimension 205/50 R 17 (Testwagen-Bereifung Semperit Speed-Grip 2), Tank­in­halt 47 l, Reichweite 850 km, Kofferraumvolumen 430–1269 l, Leergewicht 1360 kg, zul. Gesamtgewicht 1870 kg, max. Anh.-Last 1200 kg, 0–100 km/h 13,0 sec, Spitze 175 km/h, Steuer (jährl.) € 483,60, Werkstätten in Österreich 110, Service alle 20.000 km (mind. 1x/Jahr), Normverbrauch (Stadt/außerorts/Mix) 5,1/4,2/4,5 l, Testverbrauch 5,5 l Diesel, CO2 (Norm/Test) 119/145 g/km

Front-, vordere Seiten- und durchgehende Kopfairbags, Fahrer-Knieairbag, ABS, ESP, Isofix, Notbremsassistent, Berganfahrhilfe, Bi-Xenon-Licht, Keyless-Go, Innenspiegel autom. abblend., el. verstell-, beheiz und klappbare Außenspiegel, vier E-Fensterheber, Tempomat, Klimaautomatik, 6,1 Zoll-Touchscreen, Navigation, CD-Radio mit 6 LS sowie USB- und AUX-Anschluss, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Rückfahrkamera, Einparkhilfe v/h, E-Panoramadach, LED-Tagfahrlicht, Licht- und Regensensor, Aluräder, Multifunktions-Lederlenkrad, Lederpolsterung inkl. Sitzheizung v, Bordcomputer etc.

Chrom-Paket € 500,–, Metallic-Lack € 490,–

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