Test: Kia Sportage 1.6 CRDI 48V AWD DCT7 Gold

31. Oktober 2022
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Kia
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Allrad
Treibstoff:Diesel
Leistung:136 PS
Testverbrauch:6,8 l/100km
Modelljahr:2022
Grundpreis:49.890 Euro

Im ausführlichen Test des Top-Benziners gefielen beim neuen Kia Sportage die hohe Qualität, die tollen Ausstattungs-Optionen, die einfache Bedienung sowie der hohe Komfort-Level. Einziger Kritikpunkt neben dem deutlich gestiegenen Preis: der hohe Verbrauch. Mit weniger als neun Litern kamen wir mit dem 180 PS-Benziner nicht durch. Die logische Konsequenz: der Griff zum Diesel (eine Hybrid-Debatte ersparen wir uns an dieser Stelle).

Auch wenn nur mehr ein Viertel der Kunden zu dieser Antriebsart greift und damit deutlich weniger als früher, lockt der Selbstzünder mit gutem Durchzug und vernünftigen Verbrauchswerten. Obwohl die Fahrleistungen des 136 PS starken Vierzylinders am Papier nicht gerade verlockend wirken, reicht der Antrieb im Alltag vollkommen aus. Und wie sieht es mit dem Verbrauch aus? Kurzum: Immer noch nicht berauschend, doch immerhin genehmigte sich der Ölbrenner um zwei Liter weniger als der damals getestete Benziner. 

Und noch eine Anmerkung zum Korea-SUV: Dank sperrbarem Durchtrieb, zartem E-Boost bei niedrigen Drehzahlen, Reifen mit hohen Seitenwänden und serienmäßiger Bergabfahrhilfe macht der Sportage auch im leichten Gelände keine schlechte Figur.

Motor & Getriebe – Beim Kaltstart etwas brummiger, dann aber kultivierter Vierzylinder-Diesel. Insgesamt ausreichend kräftig – dezenter E-Boost. Weitgehend fehlerfrei: die Siebengang-Doppelkupplung, im Eco-Modus wird recht oft „gesegelt“. Manuelle Gangwechsel über Schaltwippen am Lenkrad möglich.  

Fahrwerk & Traktion – Sauber abgestimmtes, komfortbetontes Fahrwerk ohne Verstell-Option. In Kurven etwas Seitenneigung, insgesamt sehr sicheres Handling. Präzise sowie recht direkte Lenkung. Dank Allradantrieb ­ohne Traktions-Probleme – sogar per Knopfdruck sperrbarer Durchtrieb. Tadellose Bremsen. 

Bedienung & Multimedia – Komfortable Sitzposition, die Sessel selbst geben genügend Seitenhalt. Weitgehend spiegelfreie Digital-Instrumente. In Sachen Bedienung 1A: Die ­gute Mischung aus Touchscreen, Knöpfen und leicht durchschaubarem, digitalem Klima-Panel (wandelbar) kann überzeugen. Gewöhnungsbedürftiger Gangwahl-Drehregler. Serienmäßig: Smartphone-Anbindung und ­induktives Handyladen. 

Innen- & Kofferraum – Innenmaße etwas über dem Klassenschnitt, angenehme Bewegungsfreiheit. Großer, gut nutzbarer Kofferraum – nach dem Umlegen der 2:1:2-Fondlehnen bleibt der Boden eben. E-Heckklappe gegen Aufpreis, die Ladekanten-Höhe geht in Ordnung. 

Dran & Drin – In der dritten von vier Ausstattungsstufen mit einigen netten Features (Digital-Tacho, schlüsselloser Zugang, Teilledersitze, Sitzheizung im Fond), Navi und großen Touchscreen gibt es aber auch schon einen Trimm darunter, dem „Silber“ für 4800 Euro weniger. 1A-Verarbeitung, gefällige Materialien. 

Schutz & Sicherheit – Dank Zentral-Airbag überdurchschnittliches Luftpolster-Aufkommen, die volle Assistenz-Ausstattung gibt es im Paket für 1500 Euro. Aufpreisfrei: LED-Scheinwerfer mit Fernlicht-Automatik.

Preis & Kosten – Sowohl Mazda CX-5 also auch das Trio ­Seat Tarraco, Skoda Kodiaq und VW Tiguan sind beim Basispreis (mit Diesel, Allrad und Automatik) günstiger, wenn auch nicht so gut bestückt. Starke ­sieben Jahre Garantie, vertretbarer Verbrauch. Jahres-Service ist Pflicht, dafür gibt es zahlreiche Werkstätten. 

Feines Sportage-Cockpit mit gelungenem Bedien-­Konzept: Die geschwungene Bildschirmwand mit zwei ­Displays wird von einer wandelbaren Bedien-Leiste ergänzt.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Im ausführlichen Test des Top-Benziners gefielen beim neuen Kia Sportage die hohe Qualität, die tollen Ausstattungs-Optionen, die einfache Bedienung sowie der hohe Komfort-Level. Einziger Kritikpunkt neben dem deutlich gestiegenen Preis: der hohe Verbrauch. Mit weniger als neun Litern kamen wir mit dem 180 PS-Benziner nicht durch. Die logische Konsequenz: der Griff zum Diesel (eine Hybrid-Debatte ersparen wir uns an dieser Stelle). Auch wenn nur mehr ein Viertel der Kunden zu dieser Antriebsart greift und damit deutlich weniger als früher, lockt der Selbstzünder mit gutem Durchzug und vernünftigen Verbrauchswerten. Obwohl die Fahrleistungen des 136 PS starken Vierzylinders am Papier nicht gerade verlockend wirken, reicht der Antrieb im Alltag vollkommen aus. Und wie sieht es mit dem Verbrauch aus? Kurzum: Immer noch nicht berauschend, doch immerhin genehmigte sich der Ölbrenner um zwei Liter weniger als der damals getestete Benziner.  Und noch eine Anmerkung zum Korea-SUV: Dank sperrbarem Durchtrieb, zartem E-Boost bei niedrigen Drehzahlen, Reifen mit hohen Seitenwänden und serienmäßiger Bergabfahrhilfe macht der Sportage auch im leichten Gelände keine schlechte Figur.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Beim Kaltstart etwas brummiger, dann aber kultivierter Vierzylinder-Diesel. Insgesamt ausreichend kräftig – dezenter E-Boost. Weitgehend fehlerfrei: die Siebengang-Doppelkupplung, im Eco-Modus wird recht oft „gesegelt“. Manuelle Gangwechsel über Schaltwippen am Lenkrad möglich.   Fahrwerk & Traktion - Sauber abgestimmtes, komfortbetontes Fahrwerk ohne Verstell-Option. In Kurven etwas Seitenneigung, insgesamt sehr sicheres Handling. Präzise sowie recht direkte Lenkung. Dank Allradantrieb ­ohne Traktions-Probleme – sogar per Knopfdruck sperrbarer Durchtrieb. Tadellose Bremsen.  Bedienung & Multimedia - Komfortable Sitzposition, die Sessel selbst geben genügend Seitenhalt. Weitgehend spiegelfreie Digital-Instrumente. In Sachen Bedienung 1A: Die ­gute Mischung aus Touchscreen, Knöpfen und leicht durchschaubarem, digitalem Klima-Panel (wandelbar) kann überzeugen. Gewöhnungsbedürftiger Gangwahl-Drehregler. Serienmäßig: Smartphone-Anbindung und ­induktives Handyladen.  Innen- & Kofferraum - Innenmaße etwas über dem Klassenschnitt, angenehme Bewegungsfreiheit. Großer, gut nutzbarer Kofferraum – nach dem Umlegen der 2:1:2-Fondlehnen bleibt der Boden eben. E-Heckklappe gegen Aufpreis, die Ladekanten-Höhe geht in Ordnung.  Dran & Drin - In der dritten von vier Ausstattungsstufen mit einigen netten Features (Digital-Tacho, schlüsselloser Zugang, Teilledersitze, Sitzheizung im Fond), Navi und großen Touchscreen gibt es aber auch schon einen Trimm darunter, dem „Silber“ für 4800 Euro weniger. 1A-Verarbeitung, gefällige Materialien.  Schutz & Sicherheit - Dank Zentral-Airbag überdurchschnittliches Luftpolster-Aufkommen, die volle Assistenz-Ausstattung gibt es im Paket für 1500 Euro. Aufpreisfrei: LED-Scheinwerfer mit Fernlicht-Automatik. Preis & Kosten - Sowohl Mazda CX-5 also auch das Trio ­Seat Tarraco, Skoda Kodiaq und VW Tiguan sind beim Basispreis (mit Diesel, Allrad und Automatik) günstiger, wenn auch nicht so gut bestückt. Starke ­sieben Jahre Garantie, vertretbarer Verbrauch. Jahres-Service ist Pflicht, dafür gibt es zahlreiche Werkstätten. [/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1667229993548{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1667229463927{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Feines Sportage-Cockpit mit gelungenem Bedien-­Konzept: Die geschwungene Bildschirmwand mit zwei ­Displays wird von einer wandelbaren Bedien-Leiste ergänzt.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb43d16a-6323"][vc_column_text]R4, 16V, Turbo, 1598 ccm, 136 PS (100 kW) bei 4000/min, max. Drehmoment 320 Nm bei 2000/min, 48V-Mildhybrid, E-Motor 12,2 PS (9 kW), Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, Allradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4515/1865/1650 mm, Radstand 2650 mm, 5 Sitze, Wendekreis 11,0 m, Reifendimension…

7.4

FAZIT

Feiner, aber nicht gerade billiger Kompakt-SUV mit viel Praxis-Talent.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
7

R4, 16V, Turbo, 1598 ccm, 136 PS (100 kW) bei 4000/min, max. Drehmoment 320 Nm bei 2000/min, 48V-Mildhybrid, E-Motor 12,2 PS (9 kW), Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, Allradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4515/1865/1650 mm, Radstand 2650 mm, 5 Sitze, Wendekreis 11,0 m, Reifendimension 235/55 R 18, Tankinhalt 54 l (Ad­­Blue: 14,0 l), Reichweite 810 km, Kofferraumvolumen 562–1751 l, Leergewicht (EU) 1676 kg, zul. Gesamtgewicht 2225 kg, max. Anh.-Last 1650 kg, 0–100 km/h 11,6 sec, Spitze 180 km/h, Steuer (jährl.) € 648,00, Werkstätten in Österreich 114, Service alle 15.000 km (mind. 1x/Jahr), WLTP-Normverbrauch kombiniert 5,6 l, Testverbrauch 6,8 l Diesel, CO2 (Norm/Test) 147/179 g/km

sechs Airbags plus Zentral-Airbag, aut. Notbremsassistent mit Fußgänger/Radfahrer-Erkennung, Bergabfahr- und Anhängerstabilitäts-Assistent, Tempomat, Spurfolge-Assistent, LED-Scheinwerfer mit Fernlicht-Automatik, Verkehrszeichen-Erkennung, digitale Instrumente 12,3 Zoll, 10,2 Zoll-Touchscreen-Multimediasystem, Android Audio & Apple CarPlay, Navigation, DAB-Tuner, induktives ­Handyladen, Zweizonen-Klimaautomatik, Außenspiegel elektr. klappbar, Sitzheizung h, Lenkradheizung, abgedunkelte Fondscheiben, Einparkhilfe v/h, Kunstlederpolsterung, schlüsselloser Zugang, 18 Zoll-Aluräder etc.

Paket Gold Komfort (Lederpolsterung, Sitzklimatisierung v, E-Vordersitze (fahrerseitig mit Memory), sensorgesteuerte E-Heckklappe, Panorama-Hub/Schiebedach) € 3000,–, Paket Gold Sicherheit (Abstandsregel-Tempomat mit Stop & Go, Toterwinkel- und Querverkehrs- bzw. Rückwärtsfahr-Assistent, Rundumkameras, HiFi-Sound von Harman Kardon mit 8 LS) € 1500,–, Metallic-/Perl-effekt-Lack € 650,–/750,–

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