Test: Mitsubishi Eclipse Cross 2.4 Plug-In-Hybrid Diamond

27. September 2021
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Mitsubishi
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Allrad
Treibstoff:Hybrid
Leistung:188 PS
Testverbrauch:4,7–8,0 l/100km
Modelljahr:2021
Grundpreis:45.995 Euro

Vor dem Facelift polarisierte vor allem das markante Heck des Eclipse Cross mit sei­­ner zweigeteilten Scheibe. Innen gab es selbst in der höchsten Ausstattungslinie Diamond kein Navigationssystem, was in unserem einjährigen Dauertest ein ­echtes Manko war. Tatsächlich hat Mitsubishi bei der Modellauffrischung beide Punkte angepackt, das Hinterteil des Kompakt-SUV wurde komplett neu gestaltet (was nebenbei über 20 Liter mehr Kofferraumvolumen mit sich bringt), das neue Multimediasystem führt einen nun bei Bedarf auch ohne Smartphone-Anbindung ans gewünschte Ziel. 

Die eigentlichen Neuigkeiten finden sich aber unter der Haube: Die Japaner haben das Motorenangebot für Österreich radikal zusammengekürzt. Benziner und Diesel wurden durch einen Plug-In-Hybridantrieb ersetzt, der alle vier Räder antreibt. Aus finanzieller Sicht macht das durchaus Sinn: Dank null Prozent NoVA ist der Eclipse Cross trotz mehr Leistung kaum teurer als der ausgelaufene Diesel, zudem nach aktueller Kfz-Steuer-Formel mit nur 98 Verbrenner-PS konkurrenzlos günstig im Unterhalt. Ebenso fein: Dank E-Motoren-Duo und kultiviertem Saugbenziner steigt im Vergleich zum rauen Dieselmotor der Komfort an Bord, was gut zum nun deutlich hochwertiger wirkenden Gesamt-Auftritt passt.

Motor & Getriebe – Der gut gedämmte Saugbenziner fungiert meist als Lade-Aggregat für die beiden E-Motoren, für ausreichend Vortrieb ist stets ­gesorgt. Die stufenlose Auto­matik agiert unauffällig. Rekuperation sechsstufig über Schaltwippen steuerbar. 

Fahrwerk & Traktion – Solide Abstimmung, Straßenunebenheiten werden sauber verarbeitet. Sicheres Fahrverhalten, sanfte Regelsysteme. Gute Traktion, fein dosier­bare Bremsen. Lenkung könnte feinfühliger und direkter sein.

Bedienung & Multimedia – Gut: Sitzposition & Ergonomie. Simple, aber etwas gewöhnungsbedürftige Bedienung: Touchscreen, Drehregler, Knöpfe und Sprachsteuerung stehen zur Verfügung. Smartphone-Integration Serie, induktives Handyladen nicht einmal gegen Aufpreis. Mä­ßige Übersicht, doch Rückfahr- und ­Rundumkameras an Bord. Ausreichend Ablagen, kleiner Tank.

Innen- & Kofferraum – Genug Platz in beiden Reihen. Das Fond-Gestühl ist nun nicht mehr längsverstellbar, die neigungsverstellbare Lehnen blieben. Dafür ist der ausreichend große Kofferraum jetzt besser nutzbar. Boden nach Umlegen der 2:1-Fondlehnen mit kleiner Stufe. 

Dran & Drin – Ansehnliche Serien-Mitgift schon im 8000 Euro billi­geren Basis-Trimm: Zweizonen-Klima, Sitzheizung, DAB-Tuner und Rückfahrkamera können für 3000 Euro um E-Fahrersitz, Parksensoren und Headup-Display ergänzt werden. Nochmal 5000 Euro mehr kostet der getestete Diamond. Klapperfreie Verarbeitung, recht solide Materialien.

Schutz & Sicherheit – Übliches Airbag-Aufgebot inklusive Knie-Polster fahrerseitig, dazu umfangreiche Assistenz-Ausstattung.

Reichweite & Laden – Die versprochene E-Reichweite von 61 Kilometern konnte nicht erreicht werden, mit über 40 liegt der Eclipse aber noch im Mittelfeld. Lädt man mit 3,7- kW, sind die Akkus in vier Stunden voll, bei 15 kW Gleichstrom reichen 25 Minuten für 80 Prozent.

Preis & Kosten – Suzuki Across und Toyota RAV4 sind größer, ­deutlich stärker und teurer, das gilt auch für den ­magerer bestückten VW Tiguan. Verbrauch gerade noch akzeptabel. Fünf Jahre Garantie, recht dichtes Werkstatt-Netz. Werthaltung nicht allzu schlecht. 

Das pragmatische Mit­su-Cockpit hat einen neuen Multimedia-Touchscreen spendiert bekommen, die Bedienung wurde ebenfalls optimiert, alles wirkt dazu hochwertiger. 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Vor dem Facelift polarisierte vor allem das markante Heck des Eclipse Cross mit sei­­ner zweigeteilten Scheibe. Innen gab es selbst in der höchsten Ausstattungslinie Diamond kein Navigationssystem, was in unserem einjährigen Dauertest ein ­echtes Manko war. Tatsächlich hat Mitsubishi bei der Modellauffrischung beide Punkte angepackt, das Hinterteil des Kompakt-SUV wurde komplett neu gestaltet (was nebenbei über 20 Liter mehr Kofferraumvolumen mit sich bringt), das neue Multimediasystem führt einen nun bei Bedarf auch ohne Smartphone-Anbindung ans gewünschte Ziel.  Die eigentlichen Neuigkeiten finden sich aber unter der Haube: Die Japaner haben das Motorenangebot für Österreich radikal zusammengekürzt. Benziner und Diesel wurden durch einen Plug-In-Hybridantrieb ersetzt, der alle vier Räder antreibt. Aus finanzieller Sicht macht das durchaus Sinn: Dank null Prozent NoVA ist der Eclipse Cross trotz mehr Leistung kaum teurer als der ausgelaufene Diesel, zudem nach aktueller Kfz-Steuer-Formel mit nur 98 Verbrenner-PS konkurrenzlos günstig im Unterhalt. Ebenso fein: Dank E-Motoren-Duo und kultiviertem Saugbenziner steigt im Vergleich zum rauen Dieselmotor der Komfort an Bord, was gut zum nun deutlich hochwertiger wirkenden Gesamt-Auftritt passt.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Der gut gedämmte Saugbenziner fungiert meist als Lade-Aggregat für die beiden E-Motoren, für ausreichend Vortrieb ist stets ­gesorgt. Die stufenlose Auto­matik agiert unauffällig. Rekuperation sechsstufig über Schaltwippen steuerbar.  Fahrwerk & Traktion - Solide Abstimmung, Straßenunebenheiten werden sauber verarbeitet. Sicheres Fahrverhalten, sanfte Regelsysteme. Gute Traktion, fein dosier­bare Bremsen. Lenkung könnte feinfühliger und direkter sein. Bedienung & Multimedia - Gut: Sitzposition & Ergonomie. Simple, aber etwas gewöhnungsbedürftige Bedienung: Touchscreen, Drehregler, Knöpfe und Sprachsteuerung stehen zur Verfügung. Smartphone-Integration Serie, induktives Handyladen nicht einmal gegen Aufpreis. Mä­ßige Übersicht, doch Rückfahr- und ­Rundumkameras an Bord. Ausreichend Ablagen, kleiner Tank. Innen- & Kofferraum - Genug Platz in beiden Reihen. Das Fond-Gestühl ist nun nicht mehr längsverstellbar, die neigungsverstellbare Lehnen blieben. Dafür ist der ausreichend große Kofferraum jetzt besser nutzbar. Boden nach Umlegen der 2:1-Fondlehnen mit kleiner Stufe.  Dran & Drin - Ansehnliche Serien-Mitgift schon im 8000 Euro billi­geren Basis-Trimm: Zweizonen-Klima, Sitzheizung, DAB-Tuner und Rückfahrkamera können für 3000 Euro um E-Fahrersitz, Parksensoren und Headup-Display ergänzt werden. Nochmal 5000 Euro mehr kostet der getestete Diamond. Klapperfreie Verarbeitung, recht solide Materialien. Schutz & Sicherheit - Übliches Airbag-Aufgebot inklusive Knie-Polster fahrerseitig, dazu umfangreiche Assistenz-Ausstattung. Reichweite & Laden - Die versprochene E-Reichweite von 61 Kilometern konnte nicht erreicht werden, mit über 40 liegt der Eclipse aber noch im Mittelfeld. Lädt man mit 3,7- kW, sind die Akkus in vier Stunden voll, bei 15 kW Gleichstrom reichen 25 Minuten für 80 Prozent. Preis & Kosten - Suzuki Across und Toyota RAV4 sind größer, ­deutlich stärker und teurer, das gilt auch für den ­magerer bestückten VW Tiguan. Verbrauch gerade noch akzeptabel. Fünf Jahre Garantie, recht dichtes Werkstatt-Netz. Werthaltung nicht allzu schlecht. [/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1632752948718{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1632751336936{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Das pragmatische Mit­su-Cockpit hat einen neuen Multimedia-Touchscreen spendiert bekommen, die Bedienung wurde ebenfalls optimiert, alles wirkt dazu hochwertiger. [/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb43d55a-bc16"][vc_column_text]R4, 16V, 2360 ccm, 98 PS (72 kW) bei 4000/min, max. Drehmoment 193 Nm bei 2500/min, E-Motor v: 82 PS (60…

7.3

FAZIT

Solider Kompakt-SUV mit auffälliger Crossover-Optik plus Öko-Mascherl.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Reichweite & Laden
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
7

R4, 16V, 2360 ccm, 98 PS (72 kW) bei 4000/min, max. Drehmoment 193 Nm bei 2500/min, E-Motor v: 82 PS (60 kW) bzw. 137 Nm, E-Motor h: 95 PS (70 kW) bzw. 195 Nm, Systemleistung 188 PS (138 kW), Akku 13,8 kWh, stufenloses Automatikgetriebe, Allradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4545/1805/ 1680 mm, Radstand 2670 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,6 m, Reifendimension 225/55 R 18, Tankinhalt 43 l, Reichweite 540 km (plus elektr. 41), Kofferraumvolumen 471–1108 l, Leergewicht (EU) 2052 kg, zul. Gesamtgewicht 2425 kg, max. Anh.-Last 1500 kg, 0–100 km/h 10,9 sec, Spitze 162 (el. 135) km/h, Steuer (jährl.) € 112,32, Werkstätten in Österreich 104, Service alle 20.000 km (mind. 1x/Jahr), WLTP-Normverbrauch kombiniert 2,0 l, Testverbrauch 4,7–8,0 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 46/108–184 g/km

sechs Airbags plus Fahrer-Knieairbag, Toterwinkel-Warner, Notbrems-As­sistent mit Fußgänger-Erkennung, Spurhalte-As­sistent, Abstandsregel-Tempomat, LED-Scheinwerfer, autom. Fernlicht, Headup-Display, autom. abblend. Innenspiegel, heizb. Windschutzscheibe, el. klappb. Außenspiegel, Headup-Display, DAB-Audiosystem mit USB-Slots und 8 LS sowie Touchscreen, Apple CarPlay & Android Auto, Rückfahr- und Rundum-Kameras, Einparkhilfe v+h, Zweizonen-Klimaautomatik, abgedunkelte Fondscheiben, Lenkradheizung, 18 Zoll-Aluräder, schlüsselloser Zugang, E-Parkbremse mit Auto Hold, Lederpolsterung, Sitzheizung v/h, E-Vordersitze etc.

Metallic-/Spezial-Lack € 680,–/880,–

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