Test: Nissan Pixo 1,0 Acenta

Fahrzeugdaten:

Automarke:
Nissan
Klasse:
Kleinwagen
Antrieb:
Vorderrad
Leistung:
68PS
Treibstoff:
Benzin
Treibstoff:
4,9 /100 km
Modelljahr:
2009
Grundpreis:
9190€
Um die Rollenverteilung noch einmal klar zu stellen: Der Nissan Pixo ist mit dem Suzuki Alto baugleich, die beiden teilen sich auch die Produktionsstätte. Die Fabrik in Indien gehört allerdings Suzuki, und auch die Entwicklung des Fahr­zeugs über­ließ Nissan den japanischen Landsleuten. Die Unterschiede spielen sich nur auf optischen Ebenen ab, andere Scheinwerfer, ein größerer Grill sowie typische Mar­kenembleme müssen reichen, um den Pixo sofort als Nissan zu identifizieren. Irgendwie wirkt der Nissan-Part dieses Nippon-Duetts erwachsener und größer, ob­wohl abseits der Optik fast alles identisch ist – und damit gut: Drei muntere Zylin­der sorgen für ausreichend Vortrieb, Fahrwerk und Lenkung bieten keinen Grund zum Meckern, und das Platzangebot ist durchaus akzeptabel. Die Preispolitik trennt das Duo nur dezent: So verfügt der Nissan in der Basis­ver­sion über vier Airbags, der gleich teure Suzuki nur über zwei. Letzteren gibt es da­für in drei Ausstattungs-Varianten und nicht nur in zwei. In der Top-Version kostet der Alto 300 Euro mehr, verfügt dafür aber über Aluräder. Minimale Unter­schiede also – damit dürfen Marken- und Händler-Vorliebe entscheiden.
Fahren & Fühlen - Der Vollalu-Dreizylinder klingt kernig, dreht munter hoch und liefert ausreichende Fahrleistungen. Das knackig zu schaltende Getriebe ist zu lang übersetzt, was das Temperament spürbar bremst. Straffes Fahrwerk, kaum hoppelig, mit Untersteuer-Tendenz im Grenzbereich. Lenkung direkt-präzise, Bremsen standfest. Nur die zu kleinen und flachen Sitze stören das positive Bild. Platz & Nutz - Genug Luft in Reihe eins, im Fond wird es für Knie & Kopf ziemlich eng. Die Über­sicht ist tadellos, die Bedienung simpel. Ärgerlich: wenig Ablagen. Kassenüblich winziger Kofferraum mit hoher Ladekante, erweiterbar via 2:1-Umlege-Lehne. Optimal für die City: der Mini-Wendekreis. Dran & Drin - Die bessere der beiden Ausstattungen ist mit dem Notwendigsten bestückt. Klima kostet aber immer noch extra. Unter den wenigen, wenn auch günstigen Extras findet sich auch eine Vier­gang-Automatik. Verarbeitung solide, simple Materialien. Sympathisches Design. Sicher & Grün - Vier Airbags, Isofix  und einen Bremsassistenten gibt es ab Werk, Kopfairbags und ESP nur gegen Aufpreis. Spritkonsum voll im Rahmen. Preis & Kosten - Die deutlich ältere Konkurrenz von Toyota, Citroën und Peugeot ist durchwegs et­was teurer. Der Zwilling Suzuki Alto liegt preislich auf gleichem Niveau. Drei Jahre Neuwagen-Garantie inklusive Mobilität, zwölf gegen Durchrosten. Absolut gesehen gute Werthaltung.
Keine echten Schwächen im Innenraum, Ergonomie und Übersicht passen.
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Front- und…

7.6

0

FAZIT

Ausreichendes Auto für den schlanken Geldbeutel.

Fahren & Fühlen
Platz & Nutz
Dran & Drin
Sicher & Grün
Preis & Kosten
8

Um die Rollenverteilung noch einmal klar zu stellen: Der Nissan Pixo ist mit dem Suzuki Alto baugleich, die beiden teilen sich auch die Produktionsstätte. Die Fabrik in Indien gehört allerdings Suzuki, und auch die Entwicklung des Fahr­zeugs über­ließ Nissan den japanischen Landsleuten. Die Unterschiede spielen sich nur auf optischen Ebenen ab, andere Scheinwerfer, ein größerer Grill sowie typische Mar­kenembleme müssen reichen, um den Pixo sofort als Nissan zu identifizieren.

Irgendwie wirkt der Nissan-Part dieses Nippon-Duetts erwachsener und größer, ob­wohl abseits der Optik fast alles identisch ist – und damit gut: Drei muntere Zylin­der sorgen für ausreichend Vortrieb, Fahrwerk und Lenkung bieten keinen Grund zum Meckern, und das Platzangebot ist durchaus akzeptabel.

Die Preispolitik trennt das Duo nur dezent: So verfügt der Nissan in der Basis­ver­sion über vier Airbags, der gleich teure Suzuki nur über zwei. Letzteren gibt es da­für in drei Ausstattungs-Varianten und nicht nur in zwei. In der Top-Version kostet der Alto 300 Euro mehr, verfügt dafür aber über Aluräder. Minimale Unter­schiede also – damit dürfen Marken- und Händler-Vorliebe entscheiden.

Fahren & Fühlen – Der Vollalu-Dreizylinder klingt kernig, dreht munter hoch und liefert ausreichende Fahrleistungen. Das knackig zu schaltende Getriebe ist zu lang übersetzt, was das Temperament spürbar bremst. Straffes Fahrwerk, kaum hoppelig, mit Untersteuer-Tendenz im Grenzbereich. Lenkung direkt-präzise, Bremsen standfest. Nur die zu kleinen und flachen Sitze stören das positive Bild.

Platz & Nutz – Genug Luft in Reihe eins, im Fond wird es für Knie & Kopf ziemlich eng. Die Über­sicht ist tadellos, die Bedienung simpel. Ärgerlich: wenig Ablagen. Kassenüblich winziger Kofferraum mit hoher Ladekante, erweiterbar via 2:1-Umlege-Lehne. Optimal für die City: der Mini-Wendekreis.

Dran & Drin – Die bessere der beiden Ausstattungen ist mit dem Notwendigsten bestückt. Klima kostet aber immer noch extra. Unter den wenigen, wenn auch günstigen Extras findet sich auch eine Vier­gang-Automatik. Verarbeitung solide, simple Materialien. Sympathisches Design.

Sicher & Grün – Vier Airbags, Isofix  und einen Bremsassistenten gibt es ab Werk, Kopfairbags und ESP nur gegen Aufpreis. Spritkonsum voll im Rahmen.

Preis & Kosten – Die deutlich ältere Konkurrenz von Toyota, Citroën und Peugeot ist durchwegs et­was teurer. Der Zwilling Suzuki Alto liegt preislich auf gleichem Niveau. Drei Jahre Neuwagen-Garantie inklusive Mobilität, zwölf gegen Durchrosten. Absolut gesehen gute Werthaltung.

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Keine echten Schwächen im Innenraum, Ergonomie und Übersicht passen.
R3, 12V, 996 ccm, 50 kW (68 PS) bei 6000/min, max. Drehmoment 90 Nm bei 3400/min, Fünfgang-Getriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 3500/1600/1470 mm, Radstand 2360 mm, 4 Sitze, Wendekreis 9,0 m, Rei­fendimension 155/65 R 14, Tankinhalt 35 l, Reichweite (bis Tankreserve) 610 km, Kofferraumvolumen 129–774 l, Leergewicht 855 kg, zul. Gesamtgewicht 1250 kg, max. Anh.-Last 200 kg, 0–100 km/h 14,0 sec, 60–100 km/h (im 4. Gang) 15,9 sec, Spitze 155 km/h, Steuer (jährl.) € 171,60, Werkstätten in Österreich 124, Inspek­tion/Ölwechsel alle 15.000/15.000 km, Normverbrauch (Stadt/außerorts/Mix) 5,5/3,8/4,4 l, Testverbrauch 4,9 l ROZ 91, CO2 (Norm/Test) 103/114 g/km
Front- und vordere Seitenairbags, ABS, Bremsassistent, Isofix-Halterungen, Servolenkung, CD-Radio mit 2 LS, E-Fensterheber v, Fondlehne asymmetrisch umlegbar, FB-Zentralsperre etc.
Metallic-Lack € 292,–, Safety-Paket (ESP, Kopfairbags) € 417,–, Kli­maanlage € 667,–, Automatik-Getriebe € 1500,–.

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