An der Motoren-Front beschränkten sich die Veränderungen vor allem auf wenig überraschende Anpassungen bei der Abgasreinigung: Partikelfilter sind nun omnipräsent. So auch beim getesteten Top-Benziner, der giftig und durchzugsstark zu Werke geht und dabei gern die Vorderräder überfordert – schade, dass es Allradantrieb nur für den später im Jahr kommenden Top-Diesel mit 150 PS geben wird.
Fahrwerk & Traktion – Angemessen direkte und nicht übermäßig gefühlvolle Lenkung, straffes Fahrwerk mit ausreichend Restkomfort. Gutmütig im Grenzbereich. Leichte Seitenneigung in Kurven, aber nicht unangenehm. Traktion auch ob des ruppigen Getriebes gelegentlich Mangelware. Tadellose Bremsen.
Cockpit & Bedienung – Aufgeräumtes und nüchternes Cockpit mit guter Ergonomie und feiner Übersicht. Das Infotainment-System ist flott und intuitiv zu bedienen. Bequemes Gestühl.
Innen- & Kofferraum – Variabler Innenraum mit ausreichend Platz in beiden Sitzreihen – auch für größer gewachsene Mitfahrer. Klassenübliches Ablagen-Angebot. Gut nutzbarer Kofferraum, wenn auch bauartbedingt etwas hohe Ladefläche. Plus: umklappbare Beifahrersitz-Lehne.
Dran & Drin – Im Top-Trimm namens Black Edition schon äußerst üppig ausgestattet – nur ganz wenige Extras zu fairen Preisen. Materialien und Verarbeitung gut. Automatik-Verzicht spart 2100 Euro. Allrad nicht verfügbar.
Schutz & Sicherheit – Sechs Airbags rangieren im Klassenschnitt. Spurhalte-Assistent ab Werk, City Notstopp und andere Helferlein gegen Aufpreis, adaptiver Tempomat nicht zu haben.
Sauber & Grün – Testverbrauch fernab der Hersteller-Angabe, aber vertretbar. Start/Stopp-System arbeitet gut.
Preis & Kosten – Plattform-Spender Nissan Qashqai ist einen Tick teurer, die etwas stärkeren Versionen von Ford Kuga, Mazda CX-5 und Peugeot 3008 schon deutlich kostspieliger. Skoda Karoq und Seat Ateca sind günstiger. Vier Jahre Garantie, Werthaltung durchschnittlich.






