Test: Renault Kadjar TCe 160 PF EDC Black Edition

4. April 2019
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Renault
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Allrad
Treibstoff:Benzin
Leistung:160 PS
Testverbrauch:7,2 l/100km
Modelljahr:2019
Grundpreis:35.390 Euro

Rund dreieinhalb Jahre nachdem der französische Bruder des Nissan Qashqai das Licht der Straßen erblickte, haben ihn die Renault-Ingenieure noch einmal ins Rohr geschoben und frisch aufgebacken. Außen wurden Front- und Heckpartie leicht überarbeitet sowie mit markanteren Lichtsignaturen versehen, am Dach ersetzt eine moderne Haifischflossen-Antenne das klassische Staberl, dazu bringen frische Felgen und Farben neuen Schwung in den Katalog. Innen wartet nebst neu angeordneten Bedienelementen und einer gestiegenen Anzahl an heute unerlässlichen USB-Ports vor allem ein neues Infotainment-System mit jetzt schön eben eingebettetem 7 Zoll-Touchscreen. Eine ebenfalls erfreuliche Detailverbesserung: Die Ablagefächer in den Türen wurden so weit vergrößert, dass nun 1,5 Liter-Flaschen hineinpassen.

An der Motoren-Front beschränkten sich die Veränderungen vor allem auf wenig überraschende Anpassungen bei der Abgasreinigung: Partikelfilter sind nun omnipräsent. So auch beim getesteten Top-Benziner, der giftig und durchzugsstark zu Werke geht und dabei gern die Vorderräder überfordert – schade, dass es Allradantrieb nur für den später im Jahr kommenden Top-Diesel mit 150 PS geben wird.

Motor & Getriebe – Der 1,3 Liter kleine Turbo-Benziner drückt schon aus dem Drehzahlkeller kräftig an und gibt sich durchzugsstark. Anfahren und Rangieren passiert ob des hier gefühllos agierenden Doppelkupplungs-Getriebes unberechenbar und ruckartig. Danach flott und sanfte Schaltvorgänge. 

Fahrwerk & Traktion – Angemessen direkte und nicht übermäßig gefühlvolle Lenkung, straffes Fahrwerk mit ausreichend Restkomfort. Gutmütig im Grenzbereich. ­Leichte Seitenneigung in Kurven, aber nicht unangenehm. Traktion auch ob des ruppigen Getriebes gelegentlich Mangelware. Tadellose Bremsen. 

Cockpit & Bedienung – Aufgeräumtes und nüchternes Cockpit mit guter Ergonomie und feiner Übersicht. Das Infotainment-System ist flott und intuitiv zu bedienen. Bequemes Gestühl. 

Innen- & Kofferraum – Variabler Innenraum mit ausreichend Platz in beiden Sitzreihen – auch für größer gewachsene Mitfahrer. Klassenübliches Ablagen-Angebot. Gut nutzbarer Kofferraum, wenn auch bauartbedingt etwas hohe Ladefläche. Plus: umklappbare Bei­fahrersitz-Lehne.

Dran & Drin – Im Top-Trimm namens Black Edition schon äußerst üppig ausgestattet – nur ganz wenige Extras zu fairen Preisen. Materialien und Verarbeitung gut. Automatik-Verzicht spart 2100 Euro. Allrad nicht verfügbar. 

Schutz & Sicherheit – Sechs Airbags rangieren im Klassenschnitt. Spurhalte-Assistent ab Werk, City Notstopp und andere Helferlein gegen Aufpreis, adaptiver Tempomat nicht zu haben. 

Sauber & Grün – Testverbrauch fernab der Hersteller-Angabe, aber vertretbar. Start/Stopp-System arbeitet gut. 

Preis & Kosten – Plattform-Spender Nissan Qashqai ist einen Tick teurer, die etwas stärkeren Versionen von Ford Kuga, Mazda CX-5 und Peugeot 3008 schon deutlich kostspieliger. Skoda Karoq und Seat Ateca sind günstiger. Vier Jahre Garantie, Werthaltung durchschnittlich. 

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Robuste, aber nicht billig wirkende Materialien im aufgeräumten und ergonomischen Cockpit.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Rund dreieinhalb Jahre nachdem der französische Bruder des Nissan Qashqai das Licht der Straßen erblickte, haben ihn die Renault-Ingenieure noch einmal ins Rohr geschoben und frisch aufgebacken. Außen wurden Front- und Heckpartie leicht überarbeitet sowie mit markanteren Lichtsignaturen versehen, am Dach ersetzt eine moderne Haifischflossen-Antenne das klassische Staberl, dazu bringen frische Felgen und Farben neuen Schwung in den Katalog. Innen wartet nebst neu angeordneten Bedienelementen und einer gestiegenen Anzahl an heute unerlässlichen USB-Ports vor allem ein neues Infotainment-System mit jetzt schön eben eingebettetem 7 Zoll-Touchscreen. Eine ebenfalls erfreuliche Detailverbesserung: Die Ablagefächer in den Türen wurden so weit vergrößert, dass nun 1,5 Liter-Flaschen hineinpassen. An der Motoren-Front beschränkten sich die Veränderungen vor allem auf wenig überraschende Anpassungen bei der Abgasreinigung: Partikelfilter sind nun omnipräsent. So auch beim getesteten Top-Benziner, der giftig und durchzugsstark zu Werke geht und dabei gern die Vorderräder überfordert – schade, dass es Allradantrieb nur für den später im Jahr kommenden Top-Diesel mit 150 PS geben wird.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Der 1,3 Liter kleine Turbo-Benziner drückt schon aus dem Drehzahlkeller kräftig an und gibt sich durchzugsstark. Anfahren und Rangieren passiert ob des hier gefühllos agierenden Doppelkupplungs-Getriebes unberechenbar und ruckartig. Danach flott und sanfte Schaltvorgänge.  Fahrwerk & Traktion - Angemessen direkte und nicht übermäßig gefühlvolle Lenkung, straffes Fahrwerk mit ausreichend Restkomfort. Gutmütig im Grenzbereich. ­Leichte Seitenneigung in Kurven, aber nicht unangenehm. Traktion auch ob des ruppigen Getriebes gelegentlich Mangelware. Tadellose Bremsen.  Cockpit & Bedienung - Aufgeräumtes und nüchternes Cockpit mit guter Ergonomie und feiner Übersicht. Das Infotainment-System ist flott und intuitiv zu bedienen. Bequemes Gestühl.  Innen- & Kofferraum - Variabler Innenraum mit ausreichend Platz in beiden Sitzreihen – auch für größer gewachsene Mitfahrer. Klassenübliches Ablagen-Angebot. Gut nutzbarer Kofferraum, wenn auch bauartbedingt etwas hohe Ladefläche. Plus: umklappbare Bei­fahrersitz-Lehne. Dran & Drin - Im Top-Trimm namens Black Edition schon äußerst üppig ausgestattet – nur ganz wenige Extras zu fairen Preisen. Materialien und Verarbeitung gut. Automatik-Verzicht spart 2100 Euro. Allrad nicht verfügbar.  Schutz & Sicherheit - Sechs Airbags rangieren im Klassenschnitt. Spurhalte-Assistent ab Werk, City Notstopp und andere Helferlein gegen Aufpreis, adaptiver Tempomat nicht zu haben.  Sauber & Grün - Testverbrauch fernab der Hersteller-Angabe, aber vertretbar. Start/Stopp-System arbeitet gut.  Preis & Kosten - Plattform-Spender Nissan Qashqai ist einen Tick teurer, die etwas stärkeren Versionen von Ford Kuga, Mazda CX-5 und Peugeot 3008 schon deutlich kostspieliger. Skoda Karoq und Seat Ateca sind günstiger. Vier Jahre Garantie, Werthaltung durchschnittlich. [/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1554370820209{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1554370857183{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Robuste, aber nicht billig wirkende Materialien im aufgeräumten und ergonomischen Cockpit.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb43f3a2-8480"][vc_column_text]R4, 16V, Turbo, 1332 ccm, 160 PS (117 kW) bei 5000/min, max. Dreh­mo­ment 240 Nm bei 1750/min, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, Vorderradantrieb, Schei­ben­­brem­sen v/h (v. bel.), L/B/H 4449/2058/ 1613 mm, Radstand 2646 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,72 m, Reifen­dimen­sion 225/45 R 19 (Testwagen-Bereifung Continental Winter­Contact TS850P), Tank­inhalt 55 l, Reichweite 760 km, Kofferraumvolumen 472–1478 l, Leerge­wicht 1362 kg, zul. Ge­­samt­ge­wicht 1918 kg, max. Anh.-Last 1500 kg, 0–100 km/h 9,3 sec, Spitze 210 km/h, Steuer (jährl.) € 721,44, Werkstätten in Öster­reich 179, Service alle 30.000 km (mind. 1x/Jahr), Normverbrauch (Stadt/außer­orts/Mix) 7,0/5,3/5,9 l, Test­verbrauch 7,2 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 137/167 g/km [/vc_column_text][/vc_tab][vc_tab title="Serienausstattung" tab_id="f1a43670-69b9-103e84-32475293-fb43f3a2-8480"][vc_column_text]Front- und vordere Seiten­airbags, durchgehende Kopfairbag-Vorhänge, Licht- und Regensensor, Tempomat, Verkehrszeichenerkennung, Fernlicht-Assistent, autom. ab­­blendend. Innenspiegel, Spurhalte-Assistent,…

6.3

FAZIT

Solide aufgewerteter Kompakt-SUV mit kleinem, aber sportlichem Herz.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Cockpit & Bedienung
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Sauber & Grün
Preis & Kosten
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6

R4, 16V, Turbo, 1332 ccm, 160 PS (117 kW) bei 5000/min, max. Dreh­mo­ment 240 Nm bei 1750/min, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, Vorderradantrieb, Schei­ben­­brem­sen v/h (v. bel.), L/B/H 4449/2058/ 1613 mm, Radstand 2646 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,72 m, Reifen­dimen­sion 225/45 R 19 (Testwagen-Bereifung Continental Winter­Contact TS850P), Tank­inhalt 55 l, Reichweite 760 km, Kofferraumvolumen 472–1478 l, Leerge­wicht 1362 kg, zul. Ge­­samt­ge­wicht 1918 kg, max. Anh.-Last 1500 kg, 0–100 km/h 9,3 sec, Spitze 210 km/h, Steuer (jährl.) € 721,44, Werkstätten in Öster­reich 179, Service alle 30.000 km (mind. 1x/Jahr), Normverbrauch (Stadt/außer­orts/Mix) 7,0/5,3/5,9 l, Test­verbrauch 7,2 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 137/167 g/km 

Front- und vordere Seiten­airbags, durchgehende Kopfairbag-Vorhänge, Licht- und Regensensor, Tempomat, Verkehrszeichenerkennung, Fernlicht-Assistent, autom. ab­­blendend. Innenspiegel, Spurhalte-Assistent, Voll-LED-Scheinwerfer, Klimaautomatik, Teillederausstattung, Rückfahrkamera, Keyless-Go, Audiosys­tem mit 7 Zoll-Touchscreen, Navigation, Bluetooth für Telefon und Audio, USB-Slots und Lenkrad-FB, Apple Carplay und Android Auto, Bose-Soundsys­tem mit 7 LS, Lederlenkrad, Sitzheizung v, Einparkhilfe v+h, el. klappbare Außenspiegel, E-Fahrersitz, beheizb. Frontscheibe, abgedunkelte Fond­scheiben, 19 Zoll-Aluräder etc.

Park-Premium-Paket (360° Kameras, Einparkautomatik, Toterwinkel-Warner, Notbrems-Assistent) € 645,– , Panorama-Glasdach € 710,–, Metallic-Lackierung ab € 613,–

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Filme, Videospiele, Technik, Autos, Speis und Trank ... meine Interessen lesen sich wie das 1x1 der Männer-Klischees. Aber so bin ich nun mal. ;) Und das zeigt sich auch in meinem bisherigen Werdegang: Hotelfachschule, dann Videospieljournalist (übrigens bis heute: www.gamers.at), anschließend einige Jährchen bei einer Unternehmensberatung und Digital-Marketing Agentur und nun also hier, bei Alles Auto. Hier darf ich seit Mai 2015 die Geschicke von allem das "online & digital" ist lenken und gestalten ... und "nebenbei" natürlich der Redaktion mit Tests, Fahrberichten und mehr meinen Stempel aufdrücken. Und dabei bin ich natürlich auch immer für Anregungen offen. Fragen und vor allem Anregungen sind also jederzeit willkommen. :)

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