Test: Renault Kadjar TCe 160 PF EDC Black Edition

Fahrzeugdaten:

Automarke:
Renault
Klasse:
Geländewagen/SUV
Antrieb:
Allrad
Leistung:
160PS
Treibstoff:
Benzin
Treibstoff:
7,2 /100 km
Modelljahr:
2019
Grundpreis:
35390€
Rund dreieinhalb Jahre nachdem der französische Bruder des Nissan Qashqai das Licht der Straßen erblickte, haben ihn die Renault-Ingenieure noch einmal ins Rohr geschoben und frisch aufgebacken. Außen wurden Front- und Heckpartie leicht überarbeitet sowie mit markanteren Lichtsignaturen versehen, am Dach ersetzt eine moderne Haifischflossen-Antenne das klassische Staberl, dazu bringen frische Felgen und Farben neuen Schwung in den Katalog. Innen wartet nebst neu angeordneten Bedienelementen und einer gestiegenen Anzahl an heute unerlässlichen USB-Ports vor allem ein neues Infotainment-System mit jetzt schön eben eingebettetem 7 Zoll-Touchscreen. Eine ebenfalls erfreuliche Detailverbesserung: Die Ablagefächer in den Türen wurden so weit vergrößert, dass nun 1,5 Liter-Flaschen hineinpassen. An der Motoren-Front beschränkten sich die Veränderungen vor allem auf wenig überraschende Anpassungen bei der Abgasreinigung: Partikelfilter sind nun omnipräsent. So auch beim getesteten Top-Benziner, der giftig und durchzugsstark zu Werke geht und dabei gern die Vorderräder überfordert – schade, dass es Allradantrieb nur für den später im Jahr kommenden Top-Diesel mit 150 PS geben wird.
Motor & Getriebe - Der 1,3 Liter kleine Turbo-Benziner drückt schon aus dem Drehzahlkeller kräftig an und gibt sich durchzugsstark. Anfahren und Rangieren passiert ob des hier gefühllos agierenden Doppelkupplungs-Getriebes unberechenbar und ruckartig. Danach flott und sanfte Schaltvorgänge.  Fahrwerk & Traktion - Angemessen direkte und nicht übermäßig gefühlvolle Lenkung, straffes Fahrwerk mit ausreichend Restkomfort. Gutmütig im Grenzbereich. ­Leichte Seitenneigung in Kurven, aber nicht unangenehm. Traktion auch ob des ruppigen Getriebes gelegentlich Mangelware. Tadellose Bremsen.  Cockpit & Bedienung - Aufgeräumtes und nüchternes Cockpit mit guter Ergonomie und feiner Übersicht. Das Infotainment-System ist flott und intuitiv zu bedienen. Bequemes Gestühl.  Innen- & Kofferraum - Variabler Innenraum mit ausreichend Platz in beiden Sitzreihen – auch für größer gewachsene Mitfahrer. Klassenübliches Ablagen-Angebot. Gut nutzbarer Kofferraum, wenn auch bauartbedingt etwas hohe Ladefläche. Plus: umklappbare Bei­fahrersitz-Lehne. Dran & Drin - Im Top-Trimm namens Black Edition schon äußerst üppig ausgestattet – nur ganz wenige Extras zu fairen Preisen. Materialien und Verarbeitung gut. Automatik-Verzicht spart 2100 Euro. Allrad nicht verfügbar.  Schutz & Sicherheit - Sechs Airbags rangieren im Klassenschnitt. Spurhalte-Assistent ab Werk, City Notstopp und andere Helferlein gegen Aufpreis, adaptiver Tempomat nicht zu haben.  Sauber & Grün - Testverbrauch fernab der Hersteller-Angabe, aber vertretbar. Start/Stopp-System arbeitet gut.  Preis & Kosten - Plattform-Spender Nissan Qashqai ist einen Tick teurer, die etwas stärkeren Versionen von Ford Kuga, Mazda CX-5 und Peugeot 3008 schon deutlich kostspieliger. Skoda Karoq und Seat Ateca sind günstiger. Vier Jahre Garantie, Werthaltung durchschnittlich. 
Robuste, aber nicht billig wirkende Materialien im aufgeräumten und ergonomischen Cockpit.
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Front- und vordere Seiten­airbags, durchgehende Kopfairbag-Vorhänge, Licht- und Regensensor, Tempomat, Verkehrszeichenerkennung, Fernlicht-Assistent, autom. ab­­blendend. Innenspiegel, Spurhalte-Assistent,…

6.3

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FAZIT

Solide aufgewerteter Kompakt-SUV mit kleinem, aber sportlichem Herz.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Cockpit & Bedienung
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Sauber & Grün
Preis & Kosten
User Rating : 1.15 ( 24 votes)
6

Rund dreieinhalb Jahre nachdem der französische Bruder des Nissan Qashqai das Licht der Straßen erblickte, haben ihn die Renault-Ingenieure noch einmal ins Rohr geschoben und frisch aufgebacken. Außen wurden Front- und Heckpartie leicht überarbeitet sowie mit markanteren Lichtsignaturen versehen, am Dach ersetzt eine moderne Haifischflossen-Antenne das klassische Staberl, dazu bringen frische Felgen und Farben neuen Schwung in den Katalog. Innen wartet nebst neu angeordneten Bedienelementen und einer gestiegenen Anzahl an heute unerlässlichen USB-Ports vor allem ein neues Infotainment-System mit jetzt schön eben eingebettetem 7 Zoll-Touchscreen. Eine ebenfalls erfreuliche Detailverbesserung: Die Ablagefächer in den Türen wurden so weit vergrößert, dass nun 1,5 Liter-Flaschen hineinpassen.

An der Motoren-Front beschränkten sich die Veränderungen vor allem auf wenig überraschende Anpassungen bei der Abgasreinigung: Partikelfilter sind nun omnipräsent. So auch beim getesteten Top-Benziner, der giftig und durchzugsstark zu Werke geht und dabei gern die Vorderräder überfordert – schade, dass es Allradantrieb nur für den später im Jahr kommenden Top-Diesel mit 150 PS geben wird.

Motor & Getriebe – Der 1,3 Liter kleine Turbo-Benziner drückt schon aus dem Drehzahlkeller kräftig an und gibt sich durchzugsstark. Anfahren und Rangieren passiert ob des hier gefühllos agierenden Doppelkupplungs-Getriebes unberechenbar und ruckartig. Danach flott und sanfte Schaltvorgänge. 

Fahrwerk & Traktion – Angemessen direkte und nicht übermäßig gefühlvolle Lenkung, straffes Fahrwerk mit ausreichend Restkomfort. Gutmütig im Grenzbereich. ­Leichte Seitenneigung in Kurven, aber nicht unangenehm. Traktion auch ob des ruppigen Getriebes gelegentlich Mangelware. Tadellose Bremsen. 

Cockpit & Bedienung – Aufgeräumtes und nüchternes Cockpit mit guter Ergonomie und feiner Übersicht. Das Infotainment-System ist flott und intuitiv zu bedienen. Bequemes Gestühl. 

Innen- & Kofferraum – Variabler Innenraum mit ausreichend Platz in beiden Sitzreihen – auch für größer gewachsene Mitfahrer. Klassenübliches Ablagen-Angebot. Gut nutzbarer Kofferraum, wenn auch bauartbedingt etwas hohe Ladefläche. Plus: umklappbare Bei­fahrersitz-Lehne.

Dran & Drin – Im Top-Trimm namens Black Edition schon äußerst üppig ausgestattet – nur ganz wenige Extras zu fairen Preisen. Materialien und Verarbeitung gut. Automatik-Verzicht spart 2100 Euro. Allrad nicht verfügbar. 

Schutz & Sicherheit – Sechs Airbags rangieren im Klassenschnitt. Spurhalte-Assistent ab Werk, City Notstopp und andere Helferlein gegen Aufpreis, adaptiver Tempomat nicht zu haben. 

Sauber & Grün – Testverbrauch fernab der Hersteller-Angabe, aber vertretbar. Start/Stopp-System arbeitet gut. 

Preis & Kosten – Plattform-Spender Nissan Qashqai ist einen Tick teurer, die etwas stärkeren Versionen von Ford Kuga, Mazda CX-5 und Peugeot 3008 schon deutlich kostspieliger. Skoda Karoq und Seat Ateca sind günstiger. Vier Jahre Garantie, Werthaltung durchschnittlich. 

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Robuste, aber nicht billig wirkende Materialien im aufgeräumten und ergonomischen Cockpit.
R4, 16V, Turbo, 1332 ccm, 160 PS (117 kW) bei 5000/min, max. Dreh­mo­ment 240 Nm bei 1750/min, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, Vorderradantrieb, Schei­ben­­brem­sen v/h (v. bel.), L/B/H 4449/2058/ 1613 mm, Radstand 2646 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,72 m, Reifen­dimen­sion 225/45 R 19 (Testwagen-Bereifung Continental Winter­Contact TS850P), Tank­inhalt 55 l, Reichweite 760 km, Kofferraumvolumen 472–1478 l, Leerge­wicht 1362 kg, zul. Ge­­samt­ge­wicht 1918 kg, max. Anh.-Last 1500 kg, 0–100 km/h 9,3 sec, Spitze 210 km/h, Steuer (jährl.) € 721,44, Werkstätten in Öster­reich 179, Service alle 30.000 km (mind. 1x/Jahr), Normverbrauch (Stadt/außer­orts/Mix) 7,0/5,3/5,9 l, Test­verbrauch 7,2 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 137/167 g/km 
Front- und vordere Seiten­airbags, durchgehende Kopfairbag-Vorhänge, Licht- und Regensensor, Tempomat, Verkehrszeichenerkennung, Fernlicht-Assistent, autom. ab­­blendend. Innenspiegel, Spurhalte-Assistent, Voll-LED-Scheinwerfer, Klimaautomatik, Teillederausstattung, Rückfahrkamera, Keyless-Go, Audiosys­tem mit 7 Zoll-Touchscreen, Navigation, Bluetooth für Telefon und Audio, USB-Slots und Lenkrad-FB, Apple Carplay und Android Auto, Bose-Soundsys­tem mit 7 LS, Lederlenkrad, Sitzheizung v, Einparkhilfe v+h, el. klappbare Außenspiegel, E-Fahrersitz, beheizb. Frontscheibe, abgedunkelte Fond­scheiben, 19 Zoll-Aluräder etc.
Park-Premium-Paket (360° Kameras, Einparkautomatik, Toterwinkel-Warner, Notbrems-Assistent) € 645,– , Panorama-Glasdach € 710,–, Metallic-Lackierung ab € 613,–

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