TEST: Suzuki Baleno 1,2 DJ flash

8. August 2016
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Suzuki
Klasse:Kompaktwagen
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Benzin
Leistung:90 PS
Testverbrauch:5,0 l/100km
Modelljahr:2016
Grundpreis:17.090 Euro

Bis 2001 konnte man bei Suzuki schon einmal einen Baleno kaufen – damals noch als Limousine, Kombi oder Kompaktwagen. Nun gehen es die Japaner deutlich reduzierter an: nur eine Karosserieform, nur Benzinmotoren. Dennoch: Der neue Baleno setzt auf ein gut zugespitztes Gesamtkonzept – auch wenn die Diesel-Abstinenz für Europa fragwürdig ist. Doch auch mit dem Basismotor geht die Rechnung auf: Der Sauger ist zwar etwas schwachbrüstig, dafür kultiviert und sparsam. Das Interieur ist zweckdienlich und praktisch, das Fahrwerk recht komfortabel, das Platzangebot gut. Dazu bringt die getestete Top-Ausstattung „Flash“ ab Werk einen Notbremsassistenten samt Radartempomat sowie Mirror Link/Apple Carplay-Funktionen mit.

Den Baleno gibt es auch als „Mild Hybrid“. Dort spendiert die Lichtmaschine dem 1,2 Liter-Motor bis zu 50 Nm zusätzliches Drehmoment – die Maximalleistung von 120 Nm bleibt aber gleich. Im Grunde wird also ein Drehmomentplateau wie bei einer Turbo-Aufladung simuliert. Tatsächlich zwangsbeatmet wird nur der 111 PS starke Dreizylinder, die Top-Motorisierung. Am besten verkaufen soll sich laut Suzuki dennoch der von uns getestete „Klassiker“.

Motor & Getriebe – Ruhiger, kultivierter Vierzylinder-Sauger mit wenig Drehmoment. Für die Stadt reicht die Kraft dennoch aus. Gut zu schaltendendes Getriebe.

Fahrwerk & Traktion – Die schmalen Reifen bringen leichte Traktionsprobleme, im Grenzbereich bleibt der Baleno aber lange neutral und schiebt dann gutmütig und berechenbar über die Vorderräder. Komfortabel abgestimmt. Solide Bremsen. Leicht-synthetische Lenkung.

Cockpit & Bedienung – Übersichtliches Cockpit mit intuitiv zu handhabendem Infotainment-System, dessen Touchscreen aber nur im Stand gut bedienbar ist. Darüber hinaus helfen Tasten am Lenkrad. Gute Übersicht. Unterdurchschnittliches Gestühl mit wenig Seitenhalt.

Innen- & Kofferraum – Für Klassenverhältnisse großer Kofferraum mit doppeltem Ladeboden, der mittels 2:1 umlegbarer Rücksitzlehnen erweitert werden kann. Etwas hohe Ladekante. Vorn und hinten gute Platzverhältnisse. Reichlich Ablagen.

Dran & Drin – In der Top-Ausstattung „Flash“ mit Radar-Tempomat, Keyless-Go, Navi, Sitzheizung etc. gut ausstaffiert. Metallic-Lack als einziges Extra. Verarbeitung gut, Materialien OK.

Schutz & Sicherheit – Klassenübliches Airbag-Aufgebot, dazu als „Flash“ mit Notbrems-Assistent und Xenon-Licht. Weitere moderne Helferlein wie etwa Spurhalte-Assistent gibt es nicht.

Sauber & Grün – Verbrauch leicht oberhalb der Herstellerangaben, dennoch sehr passabel – niedriges Gewicht sei Dank. Kein Start/Stopp-System.

Preis & Kosten – Die Konkurrenz aus dem Osten (Kia Rio, Toyota Yaris, Dacia Sandero) ist günsti­ger, der Skoda Fabia etwa gleichauf, der Ford Fiesta und die Premium-Konkurrenz teils deutlich teurer. Werthaltung vermutlich mäßig. Drei Jahre Garantie.

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Das aufgeräumte Cockpit gibt dem Fahrer keine Rätsel auf, die Sitze könnten aber besser sein. Dafür ist der Kofferraum üppig dimensioniert, die Ladekante ist aber relativ hoch.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Bis 2001 konnte man bei Suzuki schon einmal einen Baleno kaufen – damals noch als Limousine, Kombi oder Kompaktwagen. Nun gehen es die Japaner deutlich reduzierter an: nur eine Karosserieform, nur Benzinmotoren. Dennoch: Der neue Baleno setzt auf ein gut zugespitztes Gesamtkonzept – auch wenn die Diesel-Abstinenz für Europa fragwürdig ist. Doch auch mit dem Basismotor geht die Rechnung auf: Der Sauger ist zwar etwas schwachbrüstig, dafür kultiviert und sparsam. Das Interieur ist zweckdienlich und praktisch, das Fahrwerk recht komfortabel, das Platzangebot gut. Dazu bringt die getestete Top-Ausstattung „Flash“ ab Werk einen Notbremsassistenten samt Radartempomat sowie Mirror Link/Apple Carplay-Funktionen mit. Den Baleno gibt es auch als „Mild Hybrid“. Dort spendiert die Lichtmaschine dem 1,2 Liter-Motor bis zu 50 Nm zusätzliches Drehmoment – die Maximalleistung von 120 Nm bleibt aber gleich. Im Grunde wird also ein Drehmomentplateau wie bei einer Turbo-Aufladung simuliert. Tatsächlich zwangsbeatmet wird nur der 111 PS starke Dreizylinder, die Top-Motorisierung. Am besten verkaufen soll sich laut Suzuki dennoch der von uns getestete „Klassiker“.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Ruhiger, kultivierter Vierzylinder-Sauger mit wenig Drehmoment. Für die Stadt reicht die Kraft dennoch aus. Gut zu schaltendendes Getriebe. Fahrwerk & Traktion - Die schmalen Reifen bringen leichte Traktionsprobleme, im Grenzbereich bleibt der Baleno aber lange neutral und schiebt dann gutmütig und berechenbar über die Vorderräder. Komfortabel abgestimmt. Solide Bremsen. Leicht-synthetische Lenkung. Cockpit & Bedienung - Übersichtliches Cockpit mit intuitiv zu handhabendem Infotainment-System, dessen Touchscreen aber nur im Stand gut bedienbar ist. Darüber hinaus helfen Tasten am Lenkrad. Gute Übersicht. Unterdurchschnittliches Gestühl mit wenig Seitenhalt. Innen- & Kofferraum - Für Klassenverhältnisse großer Kofferraum mit doppeltem Ladeboden, der mittels 2:1 umlegbarer Rücksitzlehnen erweitert werden kann. Etwas hohe Ladekante. Vorn und hinten gute Platzverhältnisse. Reichlich Ablagen. Dran & Drin - In der Top-Ausstattung „Flash“ mit Radar-Tempomat, Keyless-Go, Navi, Sitzheizung etc. gut ausstaffiert. Metallic-Lack als einziges Extra. Verarbeitung gut, Materialien OK. Schutz & Sicherheit - Klassenübliches Airbag-Aufgebot, dazu als „Flash“ mit Notbrems-Assistent und Xenon-Licht. Weitere moderne Helferlein wie etwa Spurhalte-Assistent gibt es nicht. Sauber & Grün - Verbrauch leicht oberhalb der Herstellerangaben, dennoch sehr passabel – niedriges Gewicht sei Dank. Kein Start/Stopp-System. Preis & Kosten - Die Konkurrenz aus dem Osten (Kia Rio, Toyota Yaris, Dacia Sandero) ist günsti­ger, der Skoda Fabia etwa gleichauf, der Ford Fiesta und die Premium-Konkurrenz teils deutlich teurer. Werthaltung vermutlich mäßig. Drei Jahre Garantie.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1470647788166{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1470647490171{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Das aufgeräumte Cockpit gibt dem Fahrer keine Rätsel auf, die Sitze könnten aber besser sein. Dafür ist der Kofferraum üppig dimensioniert, die Ladekante ist aber relativ hoch.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-3247ed61-651b"][vc_column_text]R4, 16V, 1242 ccm, 90 PS (66 kW) bei 6000/min, max. Drehmoment 120 Nm bei 4400/min, Fünfgang-Getriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 3995/1745/1470 mm, Radstand 2520 mm, 5 Sitze, Wendekreis 9,8 m, Reifendimen­sion 185/55 R 16, Tankinhalt 37 l, Reichweite 740 km, Kofferraumvolumen 320–1085 l, Leergewicht 873 kg, zul. Ge­samtgewicht 1405 kg, max. Anh.-Last 1000 kg, 0–100 km/h 12,3 sec, 60–100 km/h (im 4. Gang) 11,3 sec, Spitze 180…

6.5

FAZIT

Solider Stadtwagen mit kultiviertem Antrieb und reichlich Platz.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Cockpit & Bedienung
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Sauber & Grün
Preis & Kosten
User-Wertung : 3.18 ( 33 Stimmen)
7

R4, 16V, 1242 ccm, 90 PS (66 kW) bei 6000/min, max. Drehmoment 120 Nm bei 4400/min, Fünfgang-Getriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 3995/1745/1470 mm, Radstand 2520 mm, 5 Sitze, Wendekreis 9,8 m, Reifendimen­sion 185/55 R 16, Tankinhalt 37 l, Reichweite 740 km, Kofferraumvolumen 320–1085 l, Leergewicht 873 kg, zul. Ge­samtgewicht 1405 kg, max. Anh.-Last 1000 kg, 0–100 km/h 12,3 sec, 60–100 km/h (im 4. Gang) 11,3 sec, Spitze 180 km/h, Steuer (jährl.) € 312,48, Werkstätten in Österreich 110, Service alle 20.000 km (mind. 1x/Jahr), Normverbrauch (Stadt/außerorts/Mix) 5,3/3,6/4,2 l, Testverbrauch 5,0 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 98/115 g/km

Front-, vordere Seiten- und durchgehende Kopfairbags, ABS, ESP, Isofix, Notbremsassistent, Xenon-Licht, Keyless-Go, el. verstell-, beheiz und klappbare Außenspiegel, vier E-Fensterheber, Radar-Tempomat, Klimaautomatik, 7 Zoll-Touchscreen, Navigation, CD-Radio mit 6 LS sowie USB- und AUX-Anschluss, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Rückfahrkamera, LED-Tagfahrlicht, Lichtsensor, 16 Zoll-Aluräder, Multifunktions-Lederlenkrad, Sitzheizung v, Bordcomputer, abgedunkelte Seitenscheiben hinten, etc.

Metallic-Lack € 390,–

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