Test: VW T-Roc Cabriolet 1.5 TSI DSG R-Line

16. Januar 2021
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Volkswagen
Klasse:Cabrio/Roadster
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Benzin
Leistung:150 PS
Testverbrauch:7,3 l/100km
Modelljahr:2020
Grundpreis:41.690 Euro

Letztes Jahr gastierte das T-Roc Cabriolet zum ersten Test bei uns, damals in der Basis-Version mit drei Zylindern und 115 PS. Jetzt ist die deutlich ­beliebtere Top-Version mit vier Brennräumen und 150 PS dran, und das mit dem optionalen Doppelkupplungs-Getriebe sowie in der besseren der beiden Ausstattungsstufen. Auf den Preis hat das natürlich spürbare Auswirkungen: 2100 Euro kostet der stärkere Motor, 2600 Euro die DSG-Box, das R-Line-Paket kommt auf 5800 Euro zusätzlich. Spürbar ist der Effekt dieser gut 10 Tausender natürlich auch beim Gesamtpaket – der aufmachbare Kompakt-SUV wird damit deutlich souveräner, bequemer und luxuriöser.

Man ist sogar geneigt, dem T-Roc Cabriolet eine gewisse Alltags- und Ganzjahrestauglichkeit zu attestieren. Zu einem Preis etwa auf dem Niveau eines Golf GTI bekommt man hier Fahrspaß der anderen Art, nicht so rasant und knackig, aber halt eben viel luftiger. Natürlich ist der Kofferraum kleiner und nicht so gut nutzbar, der Zustieg zum Fond mühsamer, die Verwindungssteifigkeit schlechter und das Dach nicht so gut gedämmt – doch mehr Aufmerksamkeit generiert man mit dem Hochbeiner. Schließlich ist der T-Roc das einzige SUV Cabrio am Markt.

Motor & Getriebe – Der kultivierte Vierzylinder bewegt den schweren SUV motiviert, das DSG-Getriebe schaltet früh hoch, im Normal-Modus aber etwas träge zurück. 

Fahrwerk & Traktion – Trotz Sportfahrwerk gelungener Kompromiss aus genug Federungskomfort und agilem Handling. Keine Tücken im Grenzbereich. Gute Traktion, präzise Lenkung, 1A-Bremsen. 

Bedienung & Multimedia – Ohne Tadel: Sitzposition und Ergonomie, auch die Bedienung des Multimediasystems mit Drehreglern überzeugt. Digital-Instrumente gut ablesbar und recht vielfältig zu konfigurieren. Schlechte Sicht nach hinten – Rückfahrkamera plus Einpark-Auto­matik um 453 Euro. Smartphone-Anbindung Serie, induktives Handyladen gegen Aufpreis. Fein: genug Ablagen, E-Parkbremse mit Auto Hold. 

Auf & Zu – Für einen Frontantriebs-Viersitzer gute Verwindungssteifigkeit. Das ordentlich gefütterte Stoffverdeck öffnet in neun und schließt in elf Sekunden – und das bis 30 km/h. Plus: Tür-Doppelverrie­­ge­lung, Zentralschalter für die Fensterheber. 

Innen- & Kofferraum – Bis auf die mäßige Fond-Kniefreiheit ordentliches Platzangebot. Geräumiges, aber verschachteltes Gepäckabteil, ausreichend große Öffnung, jedoch kleine Luke nach Umlegen der 1:1-Fondlehne.

Dran & Drin – Die „R-Line“ kostet gegenüber der Basis 5800 Euro mehr, dafür gibt’s u.a. Digital-Cockpit, automatische Klima, LED-Licht, Progressivlenkung, Sitzheizung vorne, Sportfahrwerk und -Sitze. Genug Extra-Auswahl, ohne DSG 2600 Euro billiger. Solide Verarbeitung, Materialien nicht überall hochwertig. 

Schutz & Sicherheit – Cabrio-üblich mit vier Airbags, dazu einige Assistenzsysteme serienmäßig, die wichtigsten E-Helfer sind als Extras zukaufbar.

Preis & Kosten – Als SUV-Cabrio konkurrenzlos, an offenen Viersitzern gäbe es den teureren BMW 2er oder den billigeren Mini. Interessant: beim Praxis-Verbrauch besser als der Dreizylinder. Die ­Zweijahres-Garantie lässt sich gegen 299 Euro auf fünf Jahre verlängern.  Gute Werthaltung zu erwarten.

Sportsitze und -Lenkrad sind beim „R-Line“ serienmäßig, Lederpolsterung mit eleganter Rautensteppung kostet extra.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Letztes Jahr gastierte das T-Roc Cabriolet zum ersten Test bei uns, damals in der Basis-Version mit drei Zylindern und 115 PS. Jetzt ist die deutlich ­beliebtere Top-Version mit vier Brennräumen und 150 PS dran, und das mit dem optionalen Doppelkupplungs-Getriebe sowie in der besseren der beiden Ausstattungsstufen. Auf den Preis hat das natürlich spürbare Auswirkungen: 2100 Euro kostet der stärkere Motor, 2600 Euro die DSG-Box, das R-Line-Paket kommt auf 5800 Euro zusätzlich. Spürbar ist der Effekt dieser gut 10 Tausender natürlich auch beim Gesamtpaket – der aufmachbare Kompakt-SUV wird damit deutlich souveräner, bequemer und luxuriöser. Man ist sogar geneigt, dem T-Roc Cabriolet eine gewisse Alltags- und Ganzjahrestauglichkeit zu attestieren. Zu einem Preis etwa auf dem Niveau eines Golf GTI bekommt man hier Fahrspaß der anderen Art, nicht so rasant und knackig, aber halt eben viel luftiger. Natürlich ist der Kofferraum kleiner und nicht so gut nutzbar, der Zustieg zum Fond mühsamer, die Verwindungssteifigkeit schlechter und das Dach nicht so gut gedämmt – doch mehr Aufmerksamkeit generiert man mit dem Hochbeiner. Schließlich ist der T-Roc das einzige SUV Cabrio am Markt.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Der kultivierte Vierzylinder bewegt den schweren SUV motiviert, das DSG-Getriebe schaltet früh hoch, im Normal-Modus aber etwas träge zurück.  Fahrwerk & Traktion - Trotz Sportfahrwerk gelungener Kompromiss aus genug Federungskomfort und agilem Handling. Keine Tücken im Grenzbereich. Gute Traktion, präzise Lenkung, 1A-Bremsen.  Bedienung & Multimedia - Ohne Tadel: Sitzposition und Ergonomie, auch die Bedienung des Multimediasystems mit Drehreglern überzeugt. Digital-Instrumente gut ablesbar und recht vielfältig zu konfigurieren. Schlechte Sicht nach hinten – Rückfahrkamera plus Einpark-Auto­matik um 453 Euro. Smartphone-Anbindung Serie, induktives Handyladen gegen Aufpreis. Fein: genug Ablagen, E-Parkbremse mit Auto Hold.  Auf & Zu - Für einen Frontantriebs-Viersitzer gute Verwindungssteifigkeit. Das ordentlich gefütterte Stoffverdeck öffnet in neun und schließt in elf Sekunden – und das bis 30 km/h. Plus: Tür-Doppelverrie­­ge­lung, Zentralschalter für die Fensterheber.  Innen- & Kofferraum - Bis auf die mäßige Fond-Kniefreiheit ordentliches Platzangebot. Geräumiges, aber verschachteltes Gepäckabteil, ausreichend große Öffnung, jedoch kleine Luke nach Umlegen der 1:1-Fondlehne. Dran & Drin - Die „R-Line“ kostet gegenüber der Basis 5800 Euro mehr, dafür gibt’s u.a. Digital-Cockpit, automatische Klima, LED-Licht, Progressivlenkung, Sitzheizung vorne, Sportfahrwerk und -Sitze. Genug Extra-Auswahl, ohne DSG 2600 Euro billiger. Solide Verarbeitung, Materialien nicht überall hochwertig.  Schutz & Sicherheit - Cabrio-üblich mit vier Airbags, dazu einige Assistenzsysteme serienmäßig, die wichtigsten E-Helfer sind als Extras zukaufbar. Preis & Kosten - Als SUV-Cabrio konkurrenzlos, an offenen Viersitzern gäbe es den teureren BMW 2er oder den billigeren Mini. Interessant: beim Praxis-Verbrauch besser als der Dreizylinder. Die ­Zweijahres-Garantie lässt sich gegen 299 Euro auf fünf Jahre verlängern.  Gute Werthaltung zu erwarten.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1610798965466{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1610798370115{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Sportsitze und -Lenkrad sind beim „R-Line“ serienmäßig, Lederpolsterung mit eleganter Rautensteppung kostet extra.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb434873-ef67"][vc_column_text]R4, 16V, Turbo, 1498 ccm, 150 PS (110 kW) bei 5000–6000/min, max. Drehmoment 250 Nm bei 1500–3500/min, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4268/ 1811/1522 mm, Radstand 2630 mm, 4 Sitze, Wendekreis 11,1 m, Reifendimension…

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FAZIT

Harmonische Kombination aus SUV und Cabrio – für klassische Frischluft-Fans vielleicht nicht das Wahre.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Auf & Zu
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
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R4, 16V, Turbo, 1498 ccm, 150 PS (110 kW) bei 5000–6000/min, max. Drehmoment 250 Nm bei 1500–3500/min, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4268/ 1811/1522 mm, Radstand 2630 mm, 4 Sitze, Wendekreis 11,1 m, Reifendimension 215/55 R 17 (Testwagen-Bereifung Bridgestone Potenza 225/40 R 19), Tankinhalt 50 l, Reichweite 640 km, Kofferraumvolumen 280 l, Leergewicht (EU) 1540 kg, zul. Gesamtgewicht 1900 kg, max. Anh.-Last 1500 kg, 0–100 km/h 9,5 sec, Spitze 205 km/h, Steuer (jährl.) € 717,12, Werkstätten in Österreich 257, Service alle 30.000 km (mind. alle 2 Jahre), WLTP-Normverbrauch (kombiniert) 6,7 l, Testverbrauch 7,3 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 153/168 g/km 

Front- und vordere Kopf-/Seitenairbags, Notbrems-Assistent, Kollisions-Warner,  Spurhalte-Assistent, LED-Scheinwerfer mit Kurvenlicht, Abstandsregel-Tempomat, Müdigkeitserkennung, Digital-Cockpit, vollautomatisches E-Verdeck, Einparkhilfe v/h, heizbare E-Außenspiegel, Innenspiegel aut. abblendend, Klimaautomatik, Licht- und Regensensor, heizbare Sportsitze, Progressivlenkung, Sportfahrwerk, E-Parkbremse mit Auto Hold, Multifunktions-Lederlenkrad, Audiosystem mit Internet-Radio, 6 LS, USB-C-Slots (auch im Fond), 8 Zoll-Touchscreen, 17 Zoll-Alufelgen etc.

Fahrassistenz-Paket Plus (el. klappb. ­Außenspiegel, Toterwinkel- und Auspark-Warner, Fernlicht-Automatik) € 344,–, Lenkrad-Heizung € 155,–, adaptives Fahrwerk € 1135,–, Lederausstattung € 2292,–, schlüsselloser Zugang € 413,–, Metallic-Lack ab € 628,–, Navigation inkl. 8 Zoll-Touchscreen und Verkehrszeichenerkennung € 645,–, induktives Handyladen € 509,–, Sprachsteuerung € 236,–, Soundsystem „beats“ € 565,–, Windschott € 358,–, Alufelgen 18/19 Zoll ab € 704,–/1346,– etc.

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