Tipps zur Wartung Ihres Autos

2. Mai 2023
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Neuwagen-Besitzer müssen sich um Service und Wartung ihres Fahrzeugs nicht mehr groß kümmern. Denn moderne Autos zeigen selbstständig an, wenn ein Ölwechsel ansteht, die Bremsbeläge verschlissen sind oder eine allgemeine Inspektion vonnöten ist. Oft kann man dann – dank permanenter Online-Verbindung – gleich vom Fahrersitz aus den nächsten Service-Termin vereinbaren. Wer allerdings ein Auto fährt, das schon einige Jahre auf dem Buckel hat, kann nicht auf diese modernen Errungenschaften zurückgreifen.

Vor allem technische Laien sollten sich daher mit den Eigenschaften ihres Pkws vertraut machen. So wissen Sie im Ernstfall, ob ein Besuch in der Werkstatt notwendig ist. Doch selbst dann, wenn kein Defekt vorliegt, dürfen Sie auf die regelmäßige Wartung nicht verzichten. Dieser Beitrag verrät Ihnen, wie Sie die Lebensdauer Ihres Fahrzeugs maximieren und welchen Komponenten Sie dabei besonders viel Aufmerksamkeit schenken sollten.

1. Nicht auf den Ölwechsel vergessen

Wollen Sie den guten Zustand des Motors erhalten, ist ein regelmäßiger Ölwechsel unverzichtbar. Denn die Substanz schmiert die beweglichen Bestandteile des Automotors, was Abnutzungen und Schäden durch Reibung verhindert. Das Öl können Sie vor allem bei älteren Fahrzeugen leicht selbst wechseln. Dafür brauchen Sie natürlich neues Motoröl, einen Ölfilter, eine Dichtung für die Ölablass-Schraube, das passende Werkzeug sowie Handschuhe und einen Putzlappen. Unter Umständen müssen Sie das Auto anheben, um die Ölwanne zu erreichen. Dafür setzen Sie einfach einen Wagenheber oder einer Hebebühne ein.

2. Darum ist das Kühlwasser wichtig

Die Kühlflüssigkeit ist für den reibungslosen Betrieb des Autos essenziell, denn sie enthält wichtige Zusätze gegen Korrosion und Frostschutz. In erster Linie kühlt sie natürlich den Motor – kommt es zu Kühlflüssigkeitsverlust, kann Sie das teuer zu stehen kommen. Unter Umständen nimmt der Motor dadurch sogar dauerhaft Schaden. Um den Stand der Flüssigkeit zu kontrollieren, öffnen Sie einfach die Motorhaube und suchen den Kühlmittelbehälter – zu erkennen ist er an seiner weißen oder transparenten Gestaltung.

Gleich unterhalb vom Schraubenverschluss sehen Sie die Markierungen mit der Aufschrift “Max” und “Min”. Der Füllstand sollte zwischen ihnen liegen. Ist der Pegel zu niedrig, dürfen Sie das Kühlmittel niemals bei laufendem oder heißem Motor nachfüllen. Da das Kühlsystem in diesem Fall unter Druck steht, können Sie sich durch herausspritzendes Wasser verbrühen. Welches Kühlwasser Sie für Ihr Auto brauchen, erfahren Sie vom Fahrzeughersteller.

3. Die Bremsen überprüfen

Für eine sichere Fahrt sind funktionstüchtige Bremsen unerlässlich. Daher sollten Sie diese ebenfalls regelmäßig kontrollieren. Ein Blick ist auf jeden Fall auf den Stand der Bremsflüssigkeit zu werfen. Ist diese nur noch unzureichend vorhanden, lässt die Bremswirkung nach. Von Bedeutung sind des Weiteren die Bremsbeläge und -scheiben. Bedenken Sie, dass diese bei häufigem und starkem Abbremsen unter Umständen schon nach 10.000 Kilometern abgenützt sein können. Suchen Sie im Zweifelsfall einen Experten auf und lassen Sie Ihre Bremsen von ihm überprüfen. So vermeiden Sie Unfälle, die Ihren Wagen zu einem Schrottauto machen.

4. Die Reifen regelmäßig warten

Es handelt sich bei den Reifen um die einzige Verbindung zwischen dem Pkw und der Straße. Sie sind damit maßgeblich für die Sicherheit im Straßenverkehr verantwortlich. Daher dürfen Sie deren Wartung keinesfalls vernachlässigen. Stellen Sie sicher, dass die Autoreifen keine Schäden oder Risse haben. Außerdem sollten sie korrekt aufgepumpt sein. Die Füllmenge ist natürlich an die Belastung des Fahrzeugs anzupassen. Vergessen Sie nicht darauf, das Profil regelmäßig zu kontrollieren – dieses muss den gesetzlichen Vorgaben entsprechen, sollte aus Sicherheitsgründen aber zumindest vier Millimeter betragen.

5. Im Zweifelsfall auf eine Fachkraft setzen

Wollen Sie Ihr Privatauto oder den Firmenwagen verkaufen, sollte im Voraus ein erfahrener Mechaniker einen Blick auf das Fahrzeug werfen. Er erkennt etwaige Mängel und kann diese schnell beheben. Auch Lackschäden bessert er aus, wodurch das Auto neuwertig wirkt. Das kommt letzten Endes dem Preis zugute. Wirkt der Pkw nämlich gepflegt, sind Käufer zu höheren Ausgaben bereit.

Fazit – Funktionstüchtigkeit durch Wartung gewährleisten

Wollen Sie, dass Ihnen Ihr Auto über viele Jahre hinweg gute Dienste leistet, müssen Sie dieses regelmäßig warten. Viele Maßnahmen können Sie an älteren Modelle selbst durchführen. Doch dürfen Sie bei der Instandhaltung nicht auf die Hilfe eines Experten verzichten. Nur er ist dazu imstande, etwaige Mängel im Frühstadium zu erkennen und sie umgehend zu beheben.

Beitrags-Foto: planetfox/pixabay.com