Erster Test: Neuer Mitsubishi ASX

12. September 2019
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Aktuelles

Der Active Sporty Crossover ist weltweit gesehen Mitsubishis drittbestver­­kauftes Modell, in Europa entfallen gut 25 Prozent der Verkäufe auf den kleinen SUV, hierzulande wurden seit dem Debüt 2010 fast 15.000 Stück abgesetzt.

Rund zwei Jahre vor dem Marktstart der komplett neuen Generation ASX gibt es ab ­Ende Oktober das vierte Facelift – und an der Front blieb tatsächlich kein Stein auf dem anderen: Nicht nur Scheinwerfer, Grill und Stoßfänger sind neu, sondern auch Motorhaube und Kotflügel. Am Heck erkennt man im Vergleich zum Vorgänger frische Leuchten (ebenfalls LED) sowie eine Schürze mit an­­gedeutetem Unterfahrschutz.

Der Innen-Aufputz fiel ­dezent aus, der Touchscreen misst nun 8 Zoll in der Diagonale, das Multimediasystem schnittstellt jetzt auch mit ­Apple CarPlay und Android ­Audio, damit flog leider das fix verbaute Navi-Modul raus. Geblieben sind die Drehregler, angeblich wollten die Amis das so – wir kennen aber auch genug ­Europäer, die drauf stehen.

 

Die Antriebspalette wurde mit der Modellpflege extrem überschaubar, es gibt nur noch einen Motor, und zwar einen Benziner, der jetzt mehr Hubraum (2,0 statt 1,6 Liter) aufbietet und auch mehr Leistung (plus 33 PS bzw. 41 Nm), allerdings eine Nockenwelle weniger. Als Sauger hat er gegenüber gleich starken Konkurrenten in Sachen Punch spürbar das Nachsehen, auch beim Verbrauch kann der Japaner nicht auftrumpfen, zumal in der Basis-Version mit lediglich fünf manuellen Gängen.

Dafür kehrt nach mehr als einem Jahr Pause die Allrad-­Option zurück zum ASX, kombiniert wird 4WD samt sperrbarem Mitteldifferenzial ausschließlich mit der beim Fronttriebler optionalen Stu­­fen­los-Automatik. Die gefiel bei ersten Testfahrten vor allem in der Stadt, überland nervt der Gummiband-Effekt, also das Hochdrehen mit verzögertem Beschleunigen. Aufgerüstet ­wurde, wie es sich gehört, bei den Assis­tenzsystemen, das Niveau ganz moderner Mitbewerber erreicht Mitsubishi freilich nicht. 

Zu genauen Verbrauchs-Daten gibt es noch keine Informationen – und damit auch nicht zu den Preisen, der Importeur peilt allerdings einen Basistarif von knapp 20.000 Euro an. Der Aufschlag für Allrad & CVT wird dreieinhalb bis vier Tausender betragen, und selbst in der besten Ausstattung sollte kein ASX mehr als 30.000 Euro kosten. 

Daten & Fakten

Basispreis in € ab 20.990,–
Zyl./Ventile pro Zyl. 4/4
Hubraum in ccm 1998
PS/kW bei U/min 150/110 bei 6000
Nm bei U/min 195 bei 4200
Getriebe 5-Gang Manuell (stufenlose Aut.)
L/B/H, Radst. in mm 4365/1810/1640, 2670
Kofferraum/Tank in l 406/60
Leergewicht in kg 1355 (1385)
0–100 km/h in sec 10,2 (11,7)
Spitze in km/h 190
Normverbrauch in l (Mix)
CO2-Ausstoß in g/km

(Werte in Klammer für 2WD Version mit stufenloser Automatik CVT)

Basispreis in € ab ca. 23.590,–
Zyl./Ventile pro Zyl. 4/4
Hubraum in ccm 1998
PS/kW bei U/min 150/110 bei 6000
Nm bei U/min 195 bei 4200
Getriebe stufenlose Aut.
L/B/H, Radst. in mm 4365/1810/1640, 2670
Kofferraum/Tank in l 406/60
Leergewicht in kg 1450
0–100 km/h in sec 12,2
Spitze in km/h 190
Normverbrauch in l (Mix)
CO2-Ausstoß in g/km

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