Lexus ES: Der GS-Nachfolger vorgestellt

27. April 2018
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Aktuelles

Lexus schichtet seine Modellpalette in Europa etwas um. Der Lexus GS wird auslaufen und statt ihm der bis dato in Europa nicht angebotene und jetzt erneuerte Lexus ES gegen Mercedes E, BMW 5er und Co. antreten.

Der knapp unter fünf Metern lange ES sitzt auf Lexus‘ aktueller globaler K-Plattform und wird ausschließlich als Hybrid ES 300h angeboten werden. So soll er in Österreich ab Anfang 2019 bei den Händlern stehen. Die Wahl hat der geneigte Käufer dann nur noch in Hinblick auf das Modell: Klassisch-elegant oder doch lieber im sportlichen F SPORT Trim (so wie auf den Bildern)? Bei letzterem ist neben der böseren Optik auch das Fahrwerk mit adaptiven Dämpfern auf mehr Dynamik gebürstet, während der Antrieb über den hier exklusiven Sport-Modus etwas spontaner und unmittelbarer auf Gas-Befehle reagieren soll.

 

Ein richtig heißer Kurven-Räuber dürfte der ES 300h aber keinesfalls werden. Will und soll er ja auch nicht. Entspanntes, gut gedämmtes Gleiten in japanisch-aufgeräumter Luxus-Atmosphäre stehen im Vordergrund. Dabei gefällt vor allem der Lexus-typisch sehr eigenständig gestaltete Innenraum samt analoger Uhr, Head-Up-Display, großem Infotainment-Screen und klarer Linien. An der Verarbeitung und den Materialien dürfte es hier dann auch nicht scheitern mit dem Nobel-Ambiente. Beides ist bei Lexus schon heute immer erste Güte.

Der Antrieb hingegen ist das zwar rein objektiv auch, muss subjektiv aber ob seiner „Heul-Tendenzen“ bei stärkerer Beschleunigung einfach gemocht werden: Hier trifft die bekannte Hybrid-Kombo eines 2,5-Liter-Vierzylinder, der im Atkinson-Zyklus arbeitet, mitsamt E-Motor auf das übliche, stufenlose Getriebe, das seine Kraft an die Vorderräder weitergibt. Die Systemleistung liegt bei 218 PS, der kombinierte Durchschnittsverbrauch bei 4,7 Litern.

 

Dass Lexus auch in Sachen Sicherheit alle Register zieht, versteht sich für ein 2019 erscheinendes Auto fast von selbst. Jeder ES wird serienmäßig mit dem Lexus Safety System+ ausstaffiert. Teil des Systems ist nicht nur ein Notstopp-Assistent samt Fußgänger-Erkennung, sondern auch ein Fernlicht-Assistent, der die 24 individuell gesteuerten LEDs der scharf gezeichneten Scheinwerfer so ansteuern kann, dass die Straße vor einem stets perfekt ausgeleuchtet sein soll.

Profilbild von Johannes Posch

Filme, Videospiele, Technik, Autos, Speis und Trank ... meine Interessen lesen sich wie das 1x1 der Männer-Klischees. Aber so bin ich nun mal. ;) Und das zeigt sich auch in meinem bisherigen Werdegang: Hotelfachschule, dann Videospieljournalist (übrigens bis heute: www.gamers.at), anschließend einige Jährchen bei einer Unternehmensberatung und Digital-Marketing Agentur und nun also hier, bei Alles Auto. Hier darf ich seit Mai 2015 die Geschicke von allem das "online & digital" ist lenken und gestalten ... und "nebenbei" natürlich der Redaktion mit Tests, Fahrberichten und mehr meinen Stempel aufdrücken. Und dabei bin ich natürlich auch immer für Anregungen offen. Fragen und vor allem Anregungen sind also jederzeit willkommen. :)

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