Neuer Nissan Leaf fährt bis zu 378 km weit

6. September 2017
2.019 Views
Aktuelles

Im aktuellen Frühling der E-Mobilität war Nissan mit dem Leaf so etwas wie ein Vorreiter. Nun schicken die Japaner eine neue Version des Stromers ins Rennen gegen die vielfältiger werdende Strom-Konkurrenz. Dabei setzen die Ingenieure nicht nur auf eine gesteigerte Reichweite, sondern auch auf mehr Technologie. So wird der neue Nissan Leaf das erste Auto der Marke sein, das in Europa teilautonomisiertes Fahren ermöglicht. ProPILOT heißt Nissans System, das – O-Ton Nissan – „im einspurigen Autobahnverkehr für einfaches und entspanntes Fahren“ sorgen soll.

 

Zudem interessant: Nissan führt mit dem Leaf das e-Pedal ein. Damit geben die Japaner aber eigentlich nur einem logischen Prinzip beim Elektroauto einen neuen Namen. Schon in vielen Autos mit E-Antrieb – vom Tesla bis zum Mitsubishi Outlander – kann man durch das Einstellen der Rekuperationsstärke beim Auslassen des Gaspedals durch den alltäglichen Verkehr fahren, ohne sonderlich oft das Bremspedal bedienen zu müssen. Nissan greift dieses Prinzip nun auf und denkt es weiter:

Das e-Pedal ist eine Technologie, die das Zeug dazu hat, das Fahrverhalten insgesamt zu verändern. Der Fahrer startet, beschleunigt, bremst, stoppt und hält das Fahrzeug mit dem gleichen Pedal. Wenn das Gaspedal losgelassen wird, wirken automatisch die Bremsen und bringen das Auto zum Stehen. Das Fahrzeug hält seine Position selbst an steilen Steigungen, bis das Gaspedal erneut betätigt wird. In bestimmten Verkehrssituationen muss das konventionelle Bremspedal weiter betätigt werden.

 

Doch zum Auto selbst: Der neue Look bedarf kaum großer Worte. Die Bilder sprechen für sich. Sehr wohl reden sollten wir aber über den Antrieb. Nissan verbaut im neuen Leaf einen E-Motor mit 110 kW Leistung und einem maximalen Drehmoment von 320 Nm. Gespeist wird der Antrieb aus einer 40 kWh großen Lithium-Ionen-Batterie, die Reichweiten von bis zu 378 Kilometern ermöglichen soll (laut NEFZ-Zyklus).  Spannend zudem: die Batterie des Stromers kann dank Vehicle-to-Grid (V2G) Technologie auch als mobiler Energiespeicher verwendet werden.

1 Kommentare

  1. Optisch schon einmal ein Quantensprung gegenüber dem selten schiachen Vorgänger.
    MfGJ

Kommentar abgeben