Preise für E-Autos könnten künftig sinken

7. Mai 2021
787 Views
Aktuelles

Elektroautos sind trotz hoher staatlicher Förderungen teurer als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Schuld daran ist einzig der Akku als bei weitem teuerstes Bauteil. Neueste Entwicklungen könnten nun allerdings einen Umschwung bewirken. 100 Dollar (82 Euro) Produktionskosten pro Kilowattstunde Speicherkapazität galten lange als „magische Grenze” beim Bau von Elektroautos – nun kam die Unterschreitung jenes Wertes schneller als gedacht, bereits heuer wird sie erreicht werden.

Dass jene Entwicklungen nun schneller voranschreiten, ist unter anderem der stark gesteigerten Produktion großer Unternehmen der Autobranche geschuldet. Bereits im September des Vorjahres kündigte Tesla an, dass eine Reduzierung der Akkupreise um knapp 40 Prozent auf 56 Dollar (46 Euro) pro Kilowattstunde für die Etablierung im Massenmarkt als Ziel ins Auge gefasst werde. Im vergangenen März meldete sich diesbezüglich auch der Volkswagen-Konzern zu Wort. Laut eigenen Angaben sei bald die Entwicklung eines Akkus möglich, der rund 60 Dollar (49 Euro) pro Kilowattstunde kosten würde.

Tatsächlich konnte die Entwicklung der Akkutechnologie laut Beobachtern des Wirtschaftsmagazins Fitformoney große Sprünge verzeichnen: “Im Jahr 2009 war die Umsetzung von Elektroautos noch mit ca. 1.200 Dollar (987 Euro) Produktionskosten pro Kilowattstunde verbunden. Mit Beginn des Jahres 2018 betrugen jene Kosten jedoch nur mehr ein Sechstel des ursprünglichen Wertes”.

Preisgünstigere Akkus senken die Fahrzeugkosten, sie können aber auch einen Nachhaltigkeits-Vorteil bringen. Denn wenn ein 50 kWh-Akku (bei 200 Dollar Kosten pro kWh) in der Produktion 10.000 Dollar kostet, wird ein solcher, wenn er kaputtgegangen ist, bei einem zehn Jahre alten Elektroauto niemals getauscht werden. Das Auto wandert, obwohl abseits des Akkus vielleicht noch in gutem Zustand, in die Schrottpresse. Kostet die Produktion des Akkus hingegen nur noch 56 Euro pro kWh, insgesamt also 2800 Dollar (2300 Euro), wird ein Tausch plötzlich realistisch.

Foto: Pixabay / stux

2 Kommentare

  1. Dafür werden jetzt aktuell die Meeresböden zum Ausräubern freigegeben. Viel Spaß dabei, Greta, andres Gesindel und linke Umweltschützer.

  2. Du sag mals Weuzi, welches Gesindel ist denn eigentlich für den Rohstoff-Raubbau durch die Bohrinseln in den Meeren verantwortlich? Du weißt schon, Deepwater Horizon und so. Greta ist dafür zu jung und ein anderes Gesindel fällt mir da nicht ein. Die linken Umweltschützer scheiden glaube ich auch aus. Wie wäre es mit der EU? Die ist ja praktisch an allem schuld.

Kommentar abgeben