Subaru Levorg 1,6 GT-S

16. Februar 2016
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Subaru
Klasse:Kombi
Antrieb:Allrad
Treibstoff:Benzin
Leistung:170 PS
Testverbrauch:8,8 l/100km
Modelljahr:2016
Grundpreis:32.990 Euro

Subaru war bis jetzt schon kein Massenanbieter, mit dem neuesten Modell lan­cie­ren die Japaner nicht nur einen bislang unbekannten Namen, sondern auch eine Konfiguration abseits des Diesel/SUV-Mainstreams. Optisch noch halbwegs banal als Mittel­klas­se-Kombi zu erkennen, steckt die Exotik unter dem gefälligen Blech­kleid. 1600er-Turbo-Benziner, Allradantrieb, Stufenlos-Automatik – nur so kann man den Levorg haben. Immerhin gibt es die Wahl zwischen zwei Ausstattungs-Varianten, wobei 80 Prozent der Kunden zu dem von uns gefahrenen GT-S greifen sollen, der um 4000 Euro Mehrpreis zusätzlich etwa Keyless-Go, 18-Zöller, heiz­bare Sportsitze, Rückfahrkamera, Schiebedach und LED-Scheinwerfer mit auto­matischem Fernlicht bringt.

Die bislang eher verschriene CVT-Automatik harmoniert gut mit dem bulligen und kultivierten Vierzylinder und lässt im Sport-Modus fast schon so etwas wie Agilität aufkommen. Dennoch bleibt der Kombi stets auf der komfortablen Seite. Andere Mittelklasse-Lader mögen geräumiger und mit modernem Cockpit bestückt sein, für Subaru-Fahrer zählen eher Qualität und Zuverlässigkeit. Viele potenzielle Kunden gibt es für so ein Paket nicht, doch die bekommen mit dem Levorg eine interes­sante Alternative.

Motor & Getriebe – Der kultivierte Turbo-Benziner bietet Punch schon aus tiefen Touren und harmo­niert gut mit der stufenlosen Automatik. Die sechs virtuellen Gänge zum Selber­schalten sind eher unnötig. Etwas zu ruppig beim Rangieren.

Fahrwerk & Traktion – Trotz komfortabler Abstimmung nicht zu viel Seitenneigung in flotten Kurven, dabei harmloses Untersteuerung und keine Lastwechsel-Tücken. Lenkung ausreichend direkt und präzise. Sehr gutes Allradsystem. Bremsen fein zu dosieren, Wirkung OK.

Cockpit & Bedienung – Sitzposition ohne Tadel, die GT-S-Möbel geben guten Seitenhalt. Übersicht OK, Rückfahrkamera Serie, Park-Piepser übers Zubehör. Das Multimedia-System lässt sich über Touchscreen recht leicht bedienen, Bordcomputer-Steuerung etwas gewöhnungsbedürftig.

 Innen- & Kofferraum – Passagier- und Kofferraum bestenfalls im Klassenschnitt. Das Ladeabteil ist im­mer­hin gut nutzbar, der Boden (mit großen Fächern darunter) bleibt auch nach (einfa­chem) Umlegen der (neigungsverstellbaren) Fondlehnen eben. Genug große Ablagen.

Dran & Drin – Die bessere der beiden Ausstattungen bietet eigentlich schon genug Verwöhn-Features, es bleiben nur zwei Extras und etwas Zubehör. Minus: Navi nur über Smartphone-App oder teuren Geräte-Tausch. Solide Verarbeitung, angenehm unaufdringliche Materialien.

Schutz & Sicherheit – Der fahrerseitige Knieairbag sprengt die klassenüblichen Polster-Bestückung, beim GT-S gibt es dazu einige Assistenzsysteme, nicht aber den aus anderen Modellen bekannten Abstandsregel-Tempomat mit Kollisions-Warner. Minus: Fond-Kopf­stützen reichen nicht weit genug.

Sauber & Grün – Verbrauch deutlich über der Werksangabe, damit gerade noch vertretbar. Recht flottes Start/Stopp-System.

Preis & Kosten – Preislich attraktiv, da kann gerade mal ein vergleichsweise nackter Seat Leon X-Perience mithalten, der Mazda6 ist schon deutlich teurer. Kurze Service-Intervalle. Subaru-Vorteile: drei Jahre Garantie, hohe Zuverlässigkeit. Als Kombi mit Benziner schwierig beim Wiederverkauf.

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Spannungsloses Cockpit im Nippon-Stil der 90er, beim GT-S etwas aufgelockert durch Dekor-Streifen in Silber-Carbon. Der Kombi-Kofferraum ist gut nutz- und beladbar, aber in Sachen Volumen kein Ausreißer.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Subaru war bis jetzt schon kein Massenanbieter, mit dem neuesten Modell lan­cie­ren die Japaner nicht nur einen bislang unbekannten Namen, sondern auch eine Konfiguration abseits des Diesel/SUV-Mainstreams. Optisch noch halbwegs banal als Mittel­klas­se-Kombi zu erkennen, steckt die Exotik unter dem gefälligen Blech­kleid. 1600er-Turbo-Benziner, Allradantrieb, Stufenlos-Automatik – nur so kann man den Levorg haben. Immerhin gibt es die Wahl zwischen zwei Ausstattungs-Varianten, wobei 80 Prozent der Kunden zu dem von uns gefahrenen GT-S greifen sollen, der um 4000 Euro Mehrpreis zusätzlich etwa Keyless-Go, 18-Zöller, heiz­bare Sportsitze, Rückfahrkamera, Schiebedach und LED-Scheinwerfer mit auto­matischem Fernlicht bringt. Die bislang eher verschriene CVT-Automatik harmoniert gut mit dem bulligen und kultivierten Vierzylinder und lässt im Sport-Modus fast schon so etwas wie Agilität aufkommen. Dennoch bleibt der Kombi stets auf der komfortablen Seite. Andere Mittelklasse-Lader mögen geräumiger und mit modernem Cockpit bestückt sein, für Subaru-Fahrer zählen eher Qualität und Zuverlässigkeit. Viele potenzielle Kunden gibt es für so ein Paket nicht, doch die bekommen mit dem Levorg eine interes­sante Alternative.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Der kultivierte Turbo-Benziner bietet Punch schon aus tiefen Touren und harmo­niert gut mit der stufenlosen Automatik. Die sechs virtuellen Gänge zum Selber­schalten sind eher unnötig. Etwas zu ruppig beim Rangieren. Fahrwerk & Traktion - Trotz komfortabler Abstimmung nicht zu viel Seitenneigung in flotten Kurven, dabei harmloses Untersteuerung und keine Lastwechsel-Tücken. Lenkung ausreichend direkt und präzise. Sehr gutes Allradsystem. Bremsen fein zu dosieren, Wirkung OK. Cockpit & Bedienung - Sitzposition ohne Tadel, die GT-S-Möbel geben guten Seitenhalt. Übersicht OK, Rückfahrkamera Serie, Park-Piepser übers Zubehör. Das Multimedia-System lässt sich über Touchscreen recht leicht bedienen, Bordcomputer-Steuerung etwas gewöhnungsbedürftig.  Innen- & Kofferraum - Passagier- und Kofferraum bestenfalls im Klassenschnitt. Das Ladeabteil ist im­mer­hin gut nutzbar, der Boden (mit großen Fächern darunter) bleibt auch nach (einfa­chem) Umlegen der (neigungsverstellbaren) Fondlehnen eben. Genug große Ablagen. Dran & Drin - Die bessere der beiden Ausstattungen bietet eigentlich schon genug Verwöhn-Features, es bleiben nur zwei Extras und etwas Zubehör. Minus: Navi nur über Smartphone-App oder teuren Geräte-Tausch. Solide Verarbeitung, angenehm unaufdringliche Materialien. Schutz & Sicherheit - Der fahrerseitige Knieairbag sprengt die klassenüblichen Polster-Bestückung, beim GT-S gibt es dazu einige Assistenzsysteme, nicht aber den aus anderen Modellen bekannten Abstandsregel-Tempomat mit Kollisions-Warner. Minus: Fond-Kopf­stützen reichen nicht weit genug. Sauber & Grün - Verbrauch deutlich über der Werksangabe, damit gerade noch vertretbar. Recht flottes Start/Stopp-System. Preis & Kosten - Preislich attraktiv, da kann gerade mal ein vergleichsweise nackter Seat Leon X-Perience mithalten, der Mazda6 ist schon deutlich teurer. Kurze Service-Intervalle. Subaru-Vorteile: drei Jahre Garantie, hohe Zuverlässigkeit. Als Kombi mit Benziner schwierig beim Wiederverkauf.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1455642435160{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1455642105419{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Spannungsloses Cockpit im Nippon-Stil der 90er, beim GT-S etwas aufgelockert durch Dekor-Streifen in Silber-Carbon. Der Kombi-Kofferraum ist gut nutz- und beladbar, aber in Sachen Volumen kein Ausreißer.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32478911-b45c"][vc_column_text]B4, 16V, Turbo, 1600 ccm, 170 PS (125 kW) bei 4800–5600/min, max. Drehmoment 250 Nm bei 1800–4800/min, stufenlose Automatik, Allradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4690/1780/1490 mm, Radstand 2650 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,8 m, Reifendimension 225/45…

7

Fazit

Interessante Mittelklasse-Alternative für Diesel-Verweigerer.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Cockpit & Bedienung
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Sauber & Grün
Preis & Kosten
User-Wertung : 2.79 ( 12 Stimmen)
7

B4, 16V, Turbo, 1600 ccm, 170 PS (125 kW) bei 4800–5600/min, max. Drehmoment 250 Nm bei 1800–4800/min, stufenlose Automatik, Allradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4690/1780/1490 mm, Radstand 2650 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,8 m, Reifendimension 225/45 R 18 (Testwagen-Bereifung Pirelli Sottozero 3), Tankinhalt 60 l, Reichweite 680 km, Kofferraumvolumen 522–1446 l, Leergewicht 1568 kg, zul. Ge­samtgewicht 2070 kg, max. Anh.-Last 1500 kg, 0–100 km/h 8,9 sec, Spitze 210 km/h, Steuer (jährl.) € 784,44, Werkstätten in Österreich 87, Service alle 15.000 km (mind. 1x/Jahr), Normverbrauch (Stadt/außerorts/Mix) 8,5/6,3/7,1 l, Testverbrauch 8,8 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 164/202 g/km

Front-, vordere Seiten- und durchgehende Kopfairbags, Knieair­bags, ABS, ESP, Bremsassistent, Isofix, Spurhalte-Assistent, Toter Winkel- und Quer­verkehr-Assistent, LED-Licht, autom. Fernlicht, Klimaautomatik, CD-Radio mit 6,2 Zoll-Touchscreen und 6 LS sowie USB/Aux-Anschluss, Bluetooth für Telefon und Audio, Außen­spiegel elektr. ver­stell-, beheiz- und klapp­bar, Innenspiegel autom. abblend., Licht- und Re­gen­sen­sor, Rück­fahrkamera, Tempomat, Multifunktions-Lederlenkrad, Sitzheizung v, E-Heck­klap­pe, Nebelscheinwerfer, Keyless-Go, E-Glas-Schiebedach, Aluräder 18 Zoll, E-Park­bremse, Tempomat, abgedunkelte Fond-Scheiben etc.

Metallic-Lack € 662,–

Zubehör (Preise exkl. Einbau): Navigation € 1957,–, Einparkhilfe v/h € 396,–/335,–

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