Test: Nissan Juke 1.6 Hybrid 4AMT TEKNA

20. März 2023
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Nissan
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Hybrid
Leistung:143 PS
Testverbrauch:5,5 l/100km
Modelljahr:2023
Grundpreis:38.474 Euro

Test Nissan Juke: Die aktuelle Version des Nissan Juke ist nun seit über zwei Jahren erhältlich. Bis dato war für diese nur ein 114 PS starker Turbo-Benziner verfügbar, wahlweise mit Automatik. Nun gibt es auch einen Hybrid mit 143 PS Systemleistung. Sein Vorteil: Da der Verbrenner nur 95 PS leistet, spart man pro Jahr 300 Euro an motorbezogener Steuer, auch weil er im Vergleich zum reinen Benziner fast drei Liter weniger verbraucht. 

Vor allem in der Stadt arbeitet der Hybrid um Welten effizienter, fährt man viel auf Autobahnen oder Landstraßen, wird der Unterschied deutlich geringer. Ob sich die 2000 Euro Aufpreis auszahlen, ist also vor allem vom Nutzungsverhalten abhängig – und nicht zuletzt von den persönlichen Vorlieben. Denn der komplexe Hybrid-Antrieb macht sich immer wieder recht lautstark bemerkbar, vor allem bei hoher Leistungsabfrage.

Rollt man hingegen entspannt dahin, hat der Verbrenner oft Pause – der Geräusch-Komfort ist dann größer als bei der konventionellen Version. Unabhängig vom Antrieb ist und bleibt der Juke ein flotter City-SUV, der Spaß macht. Nur seine Multimedia-Ausstattung wirkt im Vergleich zur Konkurrenz schon etwas in die Jahre gekommen. Die genaue Bewertung des Test Nissan Juke lesen Sie unten.

Dieser Test erschien übrigens mit vielen weiteren in der Ausgabe November 2022 von Alles Auto, hier online zu bestellen.

Foto: Robert May

Motor & Getriebe

Verzögerungsfreier Vortrieb vom Stand weg – die Kombination aus Saug-Benziner und E-Antrieb agiert kräftig. Ab mittleren Drehzahlen macht sich der Verbrenner akustisch unschön bemerkbar. Komplex agierende 2+4-Gang-Automatik, stärkere Rekupera­tion im „e-Pedal“-Modus. 

Fahrwerk & Traktion

Tolles Fahrwerk (guter Kompromiss aus Sportlichkeit und Komfort), dynamisches Handling. Willig beim Einlenken, kein Unter- oder Übersteuern. Lenkung: Feinfühlig und recht direkt. Gute Bremsen, problemlose Traktion.

Bedienung & Multimedia

In Sachen Sitzposition recht sportlich, dazu ergonomisch weitgehend gelungen. Klassische Analog-Instrumente, dazwischen mit kleinem Bildschirm. Das hoch im Cockpit positionierte Multimedia-Display bietet eine Touchfunktion, dazu gibt’s Drehregler, Knöpfe und eine simple Sprachsteuerung. Android Audio & Apple CarPlay nur via Kabel, kein ­induktives Handyladen. Genügend Ablagen, eher mäßige Übersicht.

Innen- & Kofferraum

In beiden Sitzreihen genügend Platz. Der gut nutzbare Kofferraum büßt im Vergleich zum Verbrenner 68 Liter ein, die Ladekante fällt recht hoch aus. Fondlehne 2:1 umlegbar, Ladefläche bleibt dabei eben.

Dran & Drin

Bereits in der zweitbesten Ausstattungsstufe richtig gut bestückt: Klimaautomatik, Navi, schlüsselloser Zugang, Rückfahrkamera, teilbelederte sowie heizbare Sportsitze, 19 Zoll-Alufelgen – da bleiben wenig Extras. Solide Materialien, gute Verarbeitung. 

Schutz & Sicherheit

Durchschnittliches Airbag-Aufkommen, dazu ­allerlei Assistenzsysteme Serie: Radar-Tempomat mit Stop & Go, Spurführungs-Assistent sowie Toterwinkel- und Querverkehrs-Warner.

Preis & Kosten

Vergleich der hybriden City-SUV: Konzern-Bruder Renault Captur ist etwas günstiger, der leicht schwächere Toyota Yaris Cross deutlich billiger. Die drei Jahre Garantie sind auf vier (449 Euro) oder fünf (679 Euro) erweiterbar. Jahresservice Pflicht, recht dichtes Werkstatt-Netz. Brav beim Test-Verbrauch.

Test Nissan Juke (Cockpit)

Dynamisch abgeschmecktes Juke-Cockpit mit pragmatischer Bedienung, die freilich etwas in die Jahre gekommen wirkt. 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Test Nissan Juke: Die aktuelle Version des Nissan Juke ist nun seit über zwei Jahren erhältlich. Bis dato war für diese nur ein 114 PS starker Turbo-Benziner verfügbar, wahlweise mit Automatik. Nun gibt es auch einen Hybrid mit 143 PS Systemleistung. Sein Vorteil: Da der Verbrenner nur 95 PS leistet, spart man pro Jahr 300 Euro an motorbezogener Steuer, auch weil er im Vergleich zum reinen Benziner fast drei Liter weniger verbraucht.  Vor allem in der Stadt arbeitet der Hybrid um Welten effizienter, fährt man viel auf Autobahnen oder Landstraßen, wird der Unterschied deutlich geringer. Ob sich die 2000 Euro Aufpreis auszahlen, ist also vor allem vom Nutzungsverhalten abhängig – und nicht zuletzt von den persönlichen Vorlieben. Denn der komplexe Hybrid-Antrieb macht sich immer wieder recht lautstark bemerkbar, vor allem bei hoher Leistungsabfrage. Rollt man hingegen entspannt dahin, hat der Verbrenner oft Pause – der Geräusch-Komfort ist dann größer als bei der konventionellen Version. Unabhängig vom Antrieb ist und bleibt der Juke ein flotter City-SUV, der Spaß macht. Nur seine Multimedia-Ausstattung wirkt im Vergleich zur Konkurrenz schon etwas in die Jahre gekommen. Die genaue Bewertung des Test Nissan Juke lesen Sie unten. Dieser Test erschien übrigens mit vielen weiteren in der Ausgabe November 2022 von Alles Auto, hier online zu bestellen. Foto: Robert May [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"] Motor & Getriebe Verzögerungsfreier Vortrieb vom Stand weg – die Kombination aus Saug-Benziner und E-Antrieb agiert kräftig. Ab mittleren Drehzahlen macht sich der Verbrenner akustisch unschön bemerkbar. Komplex agierende 2+4-Gang-Automatik, stärkere Rekupera­tion im „e-Pedal“-Modus.  Fahrwerk & Traktion Tolles Fahrwerk (guter Kompromiss aus Sportlichkeit und Komfort), dynamisches Handling. Willig beim Einlenken, kein Unter- oder Übersteuern. Lenkung: Feinfühlig und recht direkt. Gute Bremsen, problemlose Traktion. Bedienung & Multimedia In Sachen Sitzposition recht sportlich, dazu ergonomisch weitgehend gelungen. Klassische Analog-Instrumente, dazwischen mit kleinem Bildschirm. Das hoch im Cockpit positionierte Multimedia-Display bietet eine Touchfunktion, dazu gibt’s Drehregler, Knöpfe und eine simple Sprachsteuerung. Android Audio & Apple CarPlay nur via Kabel, kein ­induktives Handyladen. Genügend Ablagen, eher mäßige Übersicht. Innen- & Kofferraum In beiden Sitzreihen genügend Platz. Der gut nutzbare Kofferraum büßt im Vergleich zum Verbrenner 68 Liter ein, die Ladekante fällt recht hoch aus. Fondlehne 2:1 umlegbar, Ladefläche bleibt dabei eben. Dran & Drin Bereits in der zweitbesten Ausstattungsstufe richtig gut bestückt: Klimaautomatik, Navi, schlüsselloser Zugang, Rückfahrkamera, teilbelederte sowie heizbare Sportsitze, 19 Zoll-Alufelgen – da bleiben wenig Extras. Solide Materialien, gute Verarbeitung.  Schutz & Sicherheit Durchschnittliches Airbag-Aufkommen, dazu ­allerlei Assistenzsysteme Serie: Radar-Tempomat mit Stop & Go, Spurführungs-Assistent sowie Toterwinkel- und Querverkehrs-Warner. Preis & Kosten Vergleich der hybriden City-SUV: Konzern-Bruder Renault Captur ist etwas günstiger, der leicht schwächere Toyota Yaris Cross deutlich billiger. Die drei Jahre Garantie sind auf vier (449 Euro) oder fünf (679 Euro) erweiterbar. Jahresservice Pflicht, recht dichtes Werkstatt-Netz. Brav beim Test-Verbrauch.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1679322052351{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1679321029908{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Dynamisch abgeschmecktes Juke-Cockpit mit pragmatischer Bedienung, die freilich etwas in die Jahre gekommen wirkt. [/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb43ecc6-15fb"][vc_column_text]R4, 16V, 1598 ccm,…

7.1

FAZIT

Flotter City-SUV, als Hybrid nicht billig, aber sparsam

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
7

R4, 16V, 1598 ccm, 95 PS (70 kW) bei 5600/min, max. Drehmoment 148 Nm bei 3600/min, E-Motor 50 PS (37 kW) bzw. 205 Nm, Systemleistung 143 PS (105 kW) bzw. 250 Nm, Akku 1,2 kWh, 2+4-Gang-Automatik, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.)

L/B/H 4210/1800/1595 mm, Radstand 2636 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,6 m, Reifendimension 225/45 R 19, Tankinhalt 46 l, Reichweite 835 km

Kofferraumvolumen 354–1237 l, Leergewicht (EU) 1362 kg, zul. Gesamtgewicht 1735 kg, max. Anh.-Last 750 kg, 0–100 km/h 10,1 sec, Spitze 166 (el. 55) km/h

Steuer (jährl.) € 112,32, Werkstätten in Österreich 112, Service alle 20.000 km (mind. 1x/Jahr), WLTP-Normverbrauch kombiniert 5,1 l, Testverbrauch 5,5 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 115/127 g/km

sechs Airbags, Notbremsassistent mit Fußgänger-Erkennung, Adaptiv-Tempomat mit Stop & Go, Spurhalte- und Spurführungs-Assistent, Toterwinkel- und Querverkehrs-Warner, Verkehrszeichenerkennung, LED-Scheinwerfer mit Fernlicht-Assistent, Licht- und Regensensor, Rückfahrkamera, Einparkhilfe v+h inkl. 360 Grad-Kamera, Klimaautomatik, Multimediasystem mit 8 Zoll-Touchscreen und 6 LS, Android Audio & Apple CarPlay, Navigation, DAB-Tuner, Teillederpolsterung, Sportsitze, 19 Zoll-Alufelgen, ­schlüsselloser Zugang, heizbare Frontscheibe, heizb. E-Außenspiegel, abgedunkelte Fondscheiben etc.

Bose-Sound € 610,–, Metallic-Lack ab € 497,–, Premium-Lackierung € 661,–, Zweifarben-Lackierung ab € 403,–