Test Smart #3 Brabus

22. Mai 2024
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FAHRZEUGDATEN

Marke:Smart
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Allrad
Treibstoff:Elektro
Leistung:428 PS
Testverbrauch:22,3 kWh/100km
Modelljahr:2024
Grundpreis:52.200 Euro

Test Smart #3 Brabus: Langsam gewöhnt man sich daran, dass unter dem Label Smart jetzt kompakte China-SUV mit Strom-Antrieb segeln. Nach dem #1 gastierte nun der #3 bei uns – der ist 2000 Euro teurer und weit mehr als bloß ein dynamisch gestylter Coupé-Ableger. Allein die Außenabmessungen (13 Zentimeter länger, acht niedriger, zwei breiter) hieven ihn schon fast in eine andere Klasse – das Kofferraum-Volumen legte trotz elegantem Abgang um 57 Liter zu. Die Innenmaße sind ähnlich wie beim konventionellen Bruder, man sitzt bloß deutlich tiefer. Und im Fond ist die Bank weder verschiebbar noch mit verstellbaren Lehnen bestückt und bietet auch weniger Schenkelauflage, Große reisen hier zudem mit stärker angewinkelten Beinen.

Zu unserem Test trat der „Hashtag Drei“ in der bei Kunden beliebten Top-Version an, die den Namen des deutschen (Mercedes-)Tuners Brabus trägt und bei der der hintere, 272 PS starke E-Motor durch ein 156 PS-Pendant vorne ergänzt wird. Damit schiebt der Allradler vehement an, auf Knopfdruck innen lautstark untermalt von Benziner-ähnlichem Sound. Allein das hohe Gewicht wirkt in flotten Kurven als Spaßbremse – leider auch der unausgewogenen Spurhalte- bzw. Spurführungs-Assistent, dessen Abschalt-Vorrichtung beim Testwagen zudem nicht funktionierte. 

Die genaue Bewertung des Test Smart #3 Brabus lesen Sie unten. Dieser Test erschien übrigens mit vielen weiteren in der Ausgabe April 2024 von Alles Auto, hier online zu bestellen.

Foto: Robert May

Motor & Getriebe

Sehr bulliges E-Motoren-Doppel, leise auch auf der Autobahn (wenig Windgeräusche). Nur zwei Rekuperationsstufen (die schwächere ist freilich zu stark), dazu ein eigens zu aktivierender Ein-Pedal-Modus.

Fahrwerk & Traktion

Straff, aber nicht unkomfortabel abgestimmt, das extrem flotte ESP hat Lastwechsel-Reaktionen in schnell gefahrenen Kurven souverän im Griff. 1A-Traktion, gelungene Lenkung mit verstellbarer Servo-Unterstützung, sehr kräftige, standfeste Bremsen.

Bedienung & Multimedia

Sitzposition OK, Sport-Möbel mit gutem Seitenhalt, Digital-Instrumente hinterm Lenkrad etwas zu klein, dafür feines Headup-Display. Großer, hochauflösender und schneller Touchscreen – leider sind über diesen auch einige Funktionen mühsam zu steuern. Minus: kein Rollo fürs Panoramaglasdach. Pluspunkte: gute Sprachsteuerung,  elektrischer Fahrersitz mit Einstiegs-Automatik, große Ablagen.

Innen- & Kofferraum

Genug Platz in beiden Sitzreihen, im Fond ist die Bank aber etwas zu kurz und zu tief montiert. Koffer­raumvolumen bestenfalls Mittelmaß, keine Stufe nach Umlegen der 2:1-Fondlehne (samt Ski-Durchreiche), Boden dann nicht ganz eben. Die sensorgesteuerte E-Heckklappe könnte höher aufschwingen.

Dran & Drin

Lückenlose Serienausstattung, kein einziges Extra, selbst Metallic-Lack ist aufpreisfrei. Solide Verarbeitung, fast durchgehend angenehme Materialien.

Schutz & Sicherheit

Zentral-Airbag als positiver Luftpolster-Ausreißer. Alle klassenüblichen Assistenzsysteme serienmäßig, die benötigen aber zum Teil noch Feinschliff. 

Reichweite & Laden

Praxis-Verbrauch bei einstelligen Plusgraden deutlich über der Werksangabe, Reichweite dennoch ausreichend. An Wechselstrom nimmt es der #3 mit 22 kW auf, an Gleichstrom mit guten 150 kW.

Preis & Kosten

Plattform-Bruder Volvo EX30 ist ähnlich bepreist, der größere, aber schwächere BMW iX2 deutlich teurer. Nur zwei Jahre Garantie, auf die Batterie acht Jahre. Sehr dünnes Werkstatt-Netz, aber lange Service-Intervalle. Stromverbrauch vertretbar. 

Mit runden Lüftungs-­Düsen im Mercedes-Stil kommt der #3 im Vergleich zum #1 auch innen dynamischer rüber. 

[vc_row][vc_column][vc_column_text css=""]Test Smart #3 Brabus: Langsam gewöhnt man sich daran, dass unter dem Label Smart jetzt kompakte China-SUV mit Strom-Antrieb segeln. Nach dem #1 gastierte nun der #3 bei uns – der ist 2000 Euro teurer und weit mehr als bloß ein dynamisch gestylter Coupé-Ableger. Allein die Außenabmessungen (13 Zentimeter länger, acht niedriger, zwei breiter) hieven ihn schon fast in eine andere Klasse – das Kofferraum-Volumen legte trotz elegantem Abgang um 57 Liter zu. Die Innenmaße sind ähnlich wie beim konventionellen Bruder, man sitzt bloß deutlich tiefer. Und im Fond ist die Bank weder verschiebbar noch mit verstellbaren Lehnen bestückt und bietet auch weniger Schenkelauflage, Große reisen hier zudem mit stärker angewinkelten Beinen. Zu unserem Test trat der „Hashtag Drei“ in der bei Kunden beliebten Top-Version an, die den Namen des deutschen (Mercedes-)Tuners Brabus trägt und bei der der hintere, 272 PS starke E-Motor durch ein 156 PS-Pendant vorne ergänzt wird. Damit schiebt der Allradler vehement an, auf Knopfdruck innen lautstark untermalt von Benziner-ähnlichem Sound. Allein das hohe Gewicht wirkt in flotten Kurven als Spaßbremse – leider auch der unausgewogenen Spurhalte- bzw. Spurführungs-Assistent, dessen Abschalt-Vorrichtung beim Testwagen zudem nicht funktionierte.  Die genaue Bewertung des Test Smart #3 Brabus lesen Sie unten. Dieser Test erschien übrigens mit vielen weiteren in der Ausgabe April 2024 von Alles Auto, hier online zu bestellen. Foto: Robert May[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text css="" el_class="testkategorien"] Motor & Getriebe Sehr bulliges E-Motoren-Doppel, leise auch auf der Autobahn (wenig Windgeräusche). Nur zwei Rekuperationsstufen (die schwächere ist freilich zu stark), dazu ein eigens zu aktivierender Ein-Pedal-Modus. Fahrwerk & Traktion Straff, aber nicht unkomfortabel abgestimmt, das extrem flotte ESP hat Lastwechsel-Reaktionen in schnell gefahrenen Kurven souverän im Griff. 1A-Traktion, gelungene Lenkung mit verstellbarer Servo-Unterstützung, sehr kräftige, standfeste Bremsen. Bedienung & Multimedia Sitzposition OK, Sport-Möbel mit gutem Seitenhalt, Digital-Instrumente hinterm Lenkrad etwas zu klein, dafür feines Headup-Display. Großer, hochauflösender und schneller Touchscreen – leider sind über diesen auch einige Funktionen mühsam zu steuern. Minus: kein Rollo fürs Panoramaglasdach. Pluspunkte: gute Sprachsteuerung,  elektrischer Fahrersitz mit Einstiegs-Automatik, große Ablagen. Innen- & Kofferraum Genug Platz in beiden Sitzreihen, im Fond ist die Bank aber etwas zu kurz und zu tief montiert. Koffer­raumvolumen bestenfalls Mittelmaß, keine Stufe nach Umlegen der 2:1-Fondlehne (samt Ski-Durchreiche), Boden dann nicht ganz eben. Die sensorgesteuerte E-Heckklappe könnte höher aufschwingen. Dran & Drin Lückenlose Serienausstattung, kein einziges Extra, selbst Metallic-Lack ist aufpreisfrei. Solide Verarbeitung, fast durchgehend angenehme Materialien. Schutz & Sicherheit Zentral-Airbag als positiver Luftpolster-Ausreißer. Alle klassenüblichen Assistenzsysteme serienmäßig, die benötigen aber zum Teil noch Feinschliff.  Reichweite & Laden Praxis-Verbrauch bei einstelligen Plusgraden deutlich über der Werksangabe, Reichweite dennoch ausreichend. An Wechselstrom nimmt es der #3 mit 22 kW auf, an Gleichstrom mit guten 150 kW. Preis & Kosten Plattform-Bruder Volvo EX30 ist ähnlich bepreist, der größere, aber schwächere BMW iX2 deutlich teurer. Nur zwei Jahre Garantie, auf die Batterie acht Jahre. Sehr dünnes Werkstatt-Netz, aber lange Service-Intervalle. Stromverbrauch vertretbar. [/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1716375290833{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1716374793577{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Mit runden Lüftungs-­Düsen…

6.8

FAZIT

Nicht nur optisch flotter Strom-SUV im kompakten Coupé-Kleid.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Reichweite & Laden
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
7

Synchronmotor v/h, Spitzenleistung 428 PS (315 kW), Dauerleistung 158 PS (116 kW), max. Drehmoment 584 Nm, Akku (netto) 62 kWh, Allradantrieb mit fixer Übersetzung, Scheibenbremsen v/h (v bel.)

L/B/H 4400/1844/1556 mm, Radstand 2785 mm, 5 Sitze, Wendekreis 11,0 m, Reifendimension 245/40 R 20, Kofferraumvolumen v/h 15/370–1160 l, Leergewicht (EU) 1910 kg, zul. Gesamtgewicht 2360 kg, max. Anh.-Last 1600 kg

0–100 km/h 3,7 sec, 60–100 km/h 2,7 sec, Spitze 180 km/h, Steuer (jährl.) keine, Werkstätten in Österreich 11, Service alle 30.000 km (alle zwei Jahre), WLTP-Normverbr. kombiniert 17,6 kWh, Testverbrauch 22,3 kWh, Reichweite Norm/Test 415/280 km, Ladedauer bei 22 kW (100%) 3 Std, bei 150 kW Gleichstrom (80%) 30 Min

sechs Airbags plus Zentral-Airbag, Notbrems-, Spurhalte-, Spurführungs-, Spurwechsel- und Stau-Assistent, Adaptiv-Tempomat, Toterwinkel- und Querverkehrs-Warner, Verkehrszeichen-Erkennung, Head­up-Display, LED-Scheinwerfer, Fernlicht-Automatik, digitale Instrumente 9,2 Zoll, Navigation mit Echtzeit-Verkehrsinfos, 12,8 Zoll-Touchscreen, „Beats“-Soundsystem mit 13 LS, 4x USB, Sprachsteuerung, induktives Handyladen, Zweizonen-Klimaautomatik, Sitzpolsterung im Alcantara-Look, el. klappbare Außenspiegel, aut. abblendender Innenspiegel, klimatisierbare E-Vordersitze, heizbares Multifunktions-Lederlenkrad, Licht- und Regensensor, schlüsselloser Zugang, E-Heckklappe mit Sensor-Steuerung, Rundumkameras, Einparkhilfe v+h, Einpark-Automatik, Alarmanlage, 20 Zoll-Aluräder, Wärmepumpe, abgedunkelte Fondscheiben, Panorama-Glasdach, Ladekabel Mode 2 und Mode 3, Metallic-Lack etc.

keine