Test: SsangYong Tivoli 1.6 E-XDI 2WD 6AT Icon

3. März 2021
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:SsangYong
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Diesel
Leistung:136 PS
Testverbrauch:6,4 l/100km
Modelljahr:2021
Grundpreis:28.990 Euro

Im unteren Preissegment findet man schon längst nicht mehr ausschließlich Klein- und Kleinstwagen. Der koreanische Autobauer SsangYong bietet beispielsweise die überarbeitete Version des City-SUV Tivoli bereits ab 15.990 Euro an. Mit an Bord sind für diesen Kampfpreis immerhin schon 128 Benziner-PS, Tempomat, LED-Tagfahr­licht, Klimaanlage und Aluräder – da kann die Konkurrenz nur schwer mithalten.

Wie so oft fassten wir den Testwagen jedoch nicht mit der Basis-Ausstattung, sondern in der Top-Variante „Icon“ aus, die ausschließlich mit einem 136 PS starken Diesel zu haben ist (wahlweise – wie in unserem Fall – mit Automatikgetriebe). Wer die Gänge lieber selbst verwalten will, kann zum gleichen Preis auch Allradantrieb haben. Wer auf beides verzichtet, spart 2000 Euro. So viel zu den Rahmenbedingungen. 

Ähnlich wie beim größeren Bruder Korando gefiel beim Tivoli das solide Gesamtpaket sowie die modernen, digitalen Instrumente – Anlass zur Kritik gab es wenig. Dennoch unser Tipp: Auf das mittlere Ausstattungs-Niveau „Dream“ setzen und sich mit dem Basis-Benziner begnügen, sonst ist der Tivoli nicht mehr so billig, wie man ursprünglich gehofft hat.

Motor & Getriebe – Der recht kräftige Vierzylinder-Diesel agiert einiger­maßen kultiviert und harmoniert hervorragend mit der soliden Sechsgang-Automatik. Auch beim Rangieren geschmeidig. 

Fahrwerk & Traktion – Gut abgestimmtes Fahrwerk, selbst mit serien­mäßigen 18-Zöllern nicht allzu poltrig. Sicheres Fahrverhalten, keine Tücken beim Lastwechsel. Recht indirekte Lenkung. Gute Traktion, tadellose Bremsen. 

Bedienung & Multimedia – Einwandfreie Ergonomie, bequeme Sitze, praktische Einstiegs-Höhe. Die Bedienung gelingt weitgehend oldschool über Drehregler und Knöpfe, das überschaubare Multimediasystem wird über den Touchscreen und die Sprachsteuerung verwaltet. Ab zweithöchster Ausstattung „Dream“ serienmäßige Smartphone-Spiegelung via Apple CarPlay und Android Auto (kabelgebunden). Kein ­induktives Handyladen verfügbar. Ausreichend Ablagen.

Innen- & Kofferraum – Anständiges Platzangebot in beiden Sitzreihen, hinten gefällt vor allem die Kopffreiheit. Der nicht allzu lange, dafür hohe Kofferraum bietet ein praktisches Kellerfach, dank dem die Ladefläche auch nach dem Umlegen der 2:1-Fondlehnen eben bleibt.

Dran & Drin – Als Top-Version „Icon“ recht gut ausgestattet: 18-Zöller, Zweizonen-Klimaautomatik, schlüsselloser Zugang, Rückfahrkamera, Heizung für Vordersitze und Lenkrad sind serienmäßig an Bord, für Navigation muss jedoch das Smartphone herhalten. Keine Patzer bei der Verarbeitung, Materialien entsprechen der Preisklasse. 

Schutz & Sicherheit – Gutes Airbag-Aufgebot samt Kniepolster fahrerseitig. Auch LED-Scheinwerfer mit Fernlicht-Assistent sind an Bord, ein besseres Abschneiden wird durch die Abwesenheit von Radar-Tempomat und Spurführungs-Assistent verhindert. 

Preis & Kosten – Recht preiswert, doch der Basistarif des rustika­leren Dacia Duster liegt noch niedriger, und bei gleichwertiger Ausstattung ist der kleinere Kia Stonic etwas günstiger. Fünf Jahre Garantie, eher wenig Werkstätten. Nicht sonderlich attraktiver Praxis-Verbrauch, immerhin nahe der Werksangabe. Wiederverkaufschancen schwer einzuschätzen.

Tivoli-Cockpit mit großem Lenkrad, volldigitalisierten Instrumenten und steil ansteigender Mittelkonsole.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Im unteren Preissegment findet man schon längst nicht mehr ausschließlich Klein- und Kleinstwagen. Der koreanische Autobauer SsangYong bietet beispielsweise die überarbeitete Version des City-SUV Tivoli bereits ab 15.990 Euro an. Mit an Bord sind für diesen Kampfpreis immerhin schon 128 Benziner-PS, Tempomat, LED-Tagfahr­licht, Klimaanlage und Aluräder – da kann die Konkurrenz nur schwer mithalten. Wie so oft fassten wir den Testwagen jedoch nicht mit der Basis-Ausstattung, sondern in der Top-Variante „Icon“ aus, die ausschließlich mit einem 136 PS starken Diesel zu haben ist (wahlweise – wie in unserem Fall – mit Automatikgetriebe). Wer die Gänge lieber selbst verwalten will, kann zum gleichen Preis auch Allradantrieb haben. Wer auf beides verzichtet, spart 2000 Euro. So viel zu den Rahmenbedingungen.  Ähnlich wie beim größeren Bruder Korando gefiel beim Tivoli das solide Gesamtpaket sowie die modernen, digitalen Instrumente – Anlass zur Kritik gab es wenig. Dennoch unser Tipp: Auf das mittlere Ausstattungs-Niveau „Dream“ setzen und sich mit dem Basis-Benziner begnügen, sonst ist der Tivoli nicht mehr so billig, wie man ursprünglich gehofft hat.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Der recht kräftige Vierzylinder-Diesel agiert einiger­maßen kultiviert und harmoniert hervorragend mit der soliden Sechsgang-Automatik. Auch beim Rangieren geschmeidig.  Fahrwerk & Traktion - Gut abgestimmtes Fahrwerk, selbst mit serien­mäßigen 18-Zöllern nicht allzu poltrig. Sicheres Fahrverhalten, keine Tücken beim Lastwechsel. Recht indirekte Lenkung. Gute Traktion, tadellose Bremsen.  Bedienung & Multimedia - Einwandfreie Ergonomie, bequeme Sitze, praktische Einstiegs-Höhe. Die Bedienung gelingt weitgehend oldschool über Drehregler und Knöpfe, das überschaubare Multimediasystem wird über den Touchscreen und die Sprachsteuerung verwaltet. Ab zweithöchster Ausstattung „Dream“ serienmäßige Smartphone-Spiegelung via Apple CarPlay und Android Auto (kabelgebunden). Kein ­induktives Handyladen verfügbar. Ausreichend Ablagen. Innen- & Kofferraum - Anständiges Platzangebot in beiden Sitzreihen, hinten gefällt vor allem die Kopffreiheit. Der nicht allzu lange, dafür hohe Kofferraum bietet ein praktisches Kellerfach, dank dem die Ladefläche auch nach dem Umlegen der 2:1-Fondlehnen eben bleibt. Dran & Drin - Als Top-Version „Icon“ recht gut ausgestattet: 18-Zöller, Zweizonen-Klimaautomatik, schlüsselloser Zugang, Rückfahrkamera, Heizung für Vordersitze und Lenkrad sind serienmäßig an Bord, für Navigation muss jedoch das Smartphone herhalten. Keine Patzer bei der Verarbeitung, Materialien entsprechen der Preisklasse.  Schutz & Sicherheit - Gutes Airbag-Aufgebot samt Kniepolster fahrerseitig. Auch LED-Scheinwerfer mit Fernlicht-Assistent sind an Bord, ein besseres Abschneiden wird durch die Abwesenheit von Radar-Tempomat und Spurführungs-Assistent verhindert.  Preis & Kosten - Recht preiswert, doch der Basistarif des rustika­leren Dacia Duster liegt noch niedriger, und bei gleichwertiger Ausstattung ist der kleinere Kia Stonic etwas günstiger. Fünf Jahre Garantie, eher wenig Werkstätten. Nicht sonderlich attraktiver Praxis-Verbrauch, immerhin nahe der Werksangabe. Wiederverkaufschancen schwer einzuschätzen.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1614787634852{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1614786833632{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Tivoli-Cockpit mit großem Lenkrad, volldigitalisierten Instrumenten und steil ansteigender Mittelkonsole.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb431205-cfd1"][vc_column_text]R4, 16V, Turbo, 1597 ccm, 136 PS (100 kW) bei 4000/min, max. Drehmoment 324 Nm bei 1500–2500/min, Vorderradantrieb, Sechsgang-Automatik, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4225/ 1810/1613 mm, Radstand 2600 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,6 m, Reifendimension 215/50 R 18 (Testwagen-Bereifung Goodyear Ultragrip Performance), Tankinhalt 47 l (AdBlue: k.A.), Reichweite 735 km, Kofferraumvolumen 423…

6.3

FAZIT

Solider City-SUV, optisch nicht charakterlos und ohne grobe Patzer.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
6

R4, 16V, Turbo, 1597 ccm, 136 PS (100 kW) bei 4000/min, max. Drehmoment 324 Nm bei 1500–2500/min, Vorderradantrieb, Sechsgang-Automatik, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4225/ 1810/1613 mm, Radstand 2600 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,6 m, Reifendimension 215/50 R 18 (Testwagen-Bereifung Goodyear Ultragrip Performance), Tankinhalt 47 l (AdBlue: k.A.), Reichweite 735 km, Kofferraumvolumen 423 l, Leergewicht (EU) 1425 kg, zul. Gesamtgewicht 1980 kg, max. Anh.-Last 1500 kg, 0–100 km/h k. A., Spitze 172 km/h, Steuer (jährl.) € 708,48, Werkstätten in Österreich 41, Service alle 20.000 km (mind. 1x/Jahr), WLTP-Normverbrauch (kombiniert) 6,2 l, Testverbrauch 6,4 l Diesel, CO2 (Norm/Test) 162/168 g/km

sechs Airbags plus Fahrer-Knieairbag, Spurhalte-Assistent, Querverkehrs- und Toterwinkel-Warner, City-Notbremsassistent mit Fußgänger-Erkennung, Verkehrszeichenerkennung, Müdigkeitserkennung, LED-Licht mit  Fernlicht-Automatik, Tempomat, Zweizonen-Klimaautomatik, digitale Instrumente, 8 Zoll-Touchscreen, Radio mit 6 LS und AUX/USB-Eingang, Bluetooth, DAB-Tuner, Apple CarPlay und Android Auto, vier E-Fensterheber, Licht- und Regensensor, Lenkradheizung, Sitzheizung v, schlüsselloser Zugang, Einparkhilfe v+h, Rückfahrkamera, heizbare E-Außenspiegel, dunkle Fondscheiben, 18 Zoll-Aluräder etc.

Metallic-Lack ab € 500,– 

1 Kommentare

  1. Grundsätzlich ein ganz nettes Auto, aber manchmal hab ich den Eindruck, dass sich Hersteller wie Ssangyong selbst im Weg stehen.
    In dem von der Website downloadbaren im Prospekt ist die 1.2 T-GDI Basismotorisierung erst gar nicht zu finden. Und zwar schon seit Monaten.
    Der Prospekt des Korando zeigt gar eine veraltete Version (zu sehen an den mittleren Lüftungsdüsen).
    Und wenn man die Karre mit Automatik haben will, muss man den stärkeren Motor nehmen und auch eine höhere Ausstattungsvariante und ist gleich 10.000 Euro mehr los.
    MfG J

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