Test: Suzuki Swace 1.8 Hybrid E-CVT flash

14. Mai 2021
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Suzuki
Klasse:Kombi
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Hybrid
Leistung:122 PS
Testverbrauch:5,7 l/100km
Modelljahr:2021
Grundpreis:30.690 Euro

Vor rund eineinhalb Jahren verkündeten Toyota und Suzuki eine strategische Zusammenarbeit, inklusive wechselseitiger Kapitalbeteiligung. Ergebnisse dieser Kooperation sieht man vorerst nur in der Suzuki-Palette: Nach dem RAV4-Klon Across (siehe Test im letzten Heft) gastierte nun der Swace bei uns, der wiederum ist ein Zwillingsbruder des Corolla TS. Zu haben ist der Kompakt-Kombi bloß in der schwäche­ren der beiden Hybrid-Versionen des Toyota-Pendants und nur in zwei Ausstattungs-Varianten – in Sachen Preis/Leistung schneidet der Swace jedenfalls besser ab.

Im Test fuhr bei uns die bessere Version „flash“ auf. Wer auf Lenkradheizung, induktives Handyladen, Ambientebeleuchtung, schlüssellosen Zugang, Einparkhilfe samt Park-Automatik sowie besseres LED-Licht und Toterwinkel- samt Querverkehr-Warner verzichten kann, greift zum „shine“ – spart damit aber nur 1200 Euro. Innerstädtisch gefällt der Swace mit durchaus agilem Antrieb, überland jedoch, und da besonders auf der Autobahn, müht sich der Japaner spür- und hörbar – auch mit den Diesel-ähnlichen Verbräuchen ist es dann vorbei. Den souveräneren (und deutlich teureren) Zweiliter-Bruder von Toyota kann der Suzuki jedenfalls nicht biegen.

Motor & Getriebe – Harmonisches Zusammenspiel aus Saug-Benziner und E-Motor, beim Gasgeben bei höheren Geschwindigkeiten mehr Lärm als Vortrieb. Keine Eingriffe ins stufenlose Getriebe möglich, lediglich ein B-Modus (etwa für Bergab-Passagen). Reines Stromen nur kurzzeitig, Benziner pausiert aber oft. 

Fahrwerk & Traktion – Guter Komfort, dennoch nicht schwammig oder unsicher in flotten Kurven – dabei nur leichte Lastwechsel-Reaktionen. Ordentliche Traktion, Bremsen recht fein zu dosieren. Lenkung zielgenau und leichtgängig.  

Bedienung & Multimedia – Gute Sitzposition, Möbel mit grobrastiger Lehnen­verstellung. Einfache Bedienung (auch des digita­len Zentralinstruments), jedoch ein paar versteckte Schalter. Multimediasystem rasch durchschaut, Navi aber nur via Smartphone-Anbindung (Apple CarPlay & Android Auto). Passable Sprachsteuerung. Serie: induktives Handyladen, Rückfahr­kamera sowie Park-Piepser und Einpark-Automatik. Minus: Auto Hold-Funktion der E-Parkbremse muss immer wieder neu aktiviert werden.  

Innen- & Kofferraum – Genug Platz für vier Personen, dazu großer Kofferraum – dank doppeltem Boden bei Bedarf ebene Ladefläche nach Umlegen der 2:1-Fondlehne. Bei Suzuki keine E-Heckklappe zu haben. 

Dran & Drin – In der besseren der beiden Ausstattungen ziemlich gut bestückt, aber keine Extras, auch nicht Corolla-Features wie Navi, Leder, Head­up-Display, JBL-Sound, Panoramadach oder 17- bzw. ­18-Zöller. Weiß ist die einzige aufpreisfreie Farbe. Ansprechende Materialien, recht solide Verarbeitung.

Schutz & Sicherheit – Übliches Airbag-Aufkommen plus Kniepolster fahrerseitig. Praktisch alle gängigen ­Assistenzsysteme an Bord, die Spurhalte-Hilfe funktionierte im Test besser als der Spurfolge-Assistent.

Preis & Kosten – Bruder Corolla ist der einzige klassische Hybridler im Segment, trotz besserer Aus­stattung ist der Swace „flash“ günstiger zu haben als die billigste Toyota-Version. Geringe Kfz-Steuer, recht attraktiver Verbrauch (vor allem innerorts). Fein: fünf Jahre Garantie. Hohe Zuverlässigkeit und gute Werthaltung zu erwarten.

Gefälliger Arbeitsplatz à la Corolla, im „flash“ finden sich etwas hochwertigere Materialien als im „shine“. 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Vor rund eineinhalb Jahren verkündeten Toyota und Suzuki eine strategische Zusammenarbeit, inklusive wechselseitiger Kapitalbeteiligung. Ergebnisse dieser Kooperation sieht man vorerst nur in der Suzuki-Palette: Nach dem RAV4-Klon Across (siehe Test im letzten Heft) gastierte nun der Swace bei uns, der wiederum ist ein Zwillingsbruder des Corolla TS. Zu haben ist der Kompakt-Kombi bloß in der schwäche­ren der beiden Hybrid-Versionen des Toyota-Pendants und nur in zwei Ausstattungs-Varianten – in Sachen Preis/Leistung schneidet der Swace jedenfalls besser ab. Im Test fuhr bei uns die bessere Version „flash“ auf. Wer auf Lenkradheizung, induktives Handyladen, Ambientebeleuchtung, schlüssellosen Zugang, Einparkhilfe samt Park-Automatik sowie besseres LED-Licht und Toterwinkel- samt Querverkehr-Warner verzichten kann, greift zum „shine“ – spart damit aber nur 1200 Euro. Innerstädtisch gefällt der Swace mit durchaus agilem Antrieb, überland jedoch, und da besonders auf der Autobahn, müht sich der Japaner spür- und hörbar – auch mit den Diesel-ähnlichen Verbräuchen ist es dann vorbei. Den souveräneren (und deutlich teureren) Zweiliter-Bruder von Toyota kann der Suzuki jedenfalls nicht biegen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Harmonisches Zusammenspiel aus Saug-Benziner und E-Motor, beim Gasgeben bei höheren Geschwindigkeiten mehr Lärm als Vortrieb. Keine Eingriffe ins stufenlose Getriebe möglich, lediglich ein B-Modus (etwa für Bergab-Passagen). Reines Stromen nur kurzzeitig, Benziner pausiert aber oft.  Fahrwerk & Traktion - Guter Komfort, dennoch nicht schwammig oder unsicher in flotten Kurven – dabei nur leichte Lastwechsel-Reaktionen. Ordentliche Traktion, Bremsen recht fein zu dosieren. Lenkung zielgenau und leichtgängig.   Bedienung & Multimedia - Gute Sitzposition, Möbel mit grobrastiger Lehnen­verstellung. Einfache Bedienung (auch des digita­len Zentralinstruments), jedoch ein paar versteckte Schalter. Multimediasystem rasch durchschaut, Navi aber nur via Smartphone-Anbindung (Apple CarPlay & Android Auto). Passable Sprachsteuerung. Serie: induktives Handyladen, Rückfahr­kamera sowie Park-Piepser und Einpark-Automatik. Minus: Auto Hold-Funktion der E-Parkbremse muss immer wieder neu aktiviert werden.   Innen- & Kofferraum - Genug Platz für vier Personen, dazu großer Kofferraum – dank doppeltem Boden bei Bedarf ebene Ladefläche nach Umlegen der 2:1-Fondlehne. Bei Suzuki keine E-Heckklappe zu haben.  Dran & Drin - In der besseren der beiden Ausstattungen ziemlich gut bestückt, aber keine Extras, auch nicht Corolla-Features wie Navi, Leder, Head­up-Display, JBL-Sound, Panoramadach oder 17- bzw. ­18-Zöller. Weiß ist die einzige aufpreisfreie Farbe. Ansprechende Materialien, recht solide Verarbeitung. Schutz & Sicherheit - Übliches Airbag-Aufkommen plus Kniepolster fahrerseitig. Praktisch alle gängigen ­Assistenzsysteme an Bord, die Spurhalte-Hilfe funktionierte im Test besser als der Spurfolge-Assistent. Preis & Kosten - Bruder Corolla ist der einzige klassische Hybridler im Segment, trotz besserer Aus­stattung ist der Swace „flash“ günstiger zu haben als die billigste Toyota-Version. Geringe Kfz-Steuer, recht attraktiver Verbrauch (vor allem innerorts). Fein: fünf Jahre Garantie. Hohe Zuverlässigkeit und gute Werthaltung zu erwarten.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1620995723970{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1620995062969{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Gefälliger Arbeitsplatz à la Corolla, im „flash“ finden sich etwas hochwertigere Materialien als im „shine“. [/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb439c6e-ced5"][vc_column_text]R4, 16V, 1798 ccm, 98 PS (72 kW) bei 5200/min, max. Drehmoment 142 Nm bei 3600–5200/min, E-Motor 72 PS (53 kW) bzw. 163 Nm, Systemleistung 122 PS (90 kW), Lithium-Ionen-Akku 1,3 kWh, stufenlose Automatik, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen…

7.7

FAZIT

Vernünftiger und fair bepreister Kompakt-Kombi für Diesel Verweigerer.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
8

R4, 16V, 1798 ccm, 98 PS (72 kW) bei 5200/min, max. Drehmoment 142 Nm bei 3600–5200/min, E-Motor 72 PS (53 kW) bzw. 163 Nm, Systemleistung 122 PS (90 kW), Lithium-Ionen-Akku 1,3 kWh, stufenlose Automatik, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4655/1790/1460 mm, Radstand 2700 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,4 m, Reifendimension 205/55 R 16 (Testwagen-Bereifung Vre­destein Wintrak), Tankinhalt 43 l, Reichweite 755 km, Kofferraumvolumen 596–1606 l, Leergewicht (EU) 1478 kg, zul. Gesamtgewicht 1835 kg, max. Anh.-Last 750 kg, 0–100 km/h 11,1 sec, Spitze 180 km/h, Steuer (jährl.) € 112,32, Werkstätten in Österreich 175, Service alle 15.000 km (mind. 1x/Jahr), WLTP-Normverbrauch (kombiniert) 4,5 l, Testverbrauch 5,7 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 103/131 g/km

sechs Airbags plus Fahrerknieairbag, Abstandsregel-Tempomat mit Stop-& Go-Funktion, City-Notbremsassistent mit Personen-Erkennung, Toterwinkel- und Querverkehrs-Warner, Spurhalte- und Spurfolge-Assistent, Verkehrszeichen-Erkennung, LED-Scheinwerfer, autom. Fernlicht, Klimaautomatik, Audiosystem mit 6 LS und 8 Zoll-Touchscreen sowie AUX/USB/Bluetooth-Schnittstelle, Apple CarPlay & Android Auto, DAB-Tuner, induktives Handyladen, heizbares Multifunktionslederlenkrad, Sprachsteuerung, Rückfahrkamera, Licht- und Regensensor, Sitzheizung v, E-Parkbremse, Alufelgen, abgedunkelte Fondscheiben, Einparkhilfe plus -Automatik, el. klappbare Außenspiegel, Innenspiegel autom. abblendend, schlüsselloser Zugang, heizbare Wischerauflagen etc.

Metallic-Lackierung € 490,–

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