Wer sich zusammenreißt, kann bei normalem Tempo den Verbrauch auf 6,5 Liter drücken. Dass das famose Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe kräftig mithilft, ist klar, vor allem mit Start/Stopp-Automatik – eine Kombination, die ein echtes Novum am Markt darstellt. Das Zusammenspiel klappt jedenfalls perfekt (so man nicht jeden Ampelstart gewinnen möchte), und der kräftige 1400er-Turbo arbeitet so dezent, dass man den Unterschied zwischen Standgas und „Motor aus“ fast nicht mitbekommt. Somit bleibt nur mehr die Frage nach dem Preis. Trotz DSG kostet der TSI BlueMotion nur 1000 Euro mehr als der handgeschaltete 105 PS-TDI. Da könnten nicht nur Vielfahrer neu zu rechnen beginnen.
Platz & Nutz – Jede Menge Platz auch für fünf Erwachsene. Großer Laderaum mit üppiger Heckklappen-Öffnung und niedriger Ladekante, erweiterbar mittels 2:1-Umlegelehnen. Dazu Verzurrösen und seitliche Staufächer, gegen Aufpreis auf Schienen zu befestigende Trennwände und Netze. Viele Ablagen auch im Passagierabteil. Nichts zu meckern bei Ergonomie und Sitzposition.
Dran & Drin – Als Comfortline solide ausgestattet, bei weitem aber nicht vollständig. Version mit Schaltgetriebe kostet um 2356 Euro weniger. Empfehlenswert: Das Business-Paket kombiniert interessante Optionen. Feine Materialien, Verarbeitung ohne Tadel. Design innen wie außen allgemein verträglich.
Sicher & Grün – Airbag-Bestückung und elektronische Fahrhilfen entsprechen dem Klassen-Standard, gegen Aufpreis gibt es Reifendruckkontrolle, Kurvenlicht, Fond-Seitenairbags und integrierte Kindersitze. Verbrauch für einen Benziner sehr moderat.
Preis & Kosten – 1000 Euro günstiger als der handgeschaltete 105 PS-TDI, den es nicht mit DSG gibt. Etwas teurer als Opel Insignia und Ford Mondeo, die ohne Turbo auskommen müssen. Fein: drei Jahre Neuwagen-Garantie, zwölf gegen Durchrosten, lebenslanger Mobilitäts-Schutz bei Service-Treue. Werthaltungs-Prognose durchaus positiv.






