Erster Test: Subaru Forester e-Boxer

2. April 2020
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Aktuelles

Deit dem Vorjahr gibt es die fünfte Generation des ­Forester, inklusive neuer „Global“-Plattform mit drei Zentimetern mehr Radstand bei kaum gewachsenen Außenabmessungen. Unterm Strich ist das Raumangebot für Passa­giere und Gepäck hervorragend.

 

Technisch wurde der ­Allradler auf den neuesten Stand gebracht, und das zeigt er auch: Innen gibt es drei Bildschirme – mit drei verschiedenen Me­nü­führungen – und eine ­Menge an Assistenzsystemen. Eines ­davon kontrolliert sogar die Blickrichtung des Piloten und schimpft, wenn man die Augen von der Straße abwendet. Big brother? Kann man so sehen, allerdings ist Fahrer-Ablenkung die Unfallursache Nummer eins und gehört dementsprechend bekämpft.

Neu ist auch der Mild­hybrid-Antrieb, dessen Elektromotor immerhin 17 PS beisteuert und so für mehr Schwung beim Anfahren sorgt. Auch den Verbrauch senkt diese Technik um rund einen halben Liter, was den überdurchschnittlich durstigen Boxer­motor immerhin ­etwas näher an die Konkurrenz heranbringt. Die stufenlose ­Automatik agiert super­sanft, aber träge und lässt den Verbrenner immer erst aufheulen, bevor der schwere Förster Fahrt aufnimmt.

Die Ausstattung ist Subaru-typisch gut („Pure“), sehr gut („Style“) oder exzellent („Premium“), die Preise sind gewohnt hoch. Man wird dafür aber mit legendärer Robustheit, feinen Materialien, hoher Zuverlässigkeit und solider Verarbeitung entschädigt.  

Daten & Fakten

Basispreis in € ab 36.990,–
Zyl./Ventile pro Zyl. 4/4
Hubraum in ccm 1995
PS/kW bei U/min 150/110 bei 5600–6000
Nm bei U/min 194 bei 4000
Getriebe stufenlose Automatik
L/B/H, Radst. in mm 4625/1815/1730, 2670
Kofferraum/Tank in l 509–1779 / 48
Leergewicht in kg 1656
0–100 km/h in sec 11,8
Spitze in km/h 188
WLTP-Normverbrauch in l (kombiniert) 8,1
CO2-Ausstoß in g/km 185
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